Südinsel-Riesenmoa Kopf

Moas: Neuseelands ausgestorbene Riesenvögel

Der Moa zählt zu jenen ausgestorbenen Tieren, die bis heute gleichermaßen faszinieren und verstören. Nicht nur wegen seiner enormen Größe, sondern vor allem, weil sein Verschwinden vergleichsweise jung ist. Noch vor wenigen Jahrhunderten durchstreiften diese flugunfähigen Vögel die Wälder, Moore und Graslandschaften Neuseelands. Heute erinnern nur noch Knochenfunde, Fußabdrücke und

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Tobias-Köcherfliege – Museumsexemplar aus der Entomologischen Sammlung der ETH Zürich

Tobias-Köcherfliege: Deutschlands einzige endemisch ausgestorbene Art

Unauffällige, hochspezialisierte Insekten Köcherfliegen gehören zu jenen Insekten, die kaum jemand wahrnimmt. Sie sind unscheinbar, leise und drängen sich dem Menschen nicht auf. Der österreichische Entomologe Hans Malicky beschrieb sie 2002 treffend als Tiere, die „weder Schaden noch besonderen Nutzen bringen“, die „nicht stechen und nicht beißen“ und sich „nur

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Windkraft – Eine Gefahr für Vögel, Fledermäuse und Insekten?
Ein Vogel in Agrarlandschaft vor Windenergieanlagen: Lokale Risiken stehen globalen Klima- und Biodiversitätseffekten gegenüber. ( © Canva Pro)

Zwischen Artenschutz und Klimaschutz: Schadet Windkraft den Vögeln, Fledermäusen und Insekten?

Windenergieanlagen sind ein zentraler Baustein der Energiewende. Sie erzeugen Strom ohne die Verbrennung fossiler Rohstoffe und tragen damit zur Reduktion von Treibhausgasemissionen und zur Eindämmung des Klimawandels bei. Im Betrieb verursachen sie weder CO₂-Emissionen noch Luftschadstoffe, benötigen kaum Wasser und zählen heute zu den kostengünstigsten Formen der Stromerzeugung. Vor dem

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Riesen-Heidelibelle / St.-Helena-Heidelibelle (Sympetrum dilatatum)

St.-Helena-Heidelibelle – Die einzige Libelle St. Helenas

Ein Hotspot für Insektenendemismus Die abgelegene Insel St. Helena ist vielen Menschen vor allem aus der Geschichte bekannt: als Verbannungsort Napoleons, der hier 1815 interniert wurde und 1821 starb. Jenseits dieser prominenten Episode besitzt die kleine Vulkaninsel im Südatlantik – rund 1.800 Kilometer westlich der afrikanischen Küste – jedoch eine

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Dodo-Rekonstruktion im Muséum national d’histoire naturelle in Paris, Frankreich

Dodo – Dead as a dodo

Der mit den Tauben (Columbidae) verwandte Dodo ist das wohl bekannteste Beispiel einer durch den Menschen ausgerotteten Tierart. Rezeptionen des Vogels etwa in Literatur und Malerei sind häufig, so etwa im dritten Kapitel des Kinderbuches Alice im Wunderland (1865) von Lewis Carroll oder in den Gemälden des flämischen Malers Roelant

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Prostalia granulata - Wiederentdeckung nach 45 Jahren
Prostalia granulata – männliches Tier, fotografiert bei Beacon Hill im Umtamvuna Nature Reserve. Charakteristisch sind die zahlreichen winzigen Erhebungen („Granula“) auf der Körperoberfläche. (© Adrian Armstrong, Ezemvelo KZN Wildlife)

Südafrika: Nach 45 Jahren wiederentdeckt – eine fast vergessene Heuschreckenart lebt noch

Mehr als vier Jahrzehnte lang galt Prostalia granulata, auch als (Granulate) Bladder Grasshopper bekannt, als verschollen. Zuletzt war die seltene Heuschreckenart im Jahr 1980 wissenschaftlich dokumentiert worden. Seitdem fehlten jegliche gesicherten Nachweise – ein Umstand, der ernsthafte Zweifel an ihrem Fortbestand aufkommen ließ. Anfang Dezember 2025 dann die Überraschung: In

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Pholidoscelis cineraceus

Guadeloupe-Ameive – Isolation, Kolonisation & das Ende einer Inselart

Inseln unter Druck Die Westindischen Inseln – darunter die Kleinen Antillen – zählen zu den artenreichsten Regionen der Welt. Viele Echsen- und Schlangenarten kommen ausschließlich dort vor. Diese Endemiten haben sich über Jahrtausende hinweg an die Bedingungen einzelner Inseln angepasst. Genau diese Spezialisierung macht sie jedoch besonders anfällig: Wenn Lebensräume

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Ist der Bahamakleiber (Sitta insularis) ausgestorben?

Bahamakleiber – Vom Winde verweht?

Der letzte Sturm – und was ihm vorausging Es gibt Tierarten, die scheinbar durch ein einzelnes katastrophales Ereignis ausgelöscht wurden – durch einen Hurrikan, einen Vulkanausbruch, eine Flut oder ein Erdbeben. So verschwand die Schwaneninseln-Ferkelratte endgültig von der Erde, nachdem Hurrikan Janet im Jahr 1955 über ihre Heimatinsel Little Swan

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Insektenbiomasse-Rückgang
Artenreiche Wiesen verschwinden zunehmend aus der Landschaft. Mit dem Verlust von Insektenarten schrumpft nicht nur die Vielfalt, sondern auch die Biomasse – mit Folgen für ganze Ökosysteme.

Neue Studie zeigt: Biomasserückgang bei Insekten wird vor allem durch Artenverlust erklärt

Seit Jahren ist vom Insektensterben die Rede. Menschen berichten von stillen Sommernächten, leeren Windschutzscheiben und Wiesen, in denen es kaum noch summt. Was zunächst als subjektiver Eindruck abgetan wurde, ist inzwischen bestätigt: Mehrere Langzeitstudien zeigen, dass die Insektenbiomasse in Mitteleuropa stark zurückgeht. Besonders bekannt wurde die sogenannte Krefelder Studie (2017).

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Wiederentdeckungen 2025: Verschollene und ausgestorben geglaubte Tierarten

Wiederentdeckungen 2025: Diese Tierarten galten als verschollen oder ausgestorben

Arten verschwinden nicht einfach, nur weil man sie lange nicht sieht. Und sie sind ebenso wenig gerettet, nur weil sie plötzlich wieder auftauchen. Wiederentdeckungen markieren einen schmalen Grat zwischen Hoffnung und Unsicherheit: Sie zeigen, dass Leben überdauern kann – oft jedoch nur knapp. Auch im Jahr 2025 wurden zahlreiche Tierarten

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