Motte Drepanogynis insciata (Axiodes insciata) nach über 140 Jahren wiederentdeckt

Südafrika: Ausgestorben geglaubter Nachtfalter nach 147 Jahren wiederentdeckt

Bis vor wenigen Jahren war die Spannereule Drepanogynis insciata, die lange Zeit unter dem Namen Axiodes insciata geführt wurde, nur noch eine Randnotiz der Entomologie. Von dem auffallend schönen, smaragdgrünen Nachtfalter existierten fast 150 Jahre lang lediglich zwei historische Museumsexemplare aus der Umgebung der südafrikanischen Stadt Swellendam sowie alte Illustrationen.

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Wiederentdeckung der Rostlerche (Calendulauda rufa)
Das Bild zeigt die Anfang Februar 2026 wiederentdeckte Rostlerche – eine der ersten Aufnahmen der Art überhaupt. (© Pierre Defos du Rau, Idriss Dapsia, Julien Birard)

Wiederentdeckung in Afrika: Rostlerche seit 94 Jahren erstmals dokumentiert

Afrika: Eine bislang kaum erforschte Vogelart, die seit fast einem Jahrhundert als verschollen galt, ist nun wiederentdeckt worden. Anfang Februar 2026 gelang es erstmals seit Jahrzehnten, die Rostlerche (Calendulauda rufa) im Tschad wieder lebend nachzuweisen. Die Rostlerche lebt in den trockenen Savannen und Halbwüsten der Sahelzone und kommt vor allem

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historische Darstellung Elefantenvogel

Aepyornis maximus – der größte Elefantenvogel und das Rätsel seines Aussterbezeitpunkts

Es gab nicht nur den einen Elefantenvogel Der Elefantenvogel ist wohl einer der berühmtesten aller ausgestorbenen Vögel. Kaum ein anderes Tier steht so sehr für Gigantismus, für rätselhafte Überlieferungen und für die Faszination an einer Tierwelt, die der Mensch nur noch in Fragmenten kennt. Doch schon der Name führt in

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Riesen-Heidelibelle / St.-Helena-Heidelibelle (Sympetrum dilatatum)

St.-Helena-Heidelibelle – Die einzige Libelle St. Helenas

St. Helena: Ein Hotspot für Insektenendemismus Die abgelegene Insel St. Helena ist vielen Menschen vor allem aus der Geschichte bekannt: als Verbannungsort Napoleons, der hier 1815 interniert wurde und 1821 starb. Jenseits dieser prominenten Episode besitzt die kleine Vulkaninsel im Südatlantik – rund 1.800 Kilometer westlich der afrikanischen Küste –

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Dodo-Rekonstruktion im Muséum national d’histoire naturelle in Paris, Frankreich

Dodo – Dead as a dodo

Der mit den Tauben (Columbidae) verwandte Dodo ist das wohl bekannteste Beispiel einer durch den Menschen ausgerotteten Tierart. Rezeptionen des Vogels etwa in Literatur und Malerei sind häufig, so etwa im dritten Kapitel des Kinderbuches Alice im Wunderland (1865) von Lewis Carroll oder in den Gemälden des flämischen Malers Roelant

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Prostalia granulata - Wiederentdeckung nach 45 Jahren
Prostalia granulata – männliches Tier, fotografiert bei Beacon Hill im Umtamvuna Nature Reserve. Charakteristisch sind die zahlreichen winzigen Erhebungen („Granula“) auf der Körperoberfläche. (© Adrian Armstrong, Ezemvelo KZN Wildlife)

Südafrika: Nach 45 Jahren wiederentdeckt – eine fast vergessene Heuschreckenart lebt noch

Mehr als vier Jahrzehnte lang galt Prostalia granulata, auch als (Granulate) Bladder Grasshopper bekannt, als verschollen. Zuletzt war die seltene Heuschreckenart im Jahr 1980 wissenschaftlich dokumentiert worden. Seitdem fehlten jegliche gesicherten Nachweise – ein Umstand, der ernsthafte Zweifel an ihrem Fortbestand aufkommen ließ. Anfang Dezember 2025 dann die Überraschung: In

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Wiederentdeckungen 2025: Verschollene und ausgestorben geglaubte Tierarten

Wiederentdeckungen 2025: Diese Tierarten galten als verschollen oder ausgestorben

Arten verschwinden nicht einfach, nur weil man sie lange nicht sieht. Und sie sind ebenso wenig gerettet, nur weil sie plötzlich wieder auftauchen. Wiederentdeckungen markieren einen schmalen Grat zwischen Hoffnung und Unsicherheit: Sie zeigen, dass Leben überdauern kann – oft jedoch nur knapp. Auch im Jahr 2025 wurden zahlreiche Tierarten

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Neuentdeckte Tierarten 2025
Neuentdeckte Tierarten 2025 stehen für die Vielfalt des bislang Übersehenen – von winzigen Fröschen und Fischen über ungewöhnliche Insekten bis hin zu seltenen Vögeln und Säugetieren. (© Ribeiro in Bornschein / Morais / Pacheco in Llancachahua-Tarqui / Liu et al., CC BY 4.0; Sinclair et al., CC0)

Neuentdeckte Tierarten 2025: Neue Arten, alte Irrtümer & überraschende Funde

Als der schwedische Naturforscher Carl von Linné im 18. Jahrhundert Ordnung in die Vielfalt des Lebens brachte und Begriffe wie Art, Gattung und Familie etablierte, ahnte noch niemand, welches Ausmaß diese Aufgabe einmal annehmen würde. Seitdem haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit rund 2,5 Millionen Arten beschrieben und benannt. Doch die

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Blauschwanz-Sandveld-Eidechse (Nucras caesicaudata) - Wiederentdeckung 2025

Nach 53 Jahren wieder aufgetaucht: Die Blauschwanz-Sandveld-Eidechse lebt

Mehr als ein halbes Jahrhundert lang hatte sich die Blauschwanz-Sandveld-Eidechse (Nucras caesicaudata) der wissenschaftlichen Beobachtung entzogen. Seit ihrer Erstbeschreibung Anfang der 1970er-Jahre existierte sie nur noch in Museumssammlungen und alten Fundlisten – lebende Tiere schienen verschwunden. Nun ist klar: Die Art ist nicht ausgestorben. Sie hat überdauert, unentdeckt und fernab

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Blauaugenlemur (Eulemur flavifrons)

Lemuren vor dem Aussterben: Warum 95 % der Arten bedroht sind – und wie der Fleischhandel das Sterben beschleunigt

Seit über 50 Millionen Jahren leben Lemuren ausschließlich auf Madagaskar, wo sie sich in völliger Isolation zu mehr als 100 heute bekannten Arten entwickelt haben – vom winzigen Mausmaki bis zum imposanten Indri. Auf keinem anderen Kontinent und keiner anderen Insel existieren sie in freier Wildbahn. Doch ausgerechnet in ihrem

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