historische Darstellung Elefantenvogel

Aepyornis maximus – der größte Elefantenvogel und das Rätsel seines Aussterbezeitpunkts

Es gab nicht nur den einen Elefantenvogel Der Elefantenvogel ist wohl einer der berühmtesten aller ausgestorbenen Vögel. Kaum ein anderes Tier steht so sehr für Gigantismus, für rätselhafte Überlieferungen und für die Faszination an einer Tierwelt, die der Mensch nur noch in Fragmenten kennt. Doch schon der Name führt in

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Dodo-Rekonstruktion im Muséum national d’histoire naturelle in Paris, Frankreich

Dodo – Dead as a dodo

Der mit den Tauben (Columbidae) verwandte Dodo ist das wohl bekannteste Beispiel einer durch den Menschen ausgerotteten Tierart. Rezeptionen des Vogels etwa in Literatur und Malerei sind häufig, so etwa im dritten Kapitel des Kinderbuches Alice im Wunderland (1865) von Lewis Carroll oder in den Gemälden des flämischen Malers Roelant

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Überreste des Beutelwolfs im UCL Grant Museum in London

Ausrottungen: Wie viele Tierarten haben wir bereits auf dem Gewissen?

In der Geschichte der Biodiversität der Erde hat es fünf Massenaussterben gegeben – allesamt verursacht durch natürliche Phänomene. Es wird vermutet, dass das sechste Massenaussterben derzeit im Gange ist, dieses Mal jedoch allein durch menschliche Aktivitäten. Der Beutelwolf, Stellers Seekuh, der Auerochse und der Dodo sind nur einige der bekanntesten

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Palaeopropithecus ingens

Palaeopropithecus ingens (Riesenlemur)

Madagaskars Yeti: tratratratra, trétrétrétré oder Palaeopropithecus ingens In der madagassischen Folklore ist tratratratra oder trétrétrétré ein angsteinflößender, einzelgängerischer, großer, haariger Affenmensch mit dem Gesicht und den Ohren eines Menschen. Seine Füße und Hände sollen denen von Affen ähneln, sein Fell soll kraus und sein Schwanz kurz sein. Der französische Naturforscher

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Falklandwolf Burmeister-Fuchs

Burmeister-Fuchs

Wie der Burmeister-Fuchs zum Falklandwolf wurde Während der letzten Eiszeit vor rund 16.000 Jahren nutzten ein paar Burmeister-Füchse flache, zugefrorene Stellen im Meer, um von Südamerika zu den 500 Kilometer entfernten Falklandinseln zu gelangen. Der Burmeister-Fuchs auf den Falklandinseln entwickelte sich im Laufe der Zeit anders als seine kontinentalen Verwandten.

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Auerochse

Wie aus dem Wildtier ein Haustier wurde Der Auerochse oder Ur gilt als das erste Wildrind, das von Menschen domestiziert wurde, um eine stete Fleisch- und Milchversorgung zu garantieren und Last- und Arbeitstiere zur Verfügung zu haben. Eine Haustierwerdung ist immer auch mit körperlichen Veränderungen verbunden: Die Tiere werden mit

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riesenfossa

Riesenfossa

Riesenfossas: In prähistorischer Zeit oder im 17. Jahrhundert ausgestorben? Fraglich ist, ob die Riesenfossa in der Neuzeit ausgestorben ist. Gemeinhin wird nämlich davon ausgegangen, dass Riesenfossas spätestens 500 nach Christus ausgestorben sind, allerdings berichtet der Naturforscher Étienne de Flacourt 1658 in seiner Geschichte der großen Insel Madagaskar von einem Tier

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Mauritius-Riesenskink (von Julian P. Hume)

Mauritius-Riesenskink

Einige Knochen landeten auf dem Müll Der Mauritius-Riesenskink ist nur von einem unvollständigen Exemplar und vereinzelten Knochen bekannt. Einem Gerücht nach, soll ein ehemaliger Direktor des Mauritian Institute einige Knochen des Reptils weggeworfen haben und Schuld daran tragen, dass es heute kein vollständiges Skelett gibt. Der Mauritius-Riesenskink wurde als Didosaurus

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Mauritiustaube

Réunion-Taube

Réunion-Taube: Eine nahe Verwandte der Rosentaube Einst lebte die Reunion-Taube auf den Maskarenen, eine Inselkette, zu denen das französische Überseedépartement La Réunion, und die Inseln Mauritius und Rodrigues gehören. Bekannt ist die Vogelart nur anhand der Beschreibungen des französischen Reisenden Sieur Dubois aus dem Jahr 1974, die etwa im Buch

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