Tierarten mit weniger als 50 Individuen
Einige der seltensten Tierarten der Welt: Vom nahezu ausgestorbenen Vaquita über den Rotwolf bis hin zur Jangtse-Riesenweichschildkröte, der Okinawa-Stachelratte und dem Nördlichen Breitmaulnashorn. Diese Arten überleben heute nur noch in winzigen Populationen.

Weniger als 50 Individuen: Diese Tierarten sind fast verschwunden

Weltweit existieren Tierarten, deren Population inzwischen auf wenige Dutzend oder sogar nur noch einzelne Individuen geschrumpft ist. Viele von ihnen stehen unmittelbar vor dem Aussterben und überleben lediglich in kleinen Rückzugsgebieten oder durch aufwendige Schutzprogramme. Hauptursache für ihren Rückgang ist der Mensch – etwa durch Lebensraumzerstörung, Wilderei, invasive Arten oder

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Tokara-Laubsänger / Tokara leaf warbler (Phylloscopus tokaraensis)

Verborgene Vielfalt: Vier neu erkannte Vogelarten aus dem Jahr 2026

Auch heute werden noch neue Vogelarten entdeckt und beschrieben, obwohl Vögel zu den vergleichsweise gut erforschten Tiergruppen zählen. In vielen Fällen handelt es sich dabei jedoch nicht um völlig unbekannte Tiere, sondern um Arten, die lange Zeit übersehen oder falsch eingeordnet wurden. Erst moderne Methoden wie genetische Analysen und bioakustische

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Vom Aussterben bedrohte Tierarten

Welche Tiere sind vom Aussterben bedroht? Diese 8 Arten haben weniger als 100 Individuen

Artensterben ist selten ein abruptes Ereignis. In vielen Fällen zieht sich der Rückgang über Jahrzehnte hinweg, bis nur noch kleine, isolierte Restpopulationen übrig bleiben. Einige dieser Arten existieren heute mit weniger als 100 Individuen weltweit. Solche extrem kleinen Populationen sind besonders anfällig für Zufallsereignisse, genetische Verarmung und fortschreitenden Lebensraumverlust. 8

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Wiederentdeckung von Anolis laevis in der Region San Martín in Peru

Peru: Echse mit Nasenfortsatz nach über 150 Jahren wiederentdeckt – Anolis laevis

Im Jahr 1876 beschrieb der amerikanische Naturforscher Edward Drinker Cope eine kleine Echse aus den Bergwäldern im Nordosten Perus. Auffällig war vor allem ein ungewöhnlicher Fortsatz an der Schnauzenspitze – ein Merkmal, das sie von den meisten anderen Arten unterschied. Cope beschrieb die Art ursprünglich unter einem anderen Gattungsnamen; heute

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Floreana-Riesenschildkröte
Illustration der Floreana-Riesenschildkröte – einst eine der markantesten Riesenschildkröten der Galapagosinseln, heute in ihrer ursprünglichen Form vermutlich ausgestorben.

Floreana-Riesenschildkröte: Vom Aussterben zur Rückkehr

Eine Unterart der Galapagos-Schildkröte Als die Floreana-Riesenschildkröte noch lebte, war sie Teil der außergewöhnlichen Schildkrötenfauna der Galapagosinseln. Auf kaum einem anderen Fleck der Erde entwickelte sich eine vergleichbare Vielfalt riesiger Landschildkröten – angepasst an unterschiedliche Inseln, Vulkane, Klimazonen und Nahrungsangebote. Heute fassen Forschende diese Formen meist als eine Art zusammen:

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Neuentdeckte Tierarten 2025
Neuentdeckte Tierarten 2025 stehen für die Vielfalt des bislang Übersehenen – von winzigen Fröschen und Fischen über ungewöhnliche Insekten bis hin zu seltenen Vögeln und Säugetieren. (© Ribeiro in Bornschein / Morais / Pacheco in Llancachahua-Tarqui / Liu et al., CC BY 4.0; Sinclair et al., CC0)

Neuentdeckte Tierarten 2025: Neue Arten, alte Irrtümer & überraschende Funde

Als der schwedische Naturforscher Carl von Linné im 18. Jahrhundert Ordnung in die Vielfalt des Lebens brachte und Begriffe wie Art, Gattung und Familie etablierte, ahnte noch niemand, welches Ausmaß diese Aufgabe einmal annehmen würde. Seitdem haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit rund 2,5 Millionen Arten beschrieben und benannt. Doch die

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Wiederentdeckung: Killifisch Moema claudiae

„Verlorene Schönheit“: Ausgestorben geglaubter Killifisch nach 20 Jahren wiederentdeckt

Als Forscher im Frühjahr 2024 einen unscheinbaren, flachen Tümpel am Rand eines abgelegenen Waldrestes in Bolivien untersuchten, ahnten sie nicht, genau dort – unter Blättern, grauem Schlamm und umgeben von ausgedehnten Agrarflächen – eine Art zu finden, die viele bereits für ausgestorben hielten: Moema claudiae, ein saisonaler Killifisch, der seit

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Osterinsel (Rapa Nui) – Wie Pazifische Ratten die Insel entwaldeten
Ein einzelner Moai vor der Ahu-Tongariki-Plattform auf Rapa Nui: Die ikonischen Steinstatuen stehen heute in einer weitgehend baumlosen Landschaft – ein deutlicher Kontrast zu den dichten Palmenwäldern, die die Insel einst bedeckten, bevor invasive Ratten und menschliche Nutzung das Ökosystem grundlegend veränderten.

Osterinsel: Wie eingeschleppte Ratten die Wälder von Rapa Nui zum Verschwinden brachten

Als der niederländische Seefahrer Jakob Roggeveen am Ostersonntag des Jahres 1722 als erster Westeuropäer die Küste einer abgelegenen Insel im Südpazifik erreichte, dürfte er überrascht gewesen sein. Vor ihm lag eine subtropische Vulkaninsel – doch anstelle dichter Wälder, wie man sie in dieser Region erwarten würde, bot sich ihm ein

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Grünhäher + Blauhäher = Grue Jay
Grünhäher + Blauhäher = ? Aus der unerwarteten Begegnung zweier Arten, die seit Millionen Jahren getrennt waren, entstand in Texas erstmals ein Hybrid: der „Grue Jay“.

Grue Jay: Wie der Klimawandel eine neue Vogelart hervorbrachte

Grue Jay – so lautet der Name eines Vogelhybriden, der in Texas entdeckt wurde und direkt auf die Folgen des Klimawandels verweist. Alles begann Ende Mai 2023 mit einem unscheinbaren Foto: Eine Hobby-Beobachterin hielt in ihrem Garten nordöstlich von San Antonio einen Vogel fest, der auf den ersten Blick in

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Halsbandarassari (Tukan)

Wenn Fruchtfresser verschwinden: Warum vor allem große Vögel für den Wald unverzichtbar sind

Ohne sie würden viele Pflanzen nicht dort wachsen, wo wir sie heute finden: Fruchtfressende Vögel spielen eine zentrale Rolle für die Regeneration und Dynamik natürlicher Ökosysteme – nicht nur in tropischen Regenwäldern, sondern auch in Savannen, Bergwäldern, auf Inseln und selbst in mitteleuropäischen Landschaften. Sie verschlucken Früchte mitsamt Samen und

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