Aldabara-Weißkehlralle

Aldabra-Weißkehlralle: Sie war bereits ausgestorben und kehrte zurück

Das abgelegenen Aldabra-Atoll der Seychellen im südwestlichen Indischen Ozean beheimatet mit der Aldabra-Weißkehlralle (Dryolimnas cuvieri aldabranus) den letzten verbliebenen flugunfähigen Vogel im Indischen Ozean. Gemäß einer Studie des britischen Ornithologen Julian P. Hume ist diese seltene Vogelart, die ausschließlich auf Aldabra vorkommt, einmal ausgestorben und dann wieder aufgetaucht… Die Funde

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Bayerische Kurzohrmaus (Microtus bavaricus)

Bayerische Kurzohrmaus im Alpenvorland wiederentdeckt

Mehr als sechs Jahrzehnte nach ihrer erstmaligen Identifizierung durch den Zoologen Claus König in Bayern, blieb die Bayerische Kurzohrmaus (Microtus bavaricus) lange unauffindbar in Deutschland, sodass sie hierzulande bereits als ausgestorben galt. In Tirol fanden Wissenschaftler hingegen in den letzten Jahren einige Exemplare der seltenen Feldmausart. ARTE widmet der Geschichte

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Südinsel-Kokako-Sichtung Callaeas cinerea-suedinsel

Mögliche Sichtung: Ist der Südinsel-Kokako doch nicht ausgestorben?

Im vergangenen Monat berichtete ein Einheimischer aus Neuseeland von der möglichen Sichtung eines großen grauen Vogels mit einem langen Schwanz im Rowallan Forest in der Region Southland. Die Beschreibung erinnert stark an den als ausgestorben geltenden Südinsel-Kokako. Die 2010 gegründete Stiftung The South Island Kōkako Charitable Trust, die sich zum

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Wiederentdeckung unwahrscheinlich: Pelzralle

Studie: Bei welchen verschollenen Arten gelingt die Wiederentdeckung?

Der De Wintons Goldmull, der Attenborough-Langschnabeligel, der Ohrlose Graslanddrache und die Fagilde-Falltürspinne haben eines gemeinsam: Sie galten als ausgestorben und wurden im vergangenen Jahr nach gezielter Suche wiederentdeckt. Eine im Januar 2024 veröffentlichte Studie im Journal Global Change Biology möchte nun einen wissenschaftlichen Ansatz in die Suche nach verschollenen Arten

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Metapocyrtusm (Orthocyrtus) bifoveatus

Philippinen: Farbenfroher Rüsselkäfer nach 100 Jahren wiederentdeckt + Neue Spezies gefunden

Der Biologe Tom Terzin von der Universität von Alberta entdeckte in den Regenwäldern auf der Philippinen-Insel Negros zwei Rüsselkäfer-Arten: eine zuvor als ausgestorben gegoltene und eine völlig neue Spezies. Besonders interessant ist, dass die Funde, veröffentlicht im Wissenschaftsjournal Topola, die Fähigkeit der Natur zeigen, sich nach menschlichen Eingriffen zu regenerieren.

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Großer Ameisenbär zurück in Brasilien

Brasiliens Süden: Großer Ameisenbär nach 130 Jahren zurück

Im Südwesten des brasilianischen Bundesstaates Rio Grande do Sul wurde erstmals seit mehr als ein Jahrhundert ein Großer Ameisenbär (Myrmecophaga tridactyla) gesichtet. Dieses bedeutende Ereignis markiert die Rückkehr der Art in die Region und ist das Ergebnis intensiver Bemühungen der Organisation Rewilding Argentina. Mithilfe von Wildtier-Kamerafallen wurden mehrere Videos im

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Nördliches Breitmaulnashorn

Erfolgreicher Embryotransfer gibt Hoffnung für das Nördliche Breitmaulnashorn

Die vom Aussterben bedrohte Nördliche Breitmaulnashorn-Unterart (Ceratotherium simum cottoni), deren Bestand auf zwei weibliche Tiere gesunken ist, könnte dank eines enormen Erfolgs bei der Reproduktionsmedizin gerettet werden. Wissenschaftler haben erfolgreich einen Embryotransfer beim Südlichen Breitmaulnashorn (Ceratotherium simum simum) durchgeführt, auch wenn der erste Versuch tragisch endete: Die Leihmutter verstarb zusammen

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Atlantischer Regenwald - Neue Studie zeigt Ausmaß der Entwaldung
In den letzten 50 bis 70 Jahren wurden etwa 80 Prozent der Gesamtfläche des Atlantischen Regenwaldes abgeholzt, stärker als der Amazonas-Regenwald. Die Entwaldung und Degradierung der Mata Atlântica setzen sich dennoch fort.

Atlantischer Regenwald: Mehr als 80 % der endemischen Baumarten vom Aussterben bedroht

Eine kürzlich im Fachjournal Science veröffentlichte Studie von brasilianischen, niederländischen und französischen Wissenschaftlern zeigt alarmierende Ergebnisse: Über 80 Prozent der 2.000 endemischen Baumarten im Atlantischen Regenwald Südamerikas sind vom Aussterben bedroht. Die Forscher schätzen, dass bereits 13 Arten ausgestorben sein könnten. Insgesamt werden 65 Prozent der fast 5.000 Baumarten im

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photorealistic modern huge fishing vessel with
Eine neue Studie nutzte Künstliche Intelligenz und Satellitenbilder, um den wachsenden Einfluss menschlicher Aktivitäten auf See aufzudecken – mit dem Ergebnis, dass mehr als 75 Prozent der weltweiten industriellen Fischereischiffe im Verborgenen unterwegs sind.

Satellitenbilder und KI enthüllen immenses Ausmaß unsichtbarer Fischereiaktivitäten

Eine aktuelle im Fachjournal Nature veröffentlichte Studie unter der Leitung von Global Fishing Watch hat sich zum Ziel gesetzt, menschliche Aktivitäten auf den Weltmeeren, sei es im Bereich Nahrung, Energieerzeugung oder globalem Handel, zu quantifizieren. Hierfür kombinierten die Wissenschaftler Satellitenbilder, GPS-Daten von Schiffen und Deep-Learning-Modelle, um eine umfassende Karte des

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Leopard-Barbe (Luciobarbus subquincunciatus) wiederentdeckt
Der Bestand der Leopard-Barbe ist in den letzten drei Jahrzehnten stark zurückgegangen, sodass man bereits annahm, der Karpfenfisch sei bereits ausgestorben. (© Photo by Metin Yoksu)

Türkei: Verloren geglaubte Leopard-Barbe wiederentdeckt

Gemäß einer Meldung der gemeinnützigen Naturschutzorganisation Re:wild hat ein Team von Ichthyologen vor Kurzem die zuletzt im Jahr 2011 dokumentierte Leopard-Barbe oder Mesopotamische Barbe (Luciobarbus subquincunciatus) im türkischen Teil des Flusses Tigris wiederentdeckt. Die Wiederentdeckung des Karpfenfisches markiert den zweiten Erfolg des Teams, das bereits 2021 die nur drei Zentimeter

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