Bettongia penicillata ?
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2026: IUCN stuft 15 weitere Tierarten als ausgestorben ein

Die IUCN hat ihre Rote Liste aktualisiert. Mit der am 9. Juli 2026 veröffentlichten Version 2026-1 werden insgesamt 15 weitere Tierarten in der Kategorie „Ausgestorben“ (EX) geführt: sechs Säugetiere, vier Fische, eine Insektenart und vier Schneckenarten. Dabei handelt es sich überwiegend nicht um aktuelle Aussterbefälle; viele der Arten sind bereits

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Mehr Pflanzenarten sind nicht automatisch gut
Mehr Grün bedeutet nicht zugleich mehr intakte Natur: Viele Pflanzengemeinschaften Europas verändern sich zugunsten robuster Generalisten. Bild: Doreen Fräßdorf
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Biodiversität: Wenn mehr Pflanzenarten kein gutes Zeichen sind

Auf den ersten Blick klingt es wie eine gute Nachricht: In vielen europäischen Lebensräumen gibt es lokal heute mehr Pflanzenarten als früher. Eine internationale Studie unter Leitung der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg hat dafür 57.390 Vegetations-Zeitreihen aus ganz Europa ausgewertet. Insgesamt flossen 199.282 einzelne Vegetationsaufnahmen ein; einige Zeitreihen reichen über mehr als

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Stieglitz auf Löwenzahn
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Natur vor der Haustür: Warum wir viele Arten kaum noch kennen

Löwenzahn, Gänseblümchen, Brennnessel oder Spatz – diese Arten können viele Menschen noch benennen. Doch wie sieht es mit den Pflanzen und Vögeln aus, die typisch für Wiesen, Weiden, Feldränder und Äcker sind? Eine neue Studie des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) über Artenkenntnis zeigt: Viele charakteristische Arten der Agrarlandschaft sind den

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Rotbindiger Samtfalter (Arethusana arethusa)
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Europas Schmetterlinge: Was Rote Listen über ihren Rückgang zeigen

Viele Menschen berichten inzwischen Ähnliches: Wo vor einigen Jahren im Sommer noch zahlreiche Schmetterlinge über Wiesen, Gärten, Wegränder oder Böschungen flogen, sind heute oft nur noch wenige – oder gar keine – zu sehen. Solche Beobachtungen sind zunächst persönlich und lokal; sie hängen vom Wetter, vom Blühangebot, vom Zeitpunkt der

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drei verschollene Vogelarten wiederentdeckt auf Neuirland (Bismarck-Archipel, Papua-Neuguinea)
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Neuirland: Drei verschollene Vogelarten wiederentdeckt

Auf einer Expedition in Papua-Neuguinea ist vier jungen Vogelbeobachtern ein außergewöhnlicher Nachweis gelungen: Innerhalb von nur 17 Tagen dokumentierten sie in den Bergwäldern Neuirlands drei verschollene Vogelarten, die seit Jahren oder sogar Jahrzehnten nicht mehr sicher belegt worden waren – den Weißnackenlori (Lorius albidinucha), den Eichhornlederkopf (Philemon eichhorni) und den

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Zwerg-Rohrkolben (Typha minima)
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Ausgestorben oder verschollen: Pflanzen, die es in Deutschland nicht mehr gibt

Die aktuell gültige bundesweite Rote Liste der Farn- und Blütenpflanzen Deutschlands von 2018 zeigt, wie stark sich die Pflanzenwelt hierzulande bereits verändert hat: Mehr als ein Viertel der bewerteten Arten und Unterarten ist bestandsgefährdet. 65 Taxa gelten in Deutschland sogar als ausgestorben oder verschollen – das entspricht 1,8 % der

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Cozumel-Fuchs – Zwergfuchs auf der Insel Cozumel (Urocyon sp.)
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Erstmals fotografiert: Zwergfuchs von Cozumel ist doch nicht ausgestorben

Auf der mexikanischen Insel Cozumel ist erstmals ein lebender Cozumel-Fuchs fotografisch dokumentiert worden. Der Nachweis ist außergewöhnlich, denn diese zwergwüchsige Inselform aus der Gattung der Graufüchse war bislang sicher nur durch subfossile Knochenfunde bekannt. Zwar gab es in der Vergangenheit einzelne Sichtungsberichte, doch sie blieben unbelegt: Es fehlten Fotos, genetische

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Äthiopische Wassermaus (Nilopegamys plumbeus) - W. H. Osgood (1928)
Illustration der Äthiopischen Wassermaus von Leon L. Pray aus der Erstbeschreibung von 1928: Sie basiert auf Feldstudien des Naturmalers Louis Agassiz Fuertes und gehört zu den wenigen zeitgenössischen Abbildungen der Art. Ihre enge Bindung an Gewässer wird darin deutlich sichtbar. Bild: L L. Pray in Osgood 1928
Säugetiere

Äthiopische Wassermaus: Nur ein Exemplar – und seit 1927 verschollen

Eine besonders bemerkenswerte Neuheit Sie ist nur durch ein einziges Exemplar bekannt: ein adultes Männchen, das der US-amerikanische Zoologe Wilfred Hudson Osgood am 20. März 1927 im Hochland Äthiopiens sammelte – in einem kleinen Gebirgsbach nahe der Quelle des Little Abbai. Dieses Tier wurde später als Äthiopische Wassermaus oder Waldbachmaus

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Moorfrosch (Rana arvalis) - Moore als Lebensraum
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Mehr als Kohlenstoffspeicher: Moore als Lebensräume bedrohter Arten

Moore gelten seit jeher als geheimnisvolle, schwer zugängliche Landschaften. In Geschichten und Filmen erscheinen sie oft als gefährliche Orte mit schwankendem Boden, dunklem Wasser und Nebel – Orte, an denen man versinken oder spurlos verschwinden könnte. Ökologisch sind sie jedoch weit mehr als diese alte Vorstellung: Sie zählen zu den

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Burulori / Blue-fronted Lorikeet (Charmosynopsis toxopei) by John C. Mittermeier/American Bird Conservancy
Burulori (Charmosynopsis toxopei) auf Buru – fotografiert von John C. Mittermeier. Es zählt zu den ersten dokumentierten Aufnahmen der Art seit 2014. Bild: John C. Mittermeier/American Bird Conservancy
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Burulori wiederentdeckt: Seltener Papagei lebt in abgelegenen Bergwäldern der Molukken

Der Burulori (Charmosynopsis toxopei) ist wieder nachgewiesen worden. Im April 2026 dokumentierte ein Expeditionsteam die seltene Papageienart im Hochland des Mount Kapalatmada auf der indonesischen Insel Buru. Es ist der erste gesicherte Nachweis seit 2014 und erst die zweite bestätigte Beobachtung der Art seit ihrer Entdeckung vor rund einhundert Jahren.

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