Wolterstorff-Molch (Cynops woltertorffi) - Natural History Museum (London)

Wolterstorff-Molch – ein schlecht dokumentiertes Aussterben

Ein Molch mit fischartigem Aussehen Zu Beginn des 20. Jahrhunderts sammelte John Graham in der südwestchinesischen Provinz Yunnan mehrere der Wissenschaft bislang unbekannte Tierarten. Die Funde schickte er nach London, wo sie von George Albert Boulenger am Natural History Museum in London untersucht wurden. Boulenger, einer der produktivsten Zoologen seiner

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Wiederentdeckung von Anolis laevis in der Region San Martín in Peru

Peru: Echse mit Nasenfortsatz nach über 150 Jahren wiederentdeckt – Anolis laevis

Im Jahr 1876 beschrieb der amerikanische Naturforscher Edward Drinker Cope eine kleine Echse aus den Bergwäldern im Nordosten Perus. Auffällig war vor allem ein ungewöhnlicher Fortsatz an der Schnauzenspitze – ein Merkmal, das sie von den meisten anderen Arten unterschied. Cope beschrieb die Art ursprünglich unter einem anderen Gattungsnamen; heute

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Saiga-Antilope (Saiga tatarica)

Wandernde Tierarten unter Druck: Fast jede zweite Art nimmt weltweit ab

Wandernde Tierarten gehören zu den faszinierendsten Erscheinungen der Natur. Jedes Jahr legen Vögel, Fische und Säugetiere oft tausende Kilometer zurück – zwischen Brutgebieten, Nahrungsräumen und Überwinterungsquartieren. Doch genau diese Mobilität macht sie besonders verletzlich: Sie sind entlang ihrer gesamten Wanderroute auf intakte Lebensräume angewiesen. Der UN-Bericht State of the World’s

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Morants Bläuling – Männchen
Von Morants Bläuling sind lediglich drei Exemplare erhalten – allesamt Männchen.

Morants Bläuling – Wie die Weibchen aussahen, ist ungewiss

Drei männliche Exemplare Walter Morant, vermutlich ein engagierter Sammler und Naturbeobachter in der damaligen britischen Kolonie Natal im südlichen Afrika, gehörte zu den frühen Mitgliedern der 1868 gegründeten Natural History Association of Natal. Dort hielt er Vorträge und stellte Insekten aus – mit besonderem Interesse an der südafrikanischen Schmetterlingsfauna. Am

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Der Sulu-Raupenfänger galt lange Zeit als Unterart des Bindenraupenfängers (Bild).

Zufällige Entdeckung im Sulu-Archipel: Verschollener Raupenfänger nach fast 20 Jahren dokumentiert

Im November 2025 konnte der Sulu-Raupenfänger (Coracina guillemardi) erstmals seit fast zwei Jahrzehnten in den abgelegenen Wäldern von Tawi-Tawi im Sulu-Archipel im Südwesten der Philippinen erstmals wieder dokumentiert werden. Die Art galt als verschollen – nicht offiziell ausgestorben, aber über Jahre hinweg ohne bestätigte Nachweise. Die Entdeckung erfolgte eher zufällig.

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Floreana-Riesenschildkröte
Illustration der Floreana-Riesenschildkröte – einst eine der markantesten Riesenschildkröten der Galapagosinseln, heute in ihrer ursprünglichen Form vermutlich ausgestorben.

Floreana-Riesenschildkröte: Vom Aussterben zur Rückkehr

Eine Unterart der Galapagos-Schildkröte Als die Floreana-Riesenschildkröte noch lebte, war sie Teil der außergewöhnlichen Schildkrötenfauna der Galapagosinseln. Auf kaum einem anderen Fleck der Erde entwickelte sich eine vergleichbare Vielfalt riesiger Landschildkröten – angepasst an unterschiedliche Inseln, Vulkane, Klimazonen und Nahrungsangebote. Heute fassen Forschende diese Formen meist als eine Art zusammen:

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Hinter dem Peitschenrochen (Hemitrygon akajei) verbergen sich mehrere kryptische Arten - sogenannte Kryptospezies.

Unsichtbare Biodiversität: Wenn eine Art in Wirklichkeit mehrere ist

Der Chinesische Riesensalamander galt lange als eine einzige Art. Das bis zu fast zwei Meter lange Tier gehört zu den größten Amphibien der Erde und wurde unter dem Namen Andrias davidianus in ganz China als dieselbe Spezies betrachtet. Doch genetische Untersuchungen brachten 2018 eine Überraschung ans Licht: Hinter dem scheinbar

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Flusspferd als eingeschleppte Süßwasser-Megafauna

Eingeführte Süßwasser-Megafauna: Nutzen und Risiken großer Tiere in Flüssen und Seen

Flüsse und Seen beherbergen einige der größten Tiere der Binnengewässer – von riesigen Welsen, Stören, Lachsen und Karpfen über Schildkröten bis hin zu Krokodilen. Viele dieser Arten wurden jedoch vom Menschen bewusst in neue Regionen eingeführt. Eine neue globale Studie im Fachjournal One Earth untersucht erstmals systematisch, welche Folgen solche

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Dactylonax kambuayai – eine von zwei Beuteltierarten, die wiederentdeckt wurden

Neuguinea: Zwei seit 6.000 Jahren verschollene Beuteltiere wiederentdeckt

Im März 2026 veröffentlichte ein australisches Forscherteam um den Zoologen Tim Flannery zwei Studien mit überraschenden Ergebnissen: Auf der abgelegenen Vogelkop-Halbinsel im Nordwesten Neuguineas wurden zwei Beuteltierarten lebend nachgewiesen, die bislang nur aus etwa 6.000 bis 7.500 Jahre alten Fossilien bekannt waren. Solche Wiederentdeckungen werden oft als Lazarus-Arten bezeichnet –

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EIner der Vögel Nordamerikas, dessen Bestandsrückgang sich beschleunigt: der Rotflügelstärling (Agelaius phoeniceus)

Vogelbestände in Nordamerika: Rückgang beschleunigt sich – fast jede zweite Art betroffen

Die Vogelbestände in Nordamerika gehen seit Jahrzehnten zurück. Doch eine neue Studie zeigt nun, dass nicht nur die Zahl der Vögel sinkt, auch die Geschwindigkeit dieses Rückgangs nimmt zu. Zu diesem Ergebnis kommt eine im Fachjournal Science veröffentlichte Untersuchung von Forschenden der Ohio State University und der Czech University of

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