Die letzten Riesenalke? Gemälde von Errol Fuller

Lösung eines alten Rätsels: Forschende finden das letzte Riesenalk-Weibchen wieder

Am 3. Juni 1844 endete auf der isländischen Felseninsel Eldey ein Kapitel der Naturgeschichte: Die letzten Riesenalke der Welt wurden getötet. Ihr Tod markierte das endgültige Verschwinden einer Art, die einst die Küsten des gesamten Nordatlantiks bewohnte – von Neufundland über Grönland bis nach Schottland und Norwegen. Am Vortag war

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Rēkohu shelduck (Tadorna rekohu) - Rēkohu-Gans
Die neu beschriebene Rēkohu-Gans (Tadorna rekohu) trägt ihren Namen nach der Moriori-Bezeichnung für die Chatham-Inseln. Der Name wurde vom Hokotehi Moriori Trust, den Vertretern des indigenen Volkes von Rēkohu, verliehen. Das Bild zeigt eine künstlerische Rekonstruktion der weiblichen Rēkohu-Gans mit dunklerem Gefieder, wie es bei isolierten Inselvögeln üblich ist. (© Sasha Votyakova/Te Papa CC BY 4.0)

Rēkohu-Gans: 2025 beschrieben, 1550 ausgestorben

Vögel auf Inseln entwickeln oft einzigartige Eigenschaften, die ihre nächsten Verwandten auf dem Festland nicht besitzen. Solch ein isoliertes Leben führt zu raschen Anpassungen und macht deutlich, wie stark die Umgebung die körperliche Gestalt eines Tieres prägen kann. Das können Merkmale sein, die auf den ersten Blick kaum sichtbar sind,

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Der Floridahäher zählt zu den Tipping Point Species im State of the Birds Report 2025.

Amerikas Vogelwelt in Gefahr – Was der State of the Birds Report 2025 zeigt

Nordamerikas Vogelwelt schrumpft dramatisch – und das mit weitreichenden Folgen für ganze Ökosysteme. Der aktuelle State of the Birds Report 2025 zeigt, wie schlecht es um viele Vogelarten in den USA steht: Ein Drittel aller Arten gilt inzwischen als gefährdet – wegen schwindender Bestände, anhaltender negativer Trends oder wachsendem Druck

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Rosenkopfente Rhodonessa caryophyllacea

Rosenkopfente

Ein Vogel mit außergewöhnlichen Eigenschaften Etwa ein halbes Jahrhundert nach dem Aussterben der Himalayawachtel im Norden Indiens verschwand dort eine weitere monotypische Spezies: die Rosenkopfente, auch bekannt als Nelkenente. Obwohl viel über diesen Entenvogel geschrieben wurde, bleiben viele Berichte lückenhaft oder widersprüchlich. Über diese lange bekannte und stets als selten

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Studie globales Vogelsterben

Globales Vogelsterben: Mehr als doppelt so viele Vögel ausgestorben als bisher angenommen

Eine kürzlich im Fachjournal Nature Communications veröffentlichte Studie zum globalen Vogelsterben zeigt, dass während der letzten 130.000 Jahre mindestens 1.300 bis 1.500 Vogelarten ausgestorben sind, was etwa zwölf Prozent des Gesamtbestandes entspricht. Laut der Studie handelt es sich bei 55 Prozent dieser Auslöschungen um bisher unentdeckte Arten, deren fossile Überreste

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Brillenkormoran

Brillenkormoran

Über die Entdeckung der Brillenkormorane und einiger anderer Tiere Als der dänische Marineoffizier Vitus Bering zusammen mit dem deutschen Arzt und Naturforscher Georg Wilhelm Steller im Zuge der Zweiten Kamtschatkaexpedition zur Suche nach dem legendären João-da-Gama-Land im Juni 1741 mit der St. Peter und dem Begleitschiff St. Paul aufbrach, ahnte

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mergus-australis Aucklandsäger

Aucklandsäger

An Unsuccessful Search Zwischen 1972 und 1973 suchten die Ornithologen Gordon Williams und Milton Weller nach dem seit 70 Jahren nicht mehr dokumentierten Aucklandsäger. Beim Aucklandsäger handelt es sich um einen Entenvogel, der auf den bis dahin wenig erforschten Auckland Islands, eine subantarktische Inselgruppe, endemisch war. Im Zentrum der Expedition

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Labradorente

Labradorente

Über die Biologie der Labradorente ist wenig bekannt Von der Labradorente wissen wir, dass sie schon zu Beginn des 19. Jahrhunderts recht selten war. Innerhalb eines kurzen Zeitraums zwischen 1850 und 1870 verschwand die Entenart allmählich. Und im Herbst 1875 oder 1878 erschoss ein Jäger auf Long Island das letzte

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Chile-Spitzschwanzente - wie auch die Nördliche Spitzschwanzente, eine Unterart der Spitzschwanzente

Nördliche Spitzschwanzente

Nördliche Spitzschwanzente: Kaum erforschte Unterart Über die Nördliche Spitzschwanzente lassen sich kaum mehr Informationen als die folgenden finden: Es handelt sich um eine der drei Unterarten der Spitzschwanzente Anas georgica, sie war in Zentralkolumbien heimisch und starb in den 1950er-Jahren aus. Der amerikanische Vogelkundler Emmet Reid Blake widmete ihr immerhin

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anas aucklandica

Amsterdamente

Amsterdamente war kaum größer als eine Drossel Sowohl die Amsterdam-Insel als auch Saint Paul liegen mehr als 3.000 Kilometer entfernt von Kontinenten. Dennoch oder gerade deshalb wurden die beiden Inseln häufig von frühen Seefahrern und ihren mitreisenden Tieren angesteuert, sodass sämtliche endemische Vögel dort bereits ausgerottet waren, bevor sie wissenschaftlich

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