Tierarten mit weniger als 50 Individuen
Einige der seltensten Tierarten der Welt: Vom nahezu ausgestorbenen Vaquita über den Rotwolf bis hin zur Jangtse-Riesenweichschildkröte, der Okinawa-Stachelratte und dem Nördlichen Breitmaulnashorn. Diese Arten überleben heute nur noch in winzigen Populationen.

Weniger als 50 Individuen: Diese Tierarten sind fast verschwunden

Weltweit existieren Tierarten, deren Population inzwischen auf wenige Dutzend oder sogar nur noch einzelne Individuen geschrumpft ist. Viele von ihnen stehen unmittelbar vor dem Aussterben und überleben lediglich in kleinen Rückzugsgebieten oder durch aufwendige Schutzprogramme. Hauptursache für ihren Rückgang ist der Mensch – etwa durch Lebensraumzerstörung, Wilderei, invasive Arten oder

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Tokara-Laubsänger / Tokara leaf warbler (Phylloscopus tokaraensis)

Verborgene Vielfalt: Vier neu erkannte Vogelarten aus dem Jahr 2026

Auch heute werden noch neue Vogelarten entdeckt und beschrieben, obwohl Vögel zu den vergleichsweise gut erforschten Tiergruppen zählen. In vielen Fällen handelt es sich dabei jedoch nicht um völlig unbekannte Tiere, sondern um Arten, die lange Zeit übersehen oder falsch eingeordnet wurden. Erst moderne Methoden wie genetische Analysen und bioakustische

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Wolterstorff-Molch (Cynops woltertorffi) - Natural History Museum (London)

Wolterstorff-Molch – ein schlecht dokumentiertes Aussterben

Ein Molch mit fischartigem Aussehen Zu Beginn des 20. Jahrhunderts sammelte John Graham in der südwestchinesischen Provinz Yunnan mehrere der Wissenschaft bislang unbekannte Tierarten. Die Funde schickte er nach London, wo sie von George Albert Boulenger am Natural History Museum in London untersucht wurden. Boulenger, einer der produktivsten Zoologen seiner

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Chinesischer Flussdelfin / Baiji

Chinesischer Flussdelfin: Lebt der Baiji noch?

Die letzte bestätigte Sichtung des Baiji, auch bekannt als Chinesischer Flussdelfin, liegt mittlerweile mehr als 20 Jahre zurück. Die IUCN stuft die Art deshalb als „vom Aussterben bedroht (möglicherweise ausgestorben)“ ein. Wissenschaftlich gilt ihr Fortbestehen als äußerst unwahrscheinlich, doch gelegentliche Sichtungsmeldungen und Videoaufnahmen lassen zumindest Raum für Zweifel. Falls es

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Schwalbenschwanz (Papilio machaon)

Taiwan: Wie ein Erdbeben eine Schmetterlingsart auslöschte

Ein Erdbeben im Jahr 1999 könnte die taiwanesische Schwalbenschwanz-Unterart Papilio machaon sylvina für immer ausgelöscht haben. Laut einer aktuellen Studie im Fachjournal PLOS handelt es sich möglicherweise um den ersten dokumentierten Fall, in dem ein Erdbeben das Aussterben eines Schmetterlings verursacht hat. Der Schwalbenschwanz (Papilio machaon), einer der größten und

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Hokkaido-Wolf Canis lupus hattai

Hokkaidō-Wolf

Schädliche Tiere auf Hokkaidō In der japanischen Mythologie werden sowohl der ausgestorbene Honshū-Wolf als auch der Hokkaidō-Wolf, auch bekannt als Ezo-Wolf, als wohlwollende Wesen verehrt. Eine Legende, ähnlich der römischen Sage von Romulus und Remus, berichtet, dass ein Sohn von Fujiwara no Hidehira, einem japanischen Adligen und Herrscher des 12.

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Wiederentdeckt: Mikromotte Pachyrhabda citrinacma

Taiwan: Verschwundene Mikromotte im Museum wiederentdeckt

Während des Projekts zur Neuorganisation des weitgehend unberührten Insektenarchivs der National Taiwan University stießen ein Professor und eine Gruppe von Studenten auf einen kleinen Falter, der 1935 gesammelt, konserviert und später in einer Schachtel vergessen wurde. Der Entomologe Zong-Yu Shen erkannte schnell die Bedeutung des Exemplars und identifizierte es als

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Thismia kobensis

Japan: „Feen-Laterne“ existiert doch noch

Wie das Team um Kenji Suetsugu von der japanischen Universität in Kobe im Fachjournal Phytotaxa kürzlich mitteilte, wurde die ausgestorben geglaubte Kobe-Thismia (Thismia kobensis), eine Pflanzenart, nach mehr als 30 Jahren in der japanischen Hyogo-Präfektur wiederentdeckt. Der Holotyp und das einzig bekannte Exemplar der Kobe-Thismia wurde 1992 entdeckt und 2010

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Sennin tanikawai sp. nov.

Neuentdeckungen: Fünf neue Spinnenarten aus China und Japan

Zwei zuletzt im zoologischen Journal ZooKeys veröffentlichte Studien zu fünf neuen Spinnenarten verdeutlichen, wie groß die Artenvielfalt an Spinnen in China und Südostasien ist. Drei neue Arten: Plattbauchspinnen aus der chinesischen Jiangxi-Provinz Knapp 5.700 Spinnen-Spezies aus 69 Familien sind aus China bekannt. Nun entdeckten Wissenschaftler der Jinggangshan-Universität in der Stadt

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japanischer seelöwe

Japanischer Seelöwe

Einer der letzten ausgestorbenen Meeressäuger Fast zur selben Zeit und aus denselben Gründen wurden im 20. Jahrhundert an unterschiedlichen Orten zwei Meeressäuger ausgerottet: Karibische Mönchsrobbe und Japanischer Seelöwe. Beide wurden kommerziell bejagt: aus ihrem Blubber wurde Lampenöl gewonnen, aus ihren Häuten machte man Leder, aus ihren Schnurrhaaren Pfeifenreiniger, die Fangzähne

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