Riesenalk (Pinguinus impennis) von John James Audubon
Vögel

Riesenalk – der ausgerottete Pinguin des Nordens

„Der ursprüngliche Pinguin ist heute ausgestorben.“ Robert Silverberg, 1967, S. 84 Der Riesenalk war ein großer, flugunfähiger Seevogel des Nordatlantiks. Seine Population könnte einst mehrere Millionen Individuen umfasst haben. Mit seinem schwarz-weißen Gefieder, der aufrechten Haltung und den kurzen, flossenartigen Flügeln erinnerte er auffallend an die heutigen Pinguine der Südhalbkugel.

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Morants Bläuling – Männchen
Von Morants Bläuling sind lediglich drei Exemplare erhalten – allesamt Männchen.
Insekten

Morants Bläuling – Wie die Weibchen aussahen, ist ungewiss

Drei männliche Exemplare Walter Morant, vermutlich ein engagierter Sammler und Naturbeobachter in der damaligen britischen Kolonie Natal im südlichen Afrika, gehörte zu den frühen Mitgliedern der 1868 gegründeten Natural History Association of Natal. Dort hielt er Vorträge und stellte Insekten aus – mit besonderem Interesse an der südafrikanischen Schmetterlingsfauna. Am

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Floreana-Riesenschildkröte
Illustration der Floreana-Riesenschildkröte – einst eine der markantesten Riesenschildkröten der Galapagosinseln, heute in ihrer ursprünglichen Form vermutlich ausgestorben.
Reptilien

Floreana-Riesenschildkröte: Vom Aussterben zur Rückkehr

Eine Unterart der Galapagos-Schildkröte Als die Floreana-Riesenschildkröte noch lebte, war sie Teil der außergewöhnlichen Schildkrötenfauna der Galapagosinseln. Auf kaum einem anderen Fleck der Erde entwickelte sich eine vergleichbare Vielfalt riesiger Landschildkröten – angepasst an unterschiedliche Inseln, Vulkane, Klimazonen und Nahrungsangebote. Heute fassen Forschende diese Formen meist als eine Art zusammen:

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Nutztiere machen 60 % der globalen Säugetier-Biomasse
News

Neue Studie zeigt: Die Biomasse wilder Säugetiere ist seit 1850 um 90 % zurückgegangen

Vor 200 Jahren war die Erde noch im Gleichgewicht: Die Masse aller wilden Säugetiere entsprach in etwa der von Menschen und ihren Nutztieren zusammen. Heute ist davon kaum etwas übrig: Nur noch ein winziger Bruchteil der Säugetier-Biomasse besteht aus Wildtieren – der Rest ist vom Menschen geschaffen. Eine neue Studie

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Rotfuchs als invasiver Räuber
News

Von 60 auf 1,7 Millionen: Wie der Rotfuchs Australien in nur 60 Jahren eroberte

Als europäische Siedler britischer Herkunft ab etwa 1870 den Rotfuchs (Vulpes vulpes) nach Australien brachten, dachten sie an Tradition, nicht an ökologische Folgen. Die Jagd auf Füchse mit Hundemeuten – damals in England ein fest verankertes Gesellschaftsritual, heute verboten – sollte auch in der neuen Heimat gepflegt werden. Niemand ahnte,

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Die letzten Riesenalke? Gemälde von Errol Fuller
News

Lösung eines alten Rätsels: Forschende finden das letzte Riesenalk-Weibchen wieder

Am 3. Juni 1844 endete auf der isländischen Felseninsel Eldey ein Kapitel der Naturgeschichte: Die letzten Riesenalke der Welt wurden getötet. Ihr Tod markierte das endgültige Verschwinden einer Art, die einst die Küsten des gesamten Nordatlantiks bewohnte – von Neufundland über Grönland bis nach Schottland und Norwegen. Am Vortag war

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Portugiesischer Steinbock im Naturalis Biodiversity Center, Leiden, Niederlande
Säugetiere

Portugiesischer Steinbock – Geschichte und Ende einer Unterart

Der Portugiesische Steinbock, manchmal auch Nordwest-Iberischer Steinbock genannt, war die westlichste und zugleich am frühesten ausgestorbene Unterart des Iberiensteinbocks (Capra pyrenaica). Einst bewohnte er die zerklüfteten Gebirgsmassive Nordportugals und angrenzender Regionen im Nordwesten Spaniens – insbesondere die Serra do Gerês, ein abgelegenes Teilgebirge des Peneda-Gerês-Komplexes im äußersten Nordwesten Portugals. Dieses

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Quagga
Säugetiere

Quagga

Halb Zebra, halb Pferd Der britische Naturforscher William Burchell gilt häufig als der Entdecker des Tieres, das Reisende als „halb Zebra, halb Pferd“ oder „unfertiges Zebra“ beschrieben – das Quagga. Allerdings war die Art schon zuvor von Forschungsreisenden erwähnt worden. Noch vor Burchells „Entdeckung“ im Jahre 1812 führte der englische

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Gallirallus dieffenbachii
Vögel

Dieffenbach-Ralle

Nur ein einziges Exemplar ist geblieben Ernst Dieffenbach, ein deutscher Arzt, Geologe und Naturforscher, der besondere Bekanntheit durch seine naturwissenschaftliche Erforschung Neuseelands erwarb, kam mit dem Segelschiff Cuba Mitte Mai 1840 auf den Chathaminseln an und verbrachte dort zweieinhalb Monate. Während dieses Aufenthalts fing er eine Rallenart, die der Wissenschaft

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das einzig bekannte Foto vom Kaplöwen
News

Studie hinterfragt den Mythos des ausgestorbenen Kaplöwen als eigenständige Unterart

Eine gestern auf Scientific Reports veröffentlichte Studie stellt den Artstatus des Kaplöwen (Panthera leo melanochaita), der um 1860 ausgerottet wurde, infrage. Lange Zeit galt die Großkatze als eine eigene Unterart, charakterisiert durch eine besonders auffällige schwarze Mähne, die Schultern und Bauch bedeckte, sowie schwarze Ohrenspitzen. mit einzigartigen Merkmalen, wie einem

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