Qutang-Schlucht am Jangtse (Changjiang) in der Drei-Schluchten-Region in China

Hoffnung für den Jangtse: Studie zeigt, wie ein Fangverbot den Fluss wiederbelebt

Der Jangtsekiang (kurz Jangtse) ist mit über 6.300 Kilometern Asiens längster Fluss und der drittlängste Strom der Erde. Über Jahrtausende hinweg gehörte er zu den artenreichsten Süßwasserökosystemen der Welt. Er versorgte Menschen, Tiere und ganze Kulturen mit Wasser, Nahrung und Lebensraum – und bildete das ökologische Rückgrat weiter Teile Chinas.

Weiterlesen
Biophobie und der Entfremdung von der Natur
Alltägliche Naturerfahrungen sind entscheidend für unsere Beziehung zur Umwelt – ihr Verlust begünstigt Entfremdung und Naturangst.

Wenn Natur fremd wird: Wie Entfremdung und Angst das Artensterben beschleunigen

Der Verlust biologischer Vielfalt gehört zu den größten ökologischen Krisen unserer Zeit. Doch während über bedrohte Arten, Lebensraumzerstörung und Klimawandel intensiv diskutiert wird, bleibt ein Aspekt oft unbeachtet: die schwindende Beziehung zwischen Mensch und Natur. Zwei aktuelle Studien zeigen, wie tief diese Entfremdung bereits reicht – und welche Folgen sie

Weiterlesen
Nutztiere machen 60 % der globalen Säugetier-Biomasse

Neue Studie zeigt: Die Biomasse wilder Säugetiere ist seit 1850 um 90 % zurückgegangen

Vor 200 Jahren war die Erde noch im Gleichgewicht: Die Masse aller wilden Säugetiere entsprach in etwa der von Menschen und ihren Nutztieren zusammen. Heute ist davon kaum etwas übrig: Nur noch ein winziger Bruchteil der Säugetier-Biomasse besteht aus Wildtieren – der Rest ist vom Menschen geschaffen. Eine neue Studie

Weiterlesen
Franklin-Hummel (Bombus franklini)

Franklin-Hummel – Die erste ausgestorbene Hummel Nordamerikas?

Die Franklin-Hummel hatte die unglückliche Besonderheit, von allen Hummelarten Nordamerikas – und vermutlich sogar weltweit – das kleinste Verbreitungsgebiet zu besitzen. Sie kam ausschließlich in einem schmalen Streifen zwischen der Pazifikküste und den östlich gelegenen Gebirgen der Sierra Nevada und der Kaskadenkette vor, im Süden Oregons und im Norden Kaliforniens.

Weiterlesen
Weihnachtsinsel-Zwergfledermaus
Die Weihnachtsinsel-Zwergfledermaus war Australiens kleinste Fledermaus und kam ausschließlich auf der abgelegenen Weihnachtsinsel im Indischen Ozean vor. Sie besaß dunkelbraunes Fell, jagte Insekten im Flug und zeigte keinen auffälligen Geschlechtsdimorphismus – Männchen und Weibchen sahen gleich aus. (© Lindy Lumsden, verwendet mit freundlicher Genehmigung)

Weihnachtsinsel-Zwergfledermaus – ein vermeidbares Aussterben

Mitten im Indischen Ozean, rund 350 Kilometer südlich von Java, liegt die abgelegene Weihnachtsinsel – ein nur 135 Quadratkilometer kleines Außengebiet Australiens. Trotz ihrer geringen Größe beherbergte sie einst eine erstaunliche Vielfalt endemischer Arten, die es nirgendwo sonst auf der Welt gab. Eine davon war die Weihnachtsinsel-Zwergfledermaus – die kleinste bekannte

Weiterlesen
Chinesischer Flussdelfin / Baiji

Chinesischer Flussdelfin: Lebt der Baiji noch?

Die letzte bestätigte Sichtung des Baiji, auch bekannt als Chinesischer Flussdelfin, liegt mittlerweile mehr als 20 Jahre zurück. Die IUCN stuft die Art deshalb als „vom Aussterben bedroht (möglicherweise ausgestorben)“ ein. Wissenschaftlich gilt ihr Fortbestehen als äußerst unwahrscheinlich, doch gelegentliche Sichtungsmeldungen und Videoaufnahmen lassen zumindest Raum für Zweifel. Falls es

Weiterlesen
Kurzschnabel-Nektarjala: eine von 500 Vogelarten, die bis 2100 aussterben könnte

Neue Studie: 500 Vogelarten könnten innerhalb eines Jahrhunderts aussterben

Eine neue, im Fachjournal Nature Ecology & Evolution veröffentlichte Studie der University of Reading warnt: Über 500 Vogelarten könnten bis zum Jahr 2100 aussterben – dreimal so viele wie im gesamten Zeitraum seit 1500. Die Analyse basiert auf Daten von rund 10.000 bekannten Vogelarten und deren Gefährdungsstatus in der IUCN

Weiterlesen
Dünnschnabel-Brachvogel (Numenius tenuirostris)

Dünnschnabel-Brachvogel: Erstes Vogel-Aussterben auf dem europäischen Festland in der Neuzeit

Eine am 18. November 2024 erschienene Studie im Fachjournal IBIS bestätigt das Aussterben des Dünnschnabel-Brachvogels (Numenius tenuirostris). Dieser wandernde Watvogel ist die erste kontinentale Vogelart Europas, die in der Neuzeit durch menschlichen Einfluss ausgestorben ist. Bislang galten nur zwei weitere europäische Vogelarten, der Riesenalk und der Kanaren-Austernfischer, als ausgestorben –

Weiterlesen
Kiebitz (Vanellus vanellus)

Faktencheck Artenvielfalt 2024: Rund ein Drittel aller Arten in Deutschland gefährdet

Ein Bericht zeigt, dass es um die Biodiversität in Deutschland schlecht steht: Rund ein Drittel der erfassten Arten sind gefährdet, viele Lebensräume befinden sich in einem schlechten Zustand. Der am 1. Oktober 2024 veröffentlichte Faktencheck Artenvielfalt ist mit über 1.000 Seiten der umfassendste Bericht über den Zustand der Biodiversität in

Weiterlesen
Überreste des Beutelwolfs im UCL Grant Museum in London

Ausrottungen: Wie viele Tierarten haben wir bereits auf dem Gewissen?

In der Geschichte der Biodiversität der Erde hat es fünf Massenaussterben gegeben – allesamt verursacht durch natürliche Phänomene. Es wird vermutet, dass das sechste Massenaussterben derzeit im Gange ist, dieses Mal jedoch allein durch menschliche Aktivitäten. Der Beutelwolf, Stellers Seekuh, der Auerochse und der Dodo sind nur einige der bekanntesten

Weiterlesen