Wiederentdeckungen 2025: Verschollene und ausgestorben geglaubte Tierarten

Wiederentdeckungen 2025: Diese Tierarten galten als verschollen oder ausgestorben

Arten verschwinden nicht einfach, nur weil man sie lange nicht sieht. Und sie sind ebenso wenig gerettet, nur weil sie plötzlich wieder auftauchen. Wiederentdeckungen markieren einen schmalen Grat zwischen Hoffnung und Unsicherheit: Sie zeigen, dass Leben überdauern kann – oft jedoch nur knapp. Auch im Jahr 2025 wurden zahlreiche Tierarten

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Franklin-Hummel (Bombus franklini)

Franklin-Hummel – Die erste ausgestorbene Hummel Nordamerikas?

Die Franklin-Hummel hatte die unglückliche Besonderheit, von allen Hummelarten Nordamerikas – und vermutlich sogar weltweit – das kleinste Verbreitungsgebiet zu besitzen. Sie kam ausschließlich in einem schmalen Streifen zwischen der Pazifikküste und den östlich gelegenen Gebirgen der Sierra Nevada und der Kaskadenkette vor, im Süden Oregons und im Norden Kaliforniens.

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Grünhäher + Blauhäher = Grue Jay
Grünhäher + Blauhäher = ? Aus der unerwarteten Begegnung zweier Arten, die seit Millionen Jahren getrennt waren, entstand in Texas erstmals ein Hybrid: der „Grue Jay“.

Grue Jay: Wie der Klimawandel eine neue Vogelart hervorbrachte

Grue Jay – so lautet der Name eines Vogelhybriden, der in Texas entdeckt wurde und direkt auf die Folgen des Klimawandels verweist. Alles begann Ende Mai 2023 mit einem unscheinbaren Foto: Eine Hobby-Beobachterin hielt in ihrem Garten nordöstlich von San Antonio einen Vogel fest, der auf den ersten Blick in

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Kauai-Akepakleidervogel: Ist dieser hawaiianische Kleidervogel noch zu retten?

Hawaiis letzte Kleidervögel: Chancen und Gefahren im Wettlauf gegen das Aussterben

Hawaiis Kleidervögel (Drepanidini) sind ein Paradebeispiel für die außergewöhnliche Artenvielfalt, die sich auf isolierten Inseln entwickeln kann – und gleichzeitig ein Mahnmal dafür, wie schnell diese Vielfalt verloren gehen kann. Vor etwa sechs Millionen Jahren kam der gemeinsame Vorfahre der Kleidervögel auf den Archipel. Durch „adaptive Radiation“ entwickelten sich fast

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Das Große Präriehuhn steht sinnbildlich für den Rückgang nordamerikanischer Vogelarten.

Studie zeigt: 75 % der untersuchten Vogelarten in Nordamerika im Rückgang – besonders in ihren Kernlebensräumen

Am 1. Mai 2025 wurde im Fachjournal Science eine umfassende Studie zur Entwicklung nordamerikanischer Vogelbestände veröffentlicht. Sie zeigt: Die stärksten Rückgänge betreffen ausgerechnet jene Regionen, in denen die Arten bislang am häufigsten vorkamen – ihre angestammten Kernlebensräume. Grundlage der Analyse sind mehr als 36 Millionen Vogelbeobachtungen aus dem Citizen-Science-Projekt eBird,

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Neuentdeckung: Woolly Devil (Ovicula biradiata)
Die neuentdeckte Pflanze Ovicula biradiata, auch "Woolly Devil" genannt, ist an das trockene Klima der Chihuahuan-Wüste angepasst – ihr dichter Flaum schützt vor Sonne und Austrocknung. (© Manley et al. 2025, PhytoKeys, CC BY 4.0)

Entdeckt, beschrieben – und schon bedroht: Korbblütler ‚Woolly Devil‘ aus dem Big Bend Nationalpark

Im Frühjahr 2024 wurde im Big Bend Nationalpark im Südwesten von Texas eine bislang unbekannte Pflanzenart dokumentiert. Die Region liegt im Herzen der Chihuahuan-Wüste, der größten warmen Wüste Nordamerikas, die durch eine außergewöhnlich hohe biologische Vielfalt gekennzeichnet ist. Auf einer Fläche von über 320.000 Hektar bietet der Nationalpark eine Vielzahl

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Der Floridahäher zählt zu den Tipping Point Species im State of the Birds Report 2025.

Amerikas Vogelwelt in Gefahr – Was der State of the Birds Report 2025 zeigt

Nordamerikas Vogelwelt schrumpft dramatisch – und das mit weitreichenden Folgen für ganze Ökosysteme. Der aktuelle State of the Birds Report 2025 zeigt, wie schlecht es um viele Vogelarten in den USA steht: Ein Drittel aller Arten gilt inzwischen als gefährdet – wegen schwindender Bestände, anhaltender negativer Trends oder wachsendem Druck

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Betroffen vom Schmetterlingssterben in den USA: der Monarchfalter

Neue Studie zum Insektensterben: Schmetterlinge in den USA um 22 % dezimiert

Eine im November veröffentlichte Langzeitstudie belegte bereits den drastischen Rückgang der Tagfalter in Mitteleuropa. Nun bestätigt eine umfassende Untersuchung der Washington State University in Vancouver, USA, dass auch in Nordamerika die Schmetterlingspopulationen rapide schwinden. Zwischen 2000 und 2020 nahm die Gesamtzahl der gezählten Schmetterlinge im Durchschnitt um 41,5 Prozent ab.

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A. hebardi

USA: Ausgestorben geglaubte Heuschrecke wiederentdeckt

In Augusta County, Virginia, USA, wurde eine interessante Entdeckung gemacht: Appalachia hebardi, eine zur Familie der Feldheuschrecken (Acrididae) gehörende Art, die über Jahrzehnte als ausgestorben galt, konnte erneut nachgewiesen werden. Die letzte bestätigte Sichtung dieser seltenen Spezies reicht – je nach Quelle – entweder bis in die 1960er-Jahre oder bis

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Omilteme-Baumwollschwanzkaninchen (Sylvilagus insonus) wiederentdeckt
Ein Kamerafallenfoto von einem Omilteme-Baumwollschwanzkaninchen in der Sierra Madre del Sur. (© Photo by Joe Figel, bereitgestellt von Re:wild)

Mexiko: Omilteme-Baumwollschwanzkaninchen nach über 120 Jahren wiederentdeckt

Die Organisation Re:wild hat bekannt gegeben, dass das Omilteme-Baumwollschwanzkaninchen (Sylvilagus insonus), eine seit über einem Jahrhundert verschollene Art, in der Sierra Madre del Sur in Mexiko wiederentdeckt wurde. Dieser Fund ist von großer Bedeutung für den Artenschutz und die Forschung. Ein Team unter der Leitung von José Alberto Almazán-Catalán, Präsident

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