gigarcanum

Gigarcanum (Riesengecko)

Der größte Gecko der Welt… Anfang der 1980er-Jahre stieß der französische Museumsmitarbeiter Alain Delcourt im Keller des Naturhistorischen Museums von Marseille auf ein vergessenes Exemplar eines einzelnen ausgestopften riesigen Geckos, das zuvor jahrelang öffentlich ausgestellt worden war. Diese Art war der Wissenschaft bis dahin unbekannt. Die Herkunft des Tieres und

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Größenvergleich Megachile pluto und Apis mellifera

Lazarus-Effekt: Ausgestorben geglaubte Wallace-Riesenbiene wiederentdeckt

Taucht eine ausgestorben geglaubte Art wieder auf, spricht man vom Lazarus-Effekt. Genau das ist mit der Wallace-Riesenbiene (Megachile pluto) geschehen – und zwar bereits zweimal: Nachdem die Spezies 1981 zum ersten Mal wiederentdeckt wurde, hat nun ein Forscherteam das seitdem nicht mehr nachgewiesene daumengroße Insekt auf den indonesischen Molukken wiederentdeckt.

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Epactoides giganteus

Epactoides giganteus (Blatthornkäfer)

Erst ausgestorben, dann entdeckt: der Blatthornkäfer Epactoides giganteus Den französischen Botaniker Nicolas Bréon verschlug es 1817 auf die zur Inselgruppe der Maskarenen gehörende Insel Réunion, die er erst wieder 1833 aufgrund gesundheitlicher Probleme verlassen sollte. Während seiner Zeit dort war er Direktor des Botanischen Gartens Jardin du Roy (heute Jardin de

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seenerz gebiss

Seenerz

Der Seenerz: A Fish like a Greyhound Obwohl er bei den amerikanischen Ureinwohnern wohlbekannt und unter europäischen Pelzhändlern, die ihm viele unterschiedliche Namen wie Wassermarder, Roter Otter oder Fischerkatze verliehen, sehr beliebt war, verschwand der Seenerz noch bevor er wissenschaftlich studiert und taxonomisch beschrieben werden konnte. Es existiert kein einziges

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Brillenkormoran

Brillenkormoran

Über die Entdeckung der Brillenkormorane und einiger anderer Tiere Als der dänische Marineoffizier Vitus Bering zusammen mit dem deutschen Arzt und Naturforscher Georg Wilhelm Steller im Zuge der Zweiten Kamtschatkaexpedition zur Suche nach dem legendären João-da-Gama-Land im Juni 1741 mit der St. Peter und dem Begleitschiff St. Paul aufbrach, ahnte

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Cylindraspis triserrata

Mauritius-Sattelrücken-Riesenschildkröte

Mauritius-Sattelrücken-Riesenschildkröte: In knapp 60 Jahren auf der Hauptinsel ausgerottet Zwei verschiedene Arten von Riesenschildkröten lebten einst im Inselstaat Mauritius im Südwesten des Indischen Ozeans knapp 870 Kilometer östlich der Insel Madagaskar: die Mauritius-Sattelrücken-Riesenschildkröte und die Mauritius-Riesenschildkröte (Cylindraspis inepta). Sie lebten in großer Zahl sowohl auf der Hauptinsel Mauritius als auch

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Palaeopropithecus ingens

Palaeopropithecus ingens (Riesenlemur)

Madagaskars Yeti: tratratratra, trétrétrétré oder Palaeopropithecus ingens In der madagassischen Folklore ist tratratratra oder trétrétrétré ein angsteinflößender, einzelgängerischer, großer, haariger Affenmensch mit dem Gesicht und den Ohren eines Menschen. Seine Füße und Hände sollen denen von Affen ähneln, sein Fell soll kraus und sein Schwanz kurz sein. Der französische Naturforscher

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Phelsuma gigas Rodrigues-Riesengecko Modell

Rodrigues-Riesengecko

Rodrigues-Riesengecko: 1842 beschrieben, 1691 entdeckt „Hier gibt es noch eine andere Art nachtaktiver Eidechsen, mit grauer Färbung, und [sehr] hässlich; sie sind so groß und lang wie der Arm eines Menschen, ihr Fleisch schmeckt nicht schlecht, sie lieben es, auf Latanpalmen zu verweilen.“ So beschrieb der französische Naturforscher und Entdecker

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Kapverdischer Riesenskink

Kapverdischer Riesenskink

Ilhas Desertas – Die Terra typica des Kapverdischen Riesenskinks Lebewesen, die in isolierten Ökosystemen wie Inseln vorkommen, sind oft an die dort herrschenden extremen Bedingungen angepasst. Sie zeichnen sich zum Beispiel durch Verzwergung oder Gigantismus aus und oft fehlen ihnen aufgrund der Abwesenheit von Fressfeinden Verteidigungsmechanismen, was sie von ihren

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sardischer pfeifhase prolagus sardus

Sardischer Pfeifhase

Sardischer Pfeifhase – Vor 2.000 oder vor 300 Jahren ausgestorben? Sicher, aber nicht präzise ist, der Sardische Pfeifhase starb innerhalb der letzten 2.000 Jahre aus. Darauf verweisen zumindest fossile Funde. Wenn es um eine genauere Eingrenzung geht, herrscht Uneinigkeit. So vermuten einige Wissenschaftler, die Art sei noch in der Römerzeit

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