gigarcanum

Gigarcanum (Riesengecko)

Der größte Gecko der Welt… Anfang der 1980er-Jahre stieß der französische Museumsmitarbeiter Alain Delcourt im Keller des Naturhistorischen Museums von Marseille auf ein vergessenes Exemplar eines einzelnen ausgestopften riesigen Geckos, das zuvor jahrelang öffentlich ausgestellt worden war. Diese Art war der Wissenschaft bis dahin unbekannt. Die Herkunft des Tieres und

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Buschmoa-Genom rekonstruiert (Anomaloptery didiformis)

Entschlüsseltes Buschmoa-Genom liefert Einblicke in die ausgestorbene Vogelwelt Neuseelands

Ein Team von Evolutionsbiologen hat das nahezu vollständige Genom des Buschmoas (Anomalopteryx didiformis), eines vor 500 bis 600 Jahren ausgestorbenen flugunfähigen Vogels aus Neuseeland, rekonstruiert. Forscher der Harvard University, der East Carolina University, der Universität Osaka und der University of Toronto sequenzierten alte DNA aus einem fossilen Knochen, der auf

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Huia-Feder

Neuseeland: Huia-Feder für 26.000 Euro versteigert

Eine einzelne Schwanzfeder des ausgestorbenen neuseeländischen Huia-Vogels hat bei einer Auktion in Auckland einen Weltrekord aufgestellt. Die etwa neun Gramm leichte Feder wurde für 46.521 neuseeländische Dollar (ungefähr 26.180 Euro) verkauft und ist damit die teuerste Feder, die jemals bei einer Auktion versteigert wurde. Dieser Verkauf brach den vorherigen Rekord

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Südinsel-Kokako-Sichtung Callaeas cinerea-suedinsel

Mögliche Sichtung: Ist der Südinsel-Kokako doch nicht ausgestorben?

Im vergangenen Monat berichtete ein Einheimischer aus Neuseeland von der möglichen Sichtung eines großen grauen Vogels mit einem langen Schwanz im Rowallan Forest in der Region Southland. Die Beschreibung erinnert stark an den als ausgestorben geltenden Südinsel-Kokako. Die 2010 gegründete Stiftung The South Island Kōkako Charitable Trust, die sich zum

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Südinsel Takahe Blauralle

Einst als ausgestorben geltende Südinseltakahē in Neuseeland wieder ausgewildert

Nachdem man 1948 eine kleine Population der bereits 1898 für offiziell ausgestorben erklärten Südinseltakahe oder Blauralle (Porphyrio hochstetteri), ein Purpurhuhn, wiederentdeckte und in menschlicher Obhut züchtete, konnten Artenschützer nun 18 der blau gefiederten, flugunfähigen Vögel am Lake Whakatipu im Waimāori-Tal auf der Südinsel Neuseelands freilassen. Zurzeit, so berichtet der Guardian,

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emeus crassus kleiner moa
Kleiner Moa-Skelett von 1880 im Otago Museum, Neuseeland. Kleine Moas erreichten ein Gewicht von 51 bis 70 Kilogramm. Burton Brothers studio, Public domain, via Wikimedia Commons)

Kleiner Moa

Weibliche Laufvögel sind meistens größer als männliche Verglichen mit den heute noch existierenden flugunfähigen Emus oder Straußen, war der Kleine Moa ein Laufvogel, der gar nicht mal so klein war. Er erreichte immerhin eine Gesamtgröße von 150 bis 180 Zentimetern. Ähnlich den Emus (Dromaius) also. Beim größten bekannten Moa, dem

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mergus-australis Aucklandsäger

Aucklandsäger

An Unsuccessful Search Zwischen 1972 und 1973 suchten die Ornithologen Gordon Williams und Milton Weller nach dem seit 70 Jahren nicht mehr dokumentierten Aucklandsäger. Beim Aucklandsäger handelt es sich um einen Entenvogel, der auf den bis dahin wenig erforschten Auckland Islands, eine subantarktische Inselgruppe, endemisch war. Im Zentrum der Expedition

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Huia oder Lappenhopf (Heteralocha acutirostris) - Illustration von Keulemans

Huia

Wenn Männchen und Weibchen wie zwei unterschiedliche Arten erscheinen Der besonders ausgeprägte Geschlechtsdimorphismus zwischen den weiblichen und den männlichen Huias sorgte in der Vergangenheit für Verwirrung. Das ging sogar so weit, dass der englische Ornithologe John Gould 1836 Huia-Männchen und -Weibchen als unterschiedliche Arten beschrieb. Noch heute wird das Zustandekommen

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Nordinsel-Kokako und Südinsel-Kokako

Südinsel-Kokako

Südinsel-Kokako: Gesucht. Am liebsten lebendig.  Nachdem die letzte bestätigte Sichtung des Südinsel-Kokakos schon eine Weile her war, nämlich 1967, erklärte das Department of Conservation (DOC) die Vogelart 2007 für ausgestorben. Mit dem Bekanntwerden einer bestätigten Sichtung des Südinsel-Kokakos noch im selben Jahr an der Westküste der Südinsel Neuseelands wandelte das DOC

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chatham-glockenhonigfresser / Anthornis melanocephalus

Chatham-Glockenhonigfresser

Chatham-Glockenhonigfresser: Gründe für das Aussterben unklar Ohne ersichtlichen Grund verschwand der Chatham-Glockenhonigfresser von den zu den Chatham-Inseln gehörenden Inseln Mangere Island, Little Mangere Island und Chatham Island. Die Inseln befinden sich östlich der Südinsel Neuseelands. Da keine Vogelart einfach so ausstirbt, erwägt die Weltnaturschutzorganisation IUCN als Gründe für das Verschwinden

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