Wiederentdeckungen 2025: Verschollene und ausgestorben geglaubte Tierarten

Wiederentdeckungen 2025: Diese Tierarten galten als verschollen oder ausgestorben

Arten verschwinden nicht einfach, nur weil man sie lange nicht sieht. Und sie sind ebenso wenig gerettet, nur weil sie plötzlich wieder auftauchen. Wiederentdeckungen markieren einen schmalen Grat zwischen Hoffnung und Unsicherheit: Sie zeigen, dass Leben überdauern kann – oft jedoch nur knapp. Auch im Jahr 2025 wurden zahlreiche Tierarten

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Neuentdeckte Tierarten 2025
Neuentdeckte Tierarten 2025 stehen für die Vielfalt des bislang Übersehenen – von winzigen Fröschen und Fischen über ungewöhnliche Insekten bis hin zu seltenen Vögeln und Säugetieren. (© Ribeiro in Bornschein / Morais / Pacheco in Llancachahua-Tarqui / Liu et al., CC BY 4.0; Sinclair et al., CC0)

Neuentdeckte Tierarten 2025: Neue Arten, alte Irrtümer & überraschende Funde

Als der schwedische Naturforscher Carl von Linné im 18. Jahrhundert Ordnung in die Vielfalt des Lebens brachte und Begriffe wie Art, Gattung und Familie etablierte, ahnte noch niemand, welches Ausmaß diese Aufgabe einmal annehmen würde. Seitdem haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit rund 2,5 Millionen Arten beschrieben und benannt. Doch die

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Blauschwanz-Sandveld-Eidechse (Nucras caesicaudata) - Wiederentdeckung 2025

Nach 53 Jahren wieder aufgetaucht: Die Blauschwanz-Sandveld-Eidechse lebt

Mehr als ein halbes Jahrhundert lang hatte sich die Blauschwanz-Sandveld-Eidechse (Nucras caesicaudata) der wissenschaftlichen Beobachtung entzogen. Seit ihrer Erstbeschreibung Anfang der 1970er-Jahre existierte sie nur noch in Museumssammlungen und alten Fundlisten – lebende Tiere schienen verschwunden. Nun ist klar: Die Art ist nicht ausgestorben. Sie hat überdauert, unentdeckt und fernab

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Blauaugenlemur (Eulemur flavifrons)

Lemuren vor dem Aussterben: Warum 95 % der Arten bedroht sind – und wie der Fleischhandel das Sterben beschleunigt

Seit über 50 Millionen Jahren leben Lemuren ausschließlich auf Madagaskar, wo sie sich in völliger Isolation zu mehr als 100 heute bekannten Arten entwickelt haben – vom winzigen Mausmaki bis zum imposanten Indri. Auf keinem anderen Kontinent und keiner anderen Insel existieren sie in freier Wildbahn. Doch ausgerechnet in ihrem

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Makaronesien

Makaronesien: Über 220 einzigartige Arten bereits ausgestorben

Zu den Makaronesischen Inseln oder Makaronesien zählen fünf Inselgruppen vulkanischen Ursprungs im Atlantik: die Azoren, Madeira mit den unbewohnten Selvagens, die Kanarischen Inseln und die Kapverden. Politisch gehören die Azoren und Madeira zu Portugal, die Kanaren zu Spanien, während die Kapverden ein unabhängiger afrikanischer Staat sind. Geographisch liegen alle Archipele

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Reptilien in Südafrika
Gezielte Feldforschung bringt Licht ins Dunkel: In einer neuen Studie konnten mehrere seltene oder verschollene Reptilienarten Südafrikas wiederentdeckt werden. Die Ergebnisse zeigen, wie wertvoll systematische Erhebungen für den Artenschutz sind.

Reptilien in Südafrika: Wie gezielte Feldforschung verschollene Arten zurückbringt

Mit weltweit über 12.000 beschriebenen Arten bilden Reptilien die artenreichste Gruppe der Landwirbeltiere. Etwa 85 Prozent dieser Arten wurden inzwischen hinsichtlich ihres Aussterberisikos bewertet. Mehr als ein Fünftel gilt als als potenziell gefährdet, gefährdet, stark gefährdet oder sogar vom Aussterben bedroht. Zu den gravierendsten menschengemachten Bedrohungen für Schlangen, Eidechsen & Co.

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Genom des Nördlichen Breitmaulnashorns entschlüsselt

Hoffnung aus dem Labor: Genom des Nördlichen Breitmaulnashorns entschlüsselt

Das Nördliche Breitmaulnashorn (Ceratotherium simum cottoni) ist funktionell ausgestorbenSeit dem Tod des letzten bekannten Männchens Sudan im Jahr 2018 leben weltweit nur noch zwei Weibchen – Najin und Fatu – im Ol Pejeta Conservancy in Kenia. Beide sind nicht mehr in der Lage, Nachwuchs auszutragen. Doch eine internationale Forschungsgruppe hat

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Blyde River Canyon - Three Rondavels: Der Lebensraum des wiederentdeckten Blyde-River-Flachgecko

Südafrika: Blyde-River-Flachgecko taucht nach 34 Jahren wieder auf

Im April 2025 gelang südafrikanischen Forschern der erneute Nachweis des Blyde-River-Flachgeckos (Afroedura rondavelica) in seinem ursprünglichen Verbreitungsgebiet – in einem abgelegenen Teil des Blyde-River-Canyons im Nordosten Südafrikas. Die flach gebaute Geckoart galt seit ihrer Erstbeschreibung im Jahr 1991 als verschollene Art und war lange Zeit ein biologisches Rätsel. Zwei Exemplare,

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Lipochromis (Haplochromis) microdon Wiederentdeckung
Haplochromis microdon, ein endemischer Buntbarsch aus dem Viktoriasee, galt jahrzehntelang als verschollen. Die Art kann eine Länge von bis zu 14,8 cm erreichen und gehört zu den spezialisierten Fischbrutfressern im Ökosystem des Sees. (© Dr. Anna Mahulu, Institute of Ecology and Evolution, University of Bern)

Verschollen im Viktoriasee: Buntbarsch Haplochromis microdon nach 40 Jahren wiederentdeckt

Jahrzehntelang galt er als verschollen – vielleicht sogar als ausgestorben. Doch nun gibt es neue Hoffnung für Haplochromis microdon, eine endemische Buntbarschart aus dem Viktoriasee: Wie die Organisation SHOAL in einem Artikel von Anna Mahulu berichtet, konnte die Art bei gezielten Forschungsfahrten in den Jahren 2023 und 2024 erstmals seit

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Eyprepocprifas insularis Monte Gordo Heuschrecke
Ein Männchen der Monte-Gordo-Heuschrecke, fotografiert im Januar 2023. Die seltene Art wurde zuletzt 1980 gesichtet und galt seither als ausgestorben. Männchen erreichen eine Körperlänge von etwa zwei Zentimetern, Weibchen können über drei Zentimeter groß werden. (© Rob Felix, aus: Felix et al. (2025), Journal of Orthoptera Research, CC BY 4.0)

Wiederentdeckung auf São Nicolau: Die Monte-Gordo-Heuschrecke gilt nicht länger als ausgestorben

Nach mehr als vier Jahrzehnten ohne jeden Nachweis galt sie als ausgestorben. Doch im Januar 2023 machten die niederländischen Insektenforscher Rob Felix und Annelies Jacobs im Naturpark Monte Gordo auf der kapverdischen Insel São Nicolau eine überraschende Entdeckung: Im Licht ihrer Taschenlampe saß auf einem felsigen Pfad eine Heuschrecke –

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