Amphibien in der Krise: Bob's Robber Frog (Craugastor punctariolus)
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Globale Amphibienkrise: Neue Studie zeigt Rückgänge bei 788 Arten in 40 Jahren

Amphibien gehören zu den empfindlichsten Wirbeltieren der Erde – und zu den am stärksten gefährdeten. Als Frühwarnsysteme für den Zustand von Gewässern und ganzen Ökosystemen reagieren sie besonders rasch auf Umweltveränderungen. Heute gilt laut IUCN bereits 41 % aller Arten weltweit als bedroht. Eine neue globale Analyse in Nature Reviews

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Bestandssituation 2025 Vögel in Deutschland: Bienenfresser (Merops apiaster)
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Deutschlands Vogelwelt im Wandel: Die Bestandssituation 2025

Die Vogelwelt Deutschlands ist in Bewegung. Während wärmeliebende Arten wie Bienenfresser, Wiedehopf oder Purpurreiher dank milderer Winter nach Norden vordringen, verschwinden typische Arten der Agrarlandschaft in rasantem Tempo – allen voran Kiebitz, Rebhuhn, Braunkehlchen und Uferschnepfe. Gleichzeitig gelten inzwischen 20 Brutvogelarten als hierzulande ausgestorben. Der neue Bericht Vögel in Deutschland

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Blauschillernder Feuerfalter (Lycaena helle)
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Neue Rote Liste 2025: Gefährdung europäischer Schmetterlinge hat sich seit 2010 enorm verschärft

Die neue European Red List of Butterflies 2025 macht deutlich: Europas Schmetterlinge geraten zunehmend unter Druck – und viele Arten stehen kurz vor dem Verschwinden. Die aktuelle Bewertung zeigt nicht nur eine erhebliche Verschlechterung seit 2010, sondern auch, wie stark Lebensraumverlust, intensive Landwirtschaft und der Klimawandel die Bestände beeinflussen. Ein

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Wiederentdeckung: Killifisch Moema claudiae
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„Verlorene Schönheit“: Ausgestorben geglaubter Killifisch nach 20 Jahren wiederentdeckt

Als Forscher im Frühjahr 2024 einen unscheinbaren, flachen Tümpel am Rand eines abgelegenen Waldrestes in Bolivien untersuchten, ahnten sie nicht, genau dort – unter Blättern, grauem Schlamm und umgeben von ausgedehnten Agrarflächen – eine Art zu finden, die viele bereits für ausgestorben hielten: Moema claudiae, ein saisonaler Killifisch, der seit

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Osterinsel (Rapa Nui) – Wie Pazifische Ratten die Insel entwaldeten
Ein einzelner Moai vor der Ahu-Tongariki-Plattform auf Rapa Nui: Die ikonischen Steinstatuen stehen heute in einer weitgehend baumlosen Landschaft – ein deutlicher Kontrast zu den dichten Palmenwäldern, die die Insel einst bedeckten, bevor invasive Ratten und menschliche Nutzung das Ökosystem grundlegend veränderten.
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Osterinsel: Wie eingeschleppte Ratten die Wälder von Rapa Nui zum Verschwinden brachten

Als der niederländische Seefahrer Jakob Roggeveen am Ostersonntag des Jahres 1722 als erster Westeuropäer die Küste einer abgelegenen Insel im Südpazifik erreichte, dürfte er überrascht gewesen sein. Vor ihm lag eine subtropische Vulkaninsel – doch anstelle dichter Wälder, wie man sie in dieser Region erwarten würde, bot sich ihm ein

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Ein Beispiel für vom Aussterben bedrohte und wenig erforschte Inselreptilien: Príncipe-Smaragdnatter (Hapsidophrys principis)
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Inselreptilien: Vom Aussterben bedroht und kaum erforscht – neue Studie enthüllt großes Wissensdefizit

Isoliert, einzigartig – und hochgradig gefährdet: Reptilien, die nur auf Inseln leben, stehen besonders unter Druck. Eine neue internationale Studie unter Leitung der University of Oxford zeigt, dass rund 30 % dieser Inselreptilien vom Aussterben bedroht sind – doppelt so viele wie bei Festlandsarten. Viele von ihnen verschwinden sogar, bevor

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Nutztiere machen 60 % der globalen Säugetier-Biomasse
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Neue Studie zeigt: Die Biomasse wilder Säugetiere ist seit 1850 um 90 % zurückgegangen

Vor 200 Jahren war die Erde noch im Gleichgewicht: Die Masse aller wilden Säugetiere entsprach in etwa der von Menschen und ihren Nutztieren zusammen. Heute ist davon kaum etwas übrig: Nur noch ein winziger Bruchteil der Säugetier-Biomasse besteht aus Wildtieren – der Rest ist vom Menschen geschaffen. Eine neue Studie

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Turkestan-Langohr (© Christian Dietz)
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Seit 55 Jahren verschollene Wüstenfledermaus wiederentdeckt

Mehr als ein halbes Jahrhundert lang galt sie als verschollen – nun ist sie wieder aufgetaucht: Ein internationales Forschungsteam aus Deutschland, Turkmenistan und Usbekistan unter Leitung des Museums für Naturkunde Berlin hat in der Karakum-Wüste erstmals seit 55 Jahren wieder ein Turkestan-Langohr (Plecotus turkmenicus) nachgewiesen. Die Wüstenfledermaus war bisher nur

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Hochland-Riesenratte (Mallomys istapantap) - Kamerafallenfoto von František Vejmělka 2024
Die Hochland-Riesenbaumratte (Mallomys istapantap) wurde durch den Nagetierexperten František Vejmělka erstmals lebend in freier Wildbahn dokumentiert. Das Kamerafallenfoto entstand im Oktober 2019 kurz nach Sonnenuntergang am Mount Wilhelm in Neuguinea. (© František Vejmělka / Mammalia (2025). Mit freundlicher Genehmigung des Autors.)
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Erstmals lebend dokumentiert: Die Hochland-Riesenbaumratte von Papua-Neuguinea

Versteckt in den kalten Nebelwäldern Neuguineas lebt ein Nagetier, das fast niemand je zu Gesicht bekam – so groß wie eine Hauskatze, rund zwei Kilogramm schwer und mit dichtem Wollfell: die Hochland-Riesenbaumratte (Mallomys istapantap). Mehr als drei Jahrzehnte lang gab es keine neuen Nachweise der Art – bis der tschechische

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Socorrotaube – eine Studie zeigt, das Artensterben verlangsamt sich, die Socorrotaube ist dennoch in der Wildnis ausgestorben
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Artensterben verlangsamt sich – neue Studie wirft kritischen Blick auf Massensterben-These

Kaum ein Thema steht so sehr für die ökologische Krise unserer Zeit wie das Artensterben. Zahlreiche Studien warnten vor einem rasanten Verlust der Biodiversität und prognostizierten ein mögliches sechstes Massenaussterben. Eine neue Analyse der Biologen Kristen E. Saban und John J. Wiens von der University of Arizona zeichnet nun jedoch

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