Als der britische Naturforscher Charles Darwin 1835 den Galápagos-Archipel erreichte, berichtete er von massenhaft Landleguanen oder Drusenköpfen (Conolophus subcristatus), die er auf der Insel Santiago vorfand. Keine 100 Jahre später galten die Reptilien auf Santiago als ausgerottet. Am 1. August vermeldete das Umweltministerium von Ecuador, so die Nachrichtenagentur AFP, einen Erfolg: Ein Wiederansiedlungsprojekt für den Galápagos-Landleguan auf Santiago war erfolgreich, denn die Tiere pflanzen sich dort nun auf natürliche Weise fort.
Im Jahr 2019 brachte die Verwaltung des Galápagos-Nationalparks mehr als 3.000 Landleguane von anderen Galápagos-Inseln nach Santiago, mit dem Ziel, das dortige Ökosystem wieder herzustellen. Danny Rueda, Direktor des Nationalparks, freut sich über den Erfolg der Schutzprogramme: „187 Jahre nach Darwin sehen wir wieder eine gesunde Population von Landleguanen mit Erwachsenen, Jungtieren und Neugeborenen“.
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