Türkiskehl-Höschenkolibri

Exakte Herkunft des Türkiskehl-Höschenkolibris unklar Das Typusexemplar des Türkiskehl-Höschenkolibris stammt aus den Schluchten des Guayllabamba-Tals im Norden Ecuadors, wo es der französische Ornithologe Jules Bourcier 1850 entdeckte. Nur weitere fünf Exemplare, deren Herkunft ungewiss ist, wurden im 19. Jahrhundert gesammelt. Bis auf eine unbestätigte Sichtung 1976 im Los Chillos Valley

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Crateromys schadenbergi

Ilin-Borkenratte

Die Borkenratte auf Ilin und der Siyang auf Mindoro Das einzige Exemplar der Ilin-Borkenratte, ein präpariertes ausgewachsenes Männchen, erwarb ein Sammler 1953 auf der gerade einmal 47 Quadratkilometer großen Philippinen-Insel Ilin. Forscher gehen seither davon aus, dass das Tier aus der Gattung der Borkenkletterer (Crateromys) wahrscheinlich auch auf Ilin lebte.

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gelbe gallwespenschleiche
Foto des Kopfes einer Gelben Gallwespenschleiche im Natural History Museum in London. Das Exemplar der Echse wurde vermutlich im 19. Jahrhundert gesammelt. Simon J. Tonge, CC BY 3.0, via Wikimedia Commons)

Gelbe Gallwespenschleiche

Gelbe Gallwespenschleiche: Zuletzt gesehen 1851 Die ausschließlich auf der Karibik-Insel Jamaika endemische Gelbe Gallwespenschleiche gehört zur Familie der Doppelzungenschleichen (Diploglossidae) – Echsen mit kleinen, aber gut entwickelten Beinen. Aus einem um 1850 verfassten Bericht des englischen Naturforschers Philip H. Gosse geht hervor, dass die Gelbe Gallwespenschleiche zu jener Zeit noch

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Antiguan Racer

Jamaika-Schlanknatter

Schwarze Schlanknatter: Selten oder ausgestorben? Der englische Naturforscher Philip Henry Gosse beschrieb die Schwarze Schlanknatter oder Jamaika-Schlanknatter Mitte des 19. Jahrhunderts als eine der häufigsten Schlangen Jamaikas. Sie kam sowohl im Tiefland als auch in den Bergen der Insel vor. Mitte des 20. Jahrhunderts war die Jamaika-Schlanknatter ausgestorben. Die bodenbewohnende Schlange

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Empetrichthys merriami Ash Meadows Killifisch

Ash-Meadows-Killifisch

Schon bei seiner Entdeckung selten – der Ash-Meadows-Killifisch Der US-amerikanische Fischkundler Charles Henry Gilbert sammelte 1891 erstmals sieben Exemplare des Ash-Meadows-Killifischs. Als Gilbert die neu entdeckte Art, die er schon damals als selten bezeichnete, 1893 beschrieb, rief er auch die Gattung Empetrichthys ins Leben, die zur Familie der Hochlandkärpflinge (Goodeidae)

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Chiriqui-Harlekinfrosch

Chiriqui-Harlekinfrosch

Giftiger Stummelfußfrosch aus der Provinz Chiriquí Der Chiriqui-Harlekinfrosch war einst weit verbreitet in der Cordillera de Talamanca, einer Gebirgskette in Costa Rica, und im Westen Panamas. Zum letzten Mal gesichtet wurde die Spezies 1996. Die Rote Liste der IUCN führt den Frosch aus der Gattung der Stummelfußfrösche (Atelopus) seit 2019

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emeus crassus kleiner moa
Kleiner Moa-Skelett von 1880 im Otago Museum, Neuseeland. Kleine Moas erreichten ein Gewicht von 51 bis 70 Kilogramm. Burton Brothers studio, Public domain, via Wikimedia Commons)

Kleiner Moa

Weibliche Laufvögel sind meistens größer als männliche Verglichen mit den heute noch existierenden flugunfähigen Emus oder Straußen, war der Kleine Moa ein Laufvogel, der gar nicht mal so klein war. Er erreichte immerhin eine Gesamtgröße von 150 bis 180 Zentimetern. Ähnlich den Emus (Dromaius) also. Beim größten bekannten Moa, dem

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Pyrenäensteinbock Capra pyrenaica pyrenaica

Pyrenäensteinbock

Der zweimal ausgestorbene Pyrenäensteinbock Der Pyrenäensteinbock, eine wilde Bergziegenart, war einst weit verbreitet in den Pyrenäen, eine 430 Kilometer lange Gebirgskette an der Grenze zwischen Spanien und Frankreich. Aufgrund der starken Bejagung verringerte sich die Zahl der Pyrenäensteinböcke in den letzten zwei Jahrhunderten immer weiter. In der zweiten Hälfte des

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Pacifastacus nigrescens

Pacifastacus nigrescens (Flusskrebs)

Als der Signalkrebs nach Kalifornien kam… Hätte der Flusskrebs Pacifastacus nigrescens einen anerkannten deutschen Trivialnamen wäre es wohl etwas wie Rußiger Krebs oder Rußkrebs. Pacifastacus nigrescens lebte einst in den Bächen rund um die Bucht von San Francisco im amerikanischen Bundesstaat Kalifornien – bis der Signalkrebs (Pacifastacus leniusculus) wahrscheinlich im 19.

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Akrav israchanani

Akrav israchanani (Höhlenskorpion)

Ein ausschließlich in Höhlen vorkommender Skorpion ohne Augen Die Ajalon-Höhle (auch Ayyalon), die zwischen Tel Aviv und Jerusalem liegt und mit mehr als 2,7 Kilometern Länge die zweitgrößte Kalksteinhöhle Israels ist, wurde erst 2006 entdeckt. Wissenschaftler fanden im Salzwasser der Höhle verschiedene neuartige Bakterien, Einzeller und vier Krebstierarten. Im trockenen

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