madeira ringeltaube Columba palumbus maderensis

Madeira-Ringeltaube

Madeira-Ringeltaube übertraf kontinentale Form an Lebhaftigkeit der Färbung Viktor von Tschusi zu Schmidhoffen war ein österreichischer Ornithologe und fasziniert von der paläarktischen Avifauna – also der Vogelwelt Europas, Asiens und Nordafrikas. So sammelte er Serien, die jeweils eine Vogelart abbildeten, wobei die Exemplare aus unterschiedlichen Verbreitungsgebieten stammten. Beim Vergleich der

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tristramella simonis

Tristramella intermedia (Buntbarsch)

Tristramella intermedia – Ausgestorben oder nicht? Die Fischgattung Tristramella umfasst Buntbarsche (Cichlidae) des Nahen Ostens. Die Fische leben beispielsweise im See Genezareth, im Hulasee oder im Jordan und seinen Nebenflüssen. Eine dieser Buntbarscharten lebte im nordisraelischen Hulasee, verschwand aber, nachdem der See und die ihn umgebenden Marsch- und Sumpfgebiete in

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corquin raubfrosch

Corquin-Raubfrosch

Honduranische Froschart mit kleinem Verbreitungsgebiet Im stets nebligen und feuchten Bergregenwald, in einer Höhe von 1.400 bis 1.840 Metern über dem Meeresspiegel, im Nationalpark Montaña de Celaque im Westen von Honduras lebte der Corquin-Raubfrosch. Sein einstiges Verbreitungsgebiet im Gebirgszug Cordillera de Celaque, wo er lediglich an zwei Orten gesichtet wurde,

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galapagos-reisratte / verwandte der darwin-reisratte

Darwin-Reisratte

Darwin-Reisratte: The name darwini seems appropriate Das erste auf den Galápagos-Inseln heimische Nagetier sammelte der Naturforscher Charles Darwin 1835 auf San Cristóbal: Mus galapagoensis. In der Folge entdeckte man sieben weitere Arten endemischer Nager auf vier anderen Inseln des Galápagos-Archipels. Wenigstens vier dieser Arten sind heute ausgestorben; so auch die

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Amerikanische Sackmotte Coleophora leucochrysella

Amerikanische Sackmotte

Rindenpilz aus Ostasien zerstörte nicht nur die Amerikanische Kastanie Die Amerikanische Sackmotte oder Kastanien-Sackträgermotte war zum Überleben auf die in Nordamerika heimische Amerikanische Kastanie (Castanea dentata) angewiesen. Nur diese Laubbaumart konnte ihren Raupen als Wirtspflanze dienen, was der hochspezialisierten Schmetterlingsart letztendlich zum Verhängnis wurde. Die Amerikanische Kastanie zählte einst zu

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Craugastor longirostris

McCranies Raubfrosch

McCranies Raubfrosch: Unglückliche Namensgebung Der Biologe James McCranie war mit dem umgangssprachlichen Namen McCranies Raubfrosch oder McCranie’s Robber Frog, der der Froschart Craugastor chrysozetetes gegeben wurde, gar nicht glücklich. Ihm wäre eine Bezeichnung lieber gewesen, die den Fundort der Art widerspiegelt, wie etwa Cerro Búfalo Streamside Frog. Der Grund: Neben McCranie waren auch der Herpetologe Jay

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Jalpa False Brook Salamander (Pseudoeurycea exspectata)
Ein Foto des vielleicht letzten Jalpa-False-Brook-Salamanders, aufgenommen 1976 vom Herpetologen David Wake. (© 2007 David Wake)

Jalpa-False-Brook-Salamander

Knapp 20 Jahre nach seiner Entdeckung nie mehr gesichtet – der Jalpa-False-Brook-Salamander Zuerst beschrieben wurde Pseudoeurycea exspectata vom amerikanischen Herpetologen Laurence Cooper Stuart im Jahr 1954. In jener Zeit war die Salamanderart wohl noch recht häufig anzutreffen. Doch gerade einmal etwas mehr als 20 Jahre später, nämlich 1976, wurde der Jalpa-False-Brook-Salamander

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Emperoptera mirabilis Koolau-Spornflügel-Langbeinfliege

Koolau-Spornflügel-Langbeinfliege

Koolau-Spornflügel-Langbeinfliege: Eine Fliege, die nicht fliegen konnte Die winzige, zwischen 15 und 18 Millimeter lange Koolau-Spornflügel-Langbeinfliege besaß keine Flügel und war damit flugunfähig. Anstelle ihrer Flügel besaß sie rund ein Millimeter lange Sporne. Zur Rückbildung oder dem Verlust von Flugorganen bei Tieren kann es als Ausdruck bestimmter Lebensweisen kommen, so

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galapagos-riesenratte Megaoryzomys curioi

Galapagos-Riesenratte

Ihre Größe ist dem Inselgigantismus geschuldet Eine lebendige Galapagos-Riesenratte wurde nie gesichtet oder gar gesammelt. Jochen Niethammer beschrieb das mäuseartige Nagetier aus der Gruppe der Neuweltmäuse 1964 auf Basis von drei Knochenfragmenten, die man in einer Höhle auf Santa Cruz fand. Später wurden noch weitere fossile Überreste, allesamt auf den

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sloans uraniafalter / urania sloanus

Sloans Uraniafalter

Sloans Uraniafalter: Eine tagaktive Motte Sloans Uraniafalter, ein auffallend schöner Nachtfalter mit einer Flügelspannweite von bis zu 7,6 Zentimetern, starb vermutlich Anfang des 20. Jahrhunderts aus, da er keine Futterpflanzen mehr für seine Raupen fand. Das Besondere an Sloans Uraniafalter war nicht nur, dass er aufgrund seiner Färbung als „die

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