achatinella buddii

Achatinella buddii (Baumschnecke)

Baumschnecken – Die Juwelen des Waldes Einst, vor der Besiedlung durch Menschen, existierten auf den Hawaii-Inseln rund 750 verschiedene Arten von Landschnecken. Heute sind die meisten von ihnen vom Aussterben bedroht, mindestens 50 sind bereits ausgestorben – darunter Achatinella buddii und Achatinella apexfulva. Melissa Price von der Universität Hawaii schätzt

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xerces-bläuling Glaucopsyche xerces

Xerces-Bläuling

Ich dachte immer, da wären noch mehr. Als der Entomologe W. Harry Lange am 23. März 1941 am einstigen Militärstützpunkt Presidio in San Francisco Insekten sammelte, fing Lange unwissentlich den Xerces-Bläuling, der heute als der letzte seiner Art angesehen wird. Lange äußerte sich später dazu und sagte: „Ich dachte immer,

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Honshu Wolf Canis lupus hodophilax

Honshū-Wolf

Inselverzwergung führte zur kleinsten Unterart des Wolfes Der ausgestorbene Honshu-Wolf, der nur auf den japanischen Inseln Honshū, Shikoku und Kyūshū vorkam, gilt als die kleinste Unterart des Wolfes. Seine Körperlänge betrug etwa 90 und seine Schulterhöhe lag bei 56 Zentimetern. Schuld an diesen vergleichsweise kleinen Wolfsmaßen war das evolutionsbiologische Phänomen

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salvelinus alpinus

Jaunet

Jaunet: Nur drei Exemplare bekannt Der Süßwasserfisch Jaunet, der zur Gattung der Saiblinge (Salvelinus) und zur Familie der Lachsfische (Salmonidae) gehört, ist nur von drei Exemplaren bekannt. Die Tiere wurden in den Jahren 1896, 1902 und 1904 gesammelt – seither gab es kein Lebenszeichen von dieser Fischart. Die Weltnaturschutzorganisation IUCN

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laysan-eule Agrotis-laysanensis

Laysan-Eule

Mit der Laysan-Eule starb auch der Laysan-Rohrsänger aus Die Laysan-Eule, ein im Englischen als Miller oder Miller Moth bezeichneter Nachtfalter, war die Hauptnahrungsquelle des Laysan-Rohrsängers oder Laysan Millerbird. Mit dem Aussterben des Falters verschwand auch der Laysan-Rohrsänger. Die Laysan-Eule kam ausschließlich auf Laysan vor, einer subtropischen Hawaii-Insel. Auf der nur

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mauritiusboa Bolyeria multocarinata

Mauritiusboa

Mauritiusboa: Extrem kleines Verbreitungsgebiet Rund 22,5 Kilometer östlich von Mauritius befindet sich die unbewohnte, nur knapp 1,7 Quadratkilometer kleine Insel Round Island. Dort lebte die Mauritiusboa, die zur Familie der Bolyerschlangen (Bolyeriidae) gehört. Einst bestand die gesamte Insel, die vulkanischen Ursprungs ist, aus Palmsavannen und Hartholzwäldern, doch heute sind davon

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entenschnabelkärpfling Andrianichthys kruyti

Entenschnabelkärpfling – Wie eingeführte Fischarten zu seinem Verschwinden führten

Ausgestorben ist der Entenschnabelkärpfling, dessen überhängender Oberkiefer an einen Entenschnabel erinnert, höchstwahrscheinlich durch menschliches Zutun. In den Poso-See auf der indonesischen Insel Sulawesi, der Heimat des Entenschnabelkärpflings, wurden neue, räuberische Fischarten eingeschleppt: der Mosambik-Buntbarsch (Oreochromis mossambicus) und der Quergestreifte Schlangenkopf (Channa striata) sowie deren Parasiten. Diese fremden Fische führten nicht

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laysan-rohrsänger Acrocepahlus familiaris familiaris

Laysan-Rohrsänger

König von Laysan leitete Zeit des Aussterbens ein Noch Ende des 19. Jahrhunderts handelte es sich beim Laysan-Rohrsänger um einen sehr häufigen Vogel, doch dann starb die Vogelart plötzlich aus. Der Grund: Kaninchen. Auf der heute unbewohnten, knapp vier Quadratkilometer großen Insel Laysan wurde zwischen 1892 und 1904 intensiv Guano abgebaut.

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Stützbeutler im Museum in Paris
Stützbeutler im Muséum national d’histoire naturelle in Paris. Er erreichte eine Körperlänge von rund 25 Zentimetern und eine Schwanzlänge von bis zu 15 Zentimetern. (© Doreen Fräßdorf)

Stützbeutler

Vorderfüße erinnerten an Paarhufer Es waren vor allem die Füße, die die Stützbeutler aus der Ordnung der Nasenbeutler oder Beuteldachse (Peramelemorphia) von anderen Nasenbeutler-Arten unterschieden. Seinen zwei Zehen mit hufartigen Klauen an den Vorderfüßen, die an Paarhufer wie Schweine erinnern, verdankte der Stützbeutler aus der Gattung der Schweinsfuß-Nasenbeutler seinen Namen.

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