Steller's Sea Cow

Stellers Seekuh

Dramatische Entdeckungsreise zur Beringinsel Das heutige Wissen über Stellers Seekuh beruht hauptsächlich auf Aufzeichnungen des Naturforschers Georg Wilhelm Steller, der als erster und auch einziger Wissenschaftler jemals eine lebende Stellersche Seekuh gesehen haben soll. Entdeckt hatte Steller die Seekuh wie auch den heute ausgestorbenen Brillenkormoran während der Zweiten Kamtschatka-Expedition ab

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pseudophilautus viridis

Leopard-Bubble-Nest-Frosch

Frosch mit Leopardenmuster Die auf Sri Lanka endemische und nun ausgestorbene Froschart Pseudophilautus pardus verweist in ihrem Namen schon auf ihre Besonderheit. Der Name der Spezies leitet sich von pardus, Griechisch für Leopard ab. Der Leopard-Bubble-Nest-Frosch unterschied sich von allen anderen Fröschen der Gattung Pseudophilautus durch seine leopardenähnliche Musterung und

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Tropidophora carinata

Tropidophora carinata (Landschnecke)

Tropidophora carinata: Landdeckelschnecke mit Kiemen Wirklich viel findet man zu Tropidophora carinata nicht, eine Landschnecke, die einst auf den Inseln Mauritius und Réunion im Indischen Ozean gesammelt wurde. Heute hält man sie für ausgestorben, wobei die Weltnaturschutzorganisation IUCN die Datenlage zum Status dieser Spezies für unzureichend erachtet. Vermutlich starb Tropidophora

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reunion-ibis Threskiornis solitarius

Réunion-Ibis

Reunion-Ibis – Dodo mit weißem Gefieder? In den 1770er-Jahren ging der französische Naturforscher Comte de Buffon davon aus, dass der einst auf der Insel Mauritius heimische, graue Dodo auch auf der Nachbarinsel Réunion lebte – als weißfarbiger Dodo. Erst viel später stellte sich heraus, dass es einen Weißen Dodo nie

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chinesischer flussdelfin / baijii / Lipotes vexillifer

Chinesischer Flussdelfin

Chinesischer Flussdelfin: Unbestätigte Sichtungen Seit den 1980er-Jahren schon gehörte der Baiji, auch als Chinesischer Flussdelfin bezeichnet, zu den seltensten Säugetieren der Welt. Bei Zählungen wurden 1986 noch 300 Tiere festgestellt, 1990 noch 200, im Jahr 1997 zählte man 23 Baijis und 1998 schließlich nur noch sieben. Intensive Suchen nach dem

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quagga / equus quagga quagga

Quagga

Halb Zebra, halb Pferd – das Quagga Der Naturforscher William Burchell gilt seit 1812 als Entdecker des Tieres, das Reisende als „halb Zebra, halb Pferd“ beschrieben – das Quagga. Allerdings war die Tierart der Wissenschaft schon viel länger bekannt, nur hielt man sie anfänglich für die weibliche Form des gewöhnlichen

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Guira Guira

St.-Helena-Kuckuck

St.-Helena-Kuckuck: Der einzige Vertreter seiner Gattung Der St.-Helena-Kuckuck ist der einzige Vertreter der Gattung Nannococcyx und es existiert lediglich ein Fragment eines Flügelknochens (Humerus) von dieser ausgestorbenen Vogelart. Es gibt also keinerlei Hinweise zu Aussehen oder gar Verhalten dieses Vogels. Zudem waren aufgrund des wenigen Materials auch keine Rekonstruktionen des

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Galapagos Geochelone nigra porteri

Rabida-Riesenschildkröte

Eine Unterart der Galápagos-Riesenschildkröte Die Rabida-Riesenschildkröte soll eine Unterart der Galápagos-Riesenschildkröte (Chelonoidis nigra) gewesen sein, von der insgesamt 15 Unterarten existieren, wobei vier bereits ausgestorben sind: die Santa-Fe-Riesenschildkröte (unbenannt), die Floreana-Riesenschildkröte (C. nigra nigra), die Fernandinha-Riesenschildkröte (C. nigra phantastica) und eben die Rabida-Riesenschildkröte. Die verschiedenen Arten sind auf den Galápagosinseln

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st.-helena-riesenohrwurm Labidura herculeana

St.-Helena-Riesenohrwurm

St.-Helena-Riesenohrwurm: Der größte Ohrwurm der Welt Der St.-Helena-Riesenohrwurm war mit 8,4 Zentimetern Länge der einst größte Ohrwurm der Welt. Etwa fünf Zentimeter war sein Körper lang, seine Greifzangen 3,4 Zentimeter. Zum Vergleich: Die meisten anderen Ohrwurmarten sind ein bis zwei Zentimeter lang. Wie sein Name vermuten lässt, war der Ohrwurm

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Pseudophilautus tanu

Maia-Bubble-Nest-Frosch

Maia-Bubble-Nest-Frosch: Kaum Exemplare bekannt Viel weiß man über den vermutlich braunen Maia-Bubble-Nest-Frosch nicht. Die Froschart wurde erst 2007 anhand eines weiblichen Exemplars beschrieben, welches in den 1860er-Jahren gesammelt wurde. Dieses befindet sich heute im Natural History Museum in London. Zudem wurden 1876 oder früher zwei Tiere dieser Art gesammelt. Eines

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