Hyloscirtus tolkieni

Ecuador: Neu entdeckter Frosch zu Ehren J. R. R. Tolkiens benannt

Forscher sind im Nebelwald Ecuadors auf eine bislang unbekannte Laubfroschart gestoßen, die sie aufgrund ihrer ungewöhnlichen Färbung dazu inspirierte, sie nach J. R. R. Tolkien, dem Autor der Werke Der Herr der Ringe und Der kleine Hobbit, zu benennen: Hyloscirtus tolkieni. Der grün-graue, schwarz gesprenkelte Tolkien-Frosch besitzt zahlreiche gelbe Punkte

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liverpooltaube

Liverpooltaube

Sie ist und bleibt ein Rätsel – die Liverpooltaube Über den Vogel mit dem englischen Trivialnamen Spotted Green Pigeon (Gefleckte Grüne Taube) weiß man kaum etwas sicher. Im Laufe der Jahrhunderte hat die Wissenschaft aber unzählige Hypothesen dazu entwickelt, woher er stammt, wie er lebte, wie er taxonomisch einzuordnen ist

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beitkopfkaenguru

Breitkopfkänguru

Von Kaninchenkängurus, Rattenkängurus und Echten Kängurus Das australische Breitkopfkänguru ist kein Känguru (Macropodidae), wie wir es kennen, sondern auf Familienebene ein Rattenkänguru (Potoroidae) und auf Gattungsebene ein Kaninchenkänguru (Potorous). Es ist nah mit den Eigentlichen Kängurus verwandt, unterscheidet sich aber in einigen Aspekten von diesen. Die Familie der Rattenkängurus umfasst

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tiefseesaibling

Bodensee: Der Tiefseesaibling ist wieder da

Der seit den 1970er-Jahren nicht mehr gesichtete und 2008 von der IUCN für ausgestorben erklärte Tiefseesaibling (Salvelinus profundus) ist wieder aufgetaucht, so eine im November 2022 veröffentlichte Studie von Wissenschaftlern der Fischereiforschungsstelle Langenargen, der Zoologischen Staatssammlung München sowie aus der Schweiz und Norwegen. Anhand von DNA-Proben konnten die Forscher nachweisen,

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3 Dodos by Richard Owen

Gentechnik: Der ausgestorbene Dodo soll zum Leben erweckt werden

Nachdem das 2021 gegründete Start-up Colossal Biosciences im vorletzten Jahr davon sprach, das Mammut und im letzten Jahr den ausgestorbenen Beutelwolf klonen zu wollen, ist nun mit der Gründung einer neuen Abteilung für Vogelgenetik der Dodo dran. Finanziert werden soll das Ganze mit einer Fördersumme von 150 Millionen US-Dollar. Der

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Größenvergleich Megachile pluto und Apis mellifera

Lazarus-Effekt: Ausgestorben geglaubte Wallace-Riesenbiene wiederentdeckt

Taucht eine ausgestorben geglaubte Art wieder auf, spricht man vom Lazarus-Effekt. Genau das ist mit der Wallace-Riesenbiene (Megachile pluto) geschehen – und zwar bereits zweimal: Nachdem die Spezies 1981 zum ersten Mal wiederentdeckt wurde, hat nun ein Forscherteam das seitdem nicht mehr nachgewiesene daumengroße Insekt auf den indonesischen Molukken wiederentdeckt.

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Drosera microphylla

Neue Arten fleischfressender Pflanzen dank Social Media entdeckt

Ein Team von Wissenschaftlern hat auf Social Media anhand von Fotos, die von Naturfotografen gepostet wurden, sechs neue Sonnentau-Arten aus Westaustralien entdeckt. Bislang waren nur drei Arten dieser fleischfressenden Pflanzen bekannt. Die Ergebnisse ihrer Untersuchung sowie die wissenschaftliche Erstbeschreibung der Pflanzen aus dem Drosera microphylla-Artkomplex veröffentlichten die Forscher kürzlich in

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schuppenkehlmoho

Schuppenkehlmoho

Schuppenkehlmoho – Mit ihm starb eine ganze Vogelfamilie aus Die Vogelfamilie Mohoidae bildete sich vor mehr als 15 bis 20 Millionen Jahren während des Miozäns heraus. Zu ihr zählten zwei Gattungen hawaiianischer Singvögel: Moho und Chaetoptila. Letzterer gehörte nur der Schmalfedermoho an, der bereits 1859 ausgestorben ist. Zur Gattung der

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rheobatrachus silus

Südlicher Magenbrüterfrosch

Auf die Welt gebrochen Das Besondere am Südlichen (und auch am Nördlichen) Magenbrüterfrosch war, dass bei ihm – anders als bei allen anderen bekannten Landwirbeltieren – die nachembryonalen Entwicklungsstadien im Magen der Mutter stattfanden. Das bedeutet, die Kaulquappen wuchsen im zu einer Gebärmutter umfunktionierten Magen der Mutter heran, bis sie

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Ovis canadensis auduboni

Audubon-Dickhornschaf

Wildschaf östlich der Rocky Mountains Dickhornschafe sind Wildschafe, die meistens in Gebirgen und manchmal auch in Wüsten und anderen Trockenregionen des westlichen Nordamerikas leben. Sowohl männliche als auch weibliche Tiere tragen Hörner, wobei die der Weibchen wesentlich kleiner sind und sich nicht wie bei den Männchen eindrehen, sondern wie ein

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