Stygobiont

Mit Stygobionta sind Lebewesen gemeint, die in unterirdischen grundwassergefüllten Höhlen (Stygal) leben. Sie sind morphologisch und physiologisch speziell an diesen Lebensraum angepasst: durch fehlende Pigmentierung, einen wurmartigen Körperbau und fehlende Augen. Typische Stygobionta sind etwa Fische, Krustentiere und Amphibien wie der Grottenolm.

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sympatrisch

Die Entstehung neuer Arten im Gebiet der ursprünglichen Art. Insbesondere bei Buntbarschen gibt es sympatrische Artbildung in isolierten Seen; alle Arten stammen von einer eingewanderten Art ab. Heute unterscheiden sich die Arten der einzelnen Seen allerdings morphologisch und in ihrer Lebensweise.

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syntopisch

Arten oder Populationen, die im selben Biotop oder Habitat gemeinsam vorkommen, sind syntop oder syntopisch. Im Unterschied dazu überlappen sich bei sympatrisch vorkommenden Arten die Lebensräume nur, sie müssen aber nicht zwingend in demselben Habitat oder Biotop vorkommen.

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Tarsus

Der Tarsus meint den Lauf beim Vogel, also den Vogelfuß. Je nach Art variiert die Anzahl der Zehen bei Vögeln zwischen zwei und vier. Die meisten Vögel besitzen vier Zehen; Strauße sind die einzigen Vögel mit nur zwei Zehen.

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Taxonomie

Die Taxonomie dient der Klassifizierung, Benennung und Organisation von Lebewesen in hierarchischen Gruppen auf der Grundlage von gemeinsamen Merkmalen und Verwandtschaftsbeziehungen. Sie hilft, die biologische Vielfalt zu strukturieren und zu verstehen, indem sie Arten in Gruppen wie Gattungen, Familien, Ordnungen und Klassen einteilt.

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Tethys

Das Tethysmeer war in der Erdgeschichte ein Ozean, der im Erdmittelalter (Mesozoikum vor circa 252 bis vor 66 Millionen Jahren) und in der älteren Erdneuzeit (Känozoikum) existierte. Die Tethys verschwand größtenteils, als Afrika und Indien mit Eurasien kollidierten. Reste des Tethys-Meeresbodens befinden sich heute nordwestlich von Australien, im östlichen Mittelmeer

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