Phelsuma gigas Rodrigues-Riesengecko Modell

Rodrigues-Riesengecko

Rodrigues-Riesengecko: 1842 beschrieben, 1691 entdeckt „Hier gibt es noch eine andere Art nachtaktiver Eidechsen, mit grauer Färbung, und [sehr] hässlich; sie sind so groß und lang wie der Arm eines Menschen, ihr Fleisch schmeckt nicht schlecht, sie lieben es, auf Latanpalmen zu verweilen.“ So beschrieb der französische Naturforscher und Entdecker

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Ectophylla alba

Borys Weiße Fledermaus

„Kleine weiße Fledermäuse“ suchen Schutz in Palmenblättern Der französische Naturforscher und Botaniker Jean Baptiste Bory de Saint-Vincent erkundete im November 1801 die Mündung des Rivière du Mât in der heutigen Gemeinde Saint-Joseph im Süden der Insel La Réunion. Er studierte gerade dort wachsende Rote Latanpalmen (Latania lontaroides), als er etwas

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kuba-ara

Kuba-Ara

Eigentliche und hypothetische Aras auf den Karibischen Inseln Mindestens sieben, vielleicht sogar 15 unterschiedliche prähistorische und historische Ara-Arten sollen einst auf den Karibischen Inseln, zu denen auch die Kleinen und Großen Antillen gehören, gelebt haben. Einige dieser Arten sind rein hypothetisch. Das heißt, man kennt sie überhaupt nur, weil jemand

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Labradorente

Labradorente

Über die Biologie der Labradorente ist wenig bekannt Von der Labradorente wissen wir, dass sie schon zu Beginn des 19. Jahrhunderts recht selten war. Innerhalb eines kurzen Zeitraums zwischen 1850 und 1870 verschwand die Entenart allmählich. Und im Herbst 1875 oder 1878 erschoss ein Jäger auf Long Island das letzte

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Falklandwolf (Dusicyon australis) im Naturalis Biodiversity Center, Leiden

Falklandwolf

Wie kam der Falklandwolf auf die Falklandinseln? Bereits 1690 wunderten sich britische Besucher der Falklandinseln über das einzige Landsäugetier, das dort zwischen all den kleinen Lebewesen lebte. Nicht einmal Mäuse gab es dort. Wovon ernährte sich dieser Wolf? Auch der britische Naturforscher Charles Darwin, der die abgelegenen Inseln 1833 während

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Blaubock (Hippotragus leucophaeus)

Blaubock

In Museen seltener als angenommen „Auch lauffen auff den hohen Bergen von vielerley Arten der wilden Böcke, und Ziegen, als Gems-Böcke, blaue Böcke, bundte Böcke, Rehe-Böcke, Klippsteiger, Steinböcke, wilde Böcke“, heißt es in Johann Schreyers Neue Ost-Indianische Reisz-Beschreibung von 1681. Das ist das erste Mal, dass „blaue Böcke“ in der

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sardischer pfeifhase prolagus sardus

Sardischer Pfeifhase

Sardischer Pfeifhase – Vor 2.000 oder vor 300 Jahren ausgestorben? Sicher, aber nicht präzise ist, der Sardische Pfeifhase starb innerhalb der letzten 2.000 Jahre aus. Darauf verweisen zumindest fossile Funde. Wenn es um eine genauere Eingrenzung geht, herrscht Uneinigkeit. So vermuten einige Wissenschaftler, die Art sei noch in der Römerzeit

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Pampusana norfolkensis Norfolk-Erdtaube

Norfolk-Erdtaube

1801 beschrieben und 2015 noch einmal – die Norfolk-Erdtaube Von der Norfolk-Erdtaube gibt es nicht besonders viel: eine wissenschaftliche Erstbeschreibung durch den britischen Ornithologen John Latham aus dem Jahr 1801, eine Zeichnung von John Hunter aus dem Jahr 1790 sowie vier fossile Knochen, gefunden 1985 und 1997. Und eigentlich ist

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Cylindraspis peltastes Rodrigues-Riesenschildkröte
Zeichnung der Rodrigues-Riesenschildkröte, entstanden um 1770. (© Paul Jossigny, Public domain, via Wikimedia Commons)

Rodrigues-Riesenschildkröte

Eine der kleinsten Riesenschildkröten im Indischen Ozean Angesichts ihrer eigentlichen Körpergröße ist der Name Rodrigues-Riesenschildkröte wirklich irreführend. Tatsächlich erreichte die Art nämlich lediglich eine Panzerlänge von 40 Zentimetern und ein Gewicht von knapp zwölf Kilogramm. Sie gehörte damit zu den kleinsten Riesenschildkröten des Indischen Ozeans. Die Rodrigues-Riesenschildkröte teilte sich mit

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gouldsmaragdkolibri

Gouldsmaragdkolibri

Gouldsmaragdkolibri: Ein sehr eleganter Vogel Der britische Vogelkundler John Gould, der vor allem für seine Tiermalerei bekannt war, beschrieb den Gouldsmaragdkolibri 1860 als Erythronota elegans anhand eines Exemplars wissenschaftlich. Woher das Typusexemplar stammte und wer es gesammelt hatte, wusste Gould nicht. Bis zum heutigen Tag weiß das niemand und es ist

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