Cylindraspis triserrata
Reptilien

Mauritius-Sattelrücken-Riesenschildkröte

Mauritius-Sattelrücken-Riesenschildkröte: In knapp 60 Jahren auf der Hauptinsel ausgerottet Zwei verschiedene Arten von Riesenschildkröten lebten einst im Inselstaat Mauritius im Südwesten des Indischen Ozeans knapp 870 Kilometer östlich der Insel Madagaskar: die Mauritius-Sattelrücken-Riesenschildkröte und die Mauritius-Riesenschildkröte (Cylindraspis inepta). Sie lebten in großer Zahl sowohl auf der Hauptinsel Mauritius als auch

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Lomanius
Wirbellose

Centrobunus braueri (Weberknecht)

Centrobunus braueri: Einer der ausgestorbenen Opilioniden der Seychellen Sie sind auch bekannt als Habermann, Opa Langbein, Schuster, Zimmermann, Weber, Schneidergeiß oder Kanker – die Weberknechte (Opiliones). Die oft langbeinigen Spinnentiere (Arachnida) existieren auf allen Kontinenten außer der Antarktis. Im Gegensatz zu Webspinnen (Araneae) sind Vorder- und Hinterkörper bei Weberknechten miteinander

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Ciridops anna
Annakleidervogel im Buch Birds of the Sandwich Islands (1890-1899) von F. W. Frohawk. Frederick William Frohawk, Public domain, via Wikimedia Commons)
Vögel

Annakleidervogel

Die Hawaii-Inselkette beherbergte einst 57 Arten von Kleidervögeln Kleidervögel (Drepanidini), eine Tribus aus der Familie der Finken (Fringillidae), kommen nur auf der Inselkette Hawaii vor. Die Kleidervögel sind als Schwesterart eng mit den Karmingimpeln (Carpodacus) verwandt, viele Arten haben aber dennoch Merkmale entwickelt, die sich von denen der Finken unterscheiden.

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desmodus rotundus
Säugetiere

Riesenvampir

Riesenvampir: Vorbild für Camazotz und Caoera? Wissenschaftler spekulieren bisweilen, ob einst tatsächlich existierende große Fledermausarten wie der Riesenvampir als Inspiration für unterschiedliche Mythen, Legenden und Geschichten aus Mexiko und Mittelamerika gedient haben könnten. Am bekanntesten ist wohl Camazotz (oder Cama Zotz), eine Fledermaus-Gottheit aus der Maya-Mythologie – ein Monstrum mit

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Pipistrellus pipistrellus
Säugetiere

Sturdee-Zwergfledermaus

Sturdee-Zwergfledermaus: „Eine kleine Art, mit schmalem zierlichem Schädel.“ Die Sturdee-Zwergfledermaus ist nur von einem einzigen Exemplar, ein Weibchen, her bekannt, das Ende des 19. Jahrhunderts, wahrscheinlich 1889, vom norwegischen Tiersammler P. Augustus Holst auf der zu den Osagawara-Inseln (auch Bonininseln) gehörenden Insel Haha-jima erlegt wurde. Holst übergab das Tier dem

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Bonin-Taube Columba versicolor
Vögel

Bonin-Taube

Bonin-Taube: 1827 entdeckt, 1889 verschwunden Im Juni 1827 landete die HMS Blossom während einer Erkundungsfahrt mit ihrem Kapitän Frederick W. Beechey rund 800 Kilometer südlich des Hafens von Tokio auf der Insel Chichi-jima, die Beechey Peel Island taufte. Kapitän Beechey war der erste, der die Bonin-Taube entdeckte. Er bemerkte die

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Mauritius-Schnauzenfalter (Libythea cinyras) - Holotyp
Insekten

Mauritius-Schnauzenfalter

Nur von einem Exemplar bekannt Vom Mauritius-Schnauzenfalter ist nur ein einziges Exemplar bekannt, das 1865 auf der Maskarenen-Insel Mauritius im Moka-Distrikt gesammelt wurde. Ein gewisser Mr. Colville Barclay entdeckte den Schnauzenfalter und gab ihm dem britisch-südafrikanischen Naturforscher Roland Trimen mit den Worten, dass diese Art von Schmetterling auf Mauritius sehr

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Türkiskehl-Höschenkolibri (Eriocnemis godini)
Vögel

Türkiskehl-Höschenkolibri

Exakte Herkunft unklar Das Typusexemplar des Türkiskehl-Höschenkolibris wurde 1850 in den Schluchten des Guayllabamba-Tals im Norden Ecuadors gesammelt und ein Jahr später von dem französischen Ornithologen Jules Bourcier wissenschaftlich beschrieben. Insgesamt sind nur sechs historische Museumsexemplare bekannt; bei den übrigen fünf ist die Herkunft unklar oder nur unzureichend dokumentiert. Seit

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gelbe gallwespenschleiche
Foto des Kopfes einer Gelben Gallwespenschleiche im Natural History Museum in London. Das Exemplar der Echse wurde vermutlich im 19. Jahrhundert gesammelt. Simon J. Tonge, CC BY 3.0, via Wikimedia Commons)
Reptilien

Gelbe Gallwespenschleiche

Zuletzt gesehen 1851 Die ausschließlich auf der Karibik-Insel Jamaika endemische Gelbe Gallwespenschleiche gehört zur Familie der Doppelzungenschleichen (Diploglossidae) – Echsen mit kleinen, aber gut entwickelten Beinen. Aus einem um 1850 verfassten Bericht des englischen Naturforschers Philip H. Gosse geht hervor, dass die Gelbe Gallwespenschleiche zu jener Zeit noch häufig anzutreffen

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Pacifastacus nigrescens
Wirbellose

Pacifastacus nigrescens (Flusskrebs)

Als der Signalkrebs nach Kalifornien kam… Hätte der Flusskrebs Pacifastacus nigrescens einen anerkannten deutschen Trivialnamen wäre es wohl etwas wie Rußiger Krebs oder Rußkrebs. Pacifastacus nigrescens lebte einst in den Bächen rund um die Bucht von San Francisco im amerikanischen Bundesstaat Kalifornien – bis der Signalkrebs (Pacifastacus leniusculus) wahrscheinlich im 19.

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