neueste Beiträge

Dodo

dodo-rekonstruktion-wiki
Eine Rekonstruktion des Dodos aus dem Oxford University Museum of Natural History.
Dodo – Steckbrief
alternative Bezeichnungen Dronte, Doudo, Dudu
lateinische Namen Raphus cucullatus, (Didus ineptus)
englischer Name Dodo
ursprüngliches Verbreitungsgebiet Mauritius (Indischer Ozean)
Zeitpunkt des Aussterbens 1690

Dead as a dodo

Der mit den Tauben verwandte Dodo oder die Dronte – das wohl bekannteste ausgestorbene Tier und Paradebeispiel für eine durch den Menschen ausgerottete Tierart. Rezeptionen des Vogels etwa in Literatur und Malerei sind häufig, so etwa im dritten Kapitel des Kinderbuches Alice im Wunderland (1865) von Lewis Carroll oder in den Gemälden des flämischen Malers Roelant Savery (1976/78 – 1639).

Dodo weiterlesen

Gravenche

gravenche Coregonus hiemalis
Eine Zeichnung der Gravenche aus dem Buch The Fresh-Water Fishes of Europe von Harry Govier Seeley (1886). Die Art konnte eine Körperlänge von 25 bis 32 Zentimetern erreichen.
Gravenche – Steckbrief
alternative Bezeichnungen Kleine Fera, Kilch
lateinischer Name Coregonus hiemalis
englische Namen Gravenche, Lake Genevva Whitefish, Little Fera
ursprüngliches Verbreitungsgebiet Genfersee (Frankreich, Schweiz)
Zeitpunkt des Aussterbens etwa 1950

Die Gravenche war nur im Genfersee heimisch

Bei der Gravenche oder der Kleinen Fera handelte es sich um einen Süßwasserfisch, der im Genfersee heimisch war. Leider gibt es von dieser Fischart keinerlei konservierte Museumsexemplare, sodass unklar ist, welcher Spezies sie genau angehört.

Gravenche weiterlesen

Stephenschlüpfer

stephenschlüpfer Traversia lyalli
Zeichnung des Stephenschlüpfers aus dem Buch A History of the Birds of New Zealand aus dem Jahr 1905.
Stephenschlüpfer – Steckbrief
lateinische Namen Traversia lyalli, Xenicus lyalli lyalli
englische Namen Lyall’s Wren, Stephens Island Wren, Stephens Island Rockwren
ursprüngliches Verbreitungsgebiet Stephens Island, Neuseeland (zuvor auch Nord- und Südinsel Neuseelands)
Zeitpunkt des Aussterbens 1895

Flugunfähige Vögel haben es schwer

Der Stephenschlüpfer war ein fast flugunfähiger Singvogel aus der Familie der Maorischlüpfer (Acanthisittidae). Er war als lebender Vogel nur von Stephens Island bekannt. Eine einzige Katze soll Schuld am Aussterben dieser Vogelart gewesen sein.

Stephenschlüpfer weiterlesen

Stephens-Island-Laufkäfer

Mecodema oconnori, verwandter des stephens-island-laufkäfer
Abbildungen vom Stephens-Island-Laufkäfer sind selten; das Bild zeigt einen Laufkäfer, der derselben Gattung angehört.
Stephens-Island-Laufkäfer – Steckbrief
lateinischer Name Mecodema punctellum
ursprüngliches Verbreitungsgebiet Stephens Island, Neuseeland
Zeitpunkt des Aussterbens 1931

Stephens Islands einmalige Tierwelt

Der Stephens-Island-Laufkäfer war – wie sein Name andeutet – ausschließlich auf der kleinen Felseninsel Stephens Island heimisch. Stephens Island befindet sich zwischen der Nord- und Südinsel Neuseelands.

Stephens-Island-Laufkäfer weiterlesen

Wandertaube

amerikanische wandertaube
Exponat der Wandertaube aus dem Nationalmuseum in Prag; dieses kam 1953 aus dem Gymnasium in Prachatice, Tschechien, ins Nationalmuseum. (© Doreen Fräßdorf)
Wandertaube – Steckbrief
alternative Bezeichnung Amerikanische Wandertaube
lateinische Namen Ectopistes migratorius, Columba migratoria, Columba canadensis, Ectopistes migratoria
englische Namen Passenger Pigeon, Wild Pigeon
ursprüngliches Verbreitungsgebiet Nordamerika
Zeitpunkt des Aussterbens 1914

Die Wandertaube: Von einer der häufigsten zur ausgestorbenen Vogelart

Anfang des 19. Jahrhunderts noch eine der häufigsten Vogelarten der Welt, wurde die letzte frei lebende Wandertaube im Jahr 1900 erschossen und das letzte in Gefangenschaft lebende Tier namens Martha starb 1914.

Wandertaube weiterlesen

Syrischer Halbesel

syrischer halbesel Equus hemionus hemippus
Foto eines Syrischen Halbesels im Tiergarten Wien-Schönbrunn, aufgenommen 1924.
Syrischer Halbesel – Steckbrief
alternative Bezeichnungen Syrischer Onager, Hemippe, Syrischer Wildesel, Achdari
lateinischer Name Equus hemionus hemippus
englische Namen Syrian Wild Ass, Mesopotamian Onager, Syrian Onager
ursprüngliches Verbreitungsgebiet nördliches Afrika
Zeitpunkt des Aussterbens 1929

Syrischer Wildesel mit Pferdemerkmalen

Syrischer Halbesel: die kleinste Unterart des noch heute existierenden Asiatischen Esels (Equus hemionus), welcher ebenfalls als Halb- oder Pferdeesel gilt, da beide viele pferdeähnliche Merkmale aufweisen.

Syrischer Halbesel weiterlesen

Pogonichthys ciscoides (Karpfenfisch)

weissfisch / verwandter des Pogonichthys ciscoides
Die Rotfeder, ein Vertreter der Familie der Weißfische, zu denen auch der ausgestorbene Pogonichthys ciscoides gehört. (© Noel Burkhead)
Pogonichthys ciscoides – Steckbrief
lateinischer Name Pogonichthys ciscoides
englischer Name Clear Lake Splittail
ursprüngliches Verbreitungsgebiet Clear Lake, Kalifornien
Zeitpunkt des Aussterbens frühestens 1970

Pogonichthys ciscoides: Seit 1970 keine Sichtungen

Pogonichthys ciscoides erst 1973 als eigene Fischart an und heute bereits gilt diese als ausgestorben. Seit 1970 konnten trotz Suchen keine Exemplare mehr gesichtet werden. Als offiziell ausgestorben deklarierte die IUCN den Fisch im Jahr 1986.

Pogonichthys ciscoides (Karpfenfisch) weiterlesen

Florida-Rotwolf

florida-rotwolf Canis rufus floridianus
Eine Zeichnung des Florida-Wolfs von James Audubon aus dem Buch The viviparous Quadrupeds of North America (1845 bis 1848).
Florida-Rotwolf – Steckbrief
alternative Bezeichnungen Florida-Wolf, Östlicher Rotwolf
lateinischer Name Canis rufus floridianus, (Rufus niger)
englische Namen Florida Red Wolf, Cottontail Red Wolf, Black Wolf, Florida Black Wolf, Florida Wolf
ursprüngliches Verbreitungsgebiet Maine und Ohio, USA
Zeitpunkt des Aussterbens frühestens 1910

Der Florida-Rotwolf besaß nicht etwa rotes Fell

Der Florida-Rotwolf trägt diesen Namen nicht etwa aufgrund seiner Fellfarbe, denn diese war schwarz, sondern weil er heute als eine ausgestorbene Unterart des Rotwolfs (Canis rufus) gilt.

Florida-Rotwolf weiterlesen

Namibcypris costata (Muschelkrebs)

Muschelkrebs / Verwandter von Namibcypris costata
Ein Vertreter der Muschelkrebse; von Namibcypris costata existieren selbst keine Fotos. (© zituba)
Namibcypris Costata – Steckbrief
lateinische Namen Namibcypris costata, Namibocypris costata
englischer Name Namibian Candonid Crustacean
ursprüngliches Verbreitungsgebiet Namibia, Afrika
Zeitpunkt des Aussterbens spätestens 1996

Namibcypris costata sah aus wie eine kleine Muschel

Bei Namibcypris costata aus der Familie Candonidae handelt es sich um einen bereits ausgestorbenen Muschelkrebs – auch als Ostrakode bezeichnet. Muschelkrebse verdanken ihren Namen dem muschelförmigen Panzer, der ihren Weichkörper schützt.

Namibcypris costata (Muschelkrebs) weiterlesen

Algerische Gazelle

algerische gazelle Eudorcas rufina, Gazella rufina
Zeichnung der Algerischen Gazelle aus dem Buch Great and Small Game of Africa von 1899.
Algerische Gazelle – Steckbrief
alternative Bezeichnung Rote Gazelle
lateinische Namen Eudorcas rufina, Gazella rufina
englischer Name Red Gazelle
ursprüngliches Verbreitungsgebiet Algerien, Marokko
Zeitpunkt des Aussterbens 1894

Das letzte Tier starb 1894

Die Algerische Gazelle ist nur von Fellen und Knochen dreier männlicher Exemplare, die sich heute in Museen in Paris und London befinden, bekannt. Das letzte Tier dieser Art erlegte ein Jäger vermutlich 1894, denn danach gab es keine Sichtungen mehr.

Algerische Gazelle weiterlesen