Burulori / Blue-fronted Lorikeet (Charmosynopsis toxopei) by John C. Mittermeier/American Bird Conservancy
Burulori (Charmosynopsis toxopei) auf Buru – fotografiert von John C. Mittermeier. Es zählt zu den ersten dokumentierten Aufnahmen der Art seit 2014. Bild: John C. Mittermeier/American Bird Conservancy

Burulori wiederentdeckt: Seltener Papagei lebt in abgelegenen Bergwäldern der Molukken

Der Burulori (Charmosynopsis toxopei) ist wieder nachgewiesen worden. Im April 2026 dokumentierte ein Expeditionsteam die seltene Papageienart im Hochland des Mount Kapalatmada auf der indonesischen Insel Buru. Es ist der erste gesicherte Nachweis seit 2014 und erst die zweite bestätigte Beobachtung der Art seit ihrer Entdeckung vor rund einhundert Jahren.

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Mono-Lake-Tauchkaefer / Mono Lake diving beetle (Hygrotus artus)

Mono-Lake-Tauchkäfer: 100 Jahre verschollen – und am falschen Ort gesucht

Ein Irrtum mit Folgen Lange schien der Fall eindeutig: Der Mono-Lake-Tauchkäfer lebte – so nahm man an – im Mono Lake in der Sierra Nevada Kaliforniens. Ein See, der kaum lebensfeindlicher sein könnte: stark alkalisch, extrem salzhaltig, und mit Bedingungen, an die sich nur wenige spezialisierte Organismen anpassen können. Doch

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Wiederentdeckung von Anolis laevis in der Region San Martín in Peru

Peru: Echse mit Nasenfortsatz nach über 150 Jahren wiederentdeckt – Anolis laevis

Im Jahr 1876 beschrieb der amerikanische Naturforscher Edward Drinker Cope eine kleine Echse aus den Bergwäldern im Nordosten Perus. Auffällig war vor allem ein ungewöhnlicher Fortsatz an der Schnauzenspitze – ein Merkmal, das sie von den meisten anderen Arten unterschied. Cope beschrieb die Art ursprünglich unter einem anderen Gattungsnamen; heute

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Der Sulu-Raupenfänger galt lange Zeit als Unterart des Bindenraupenfängers (Bild).

Zufällige Entdeckung im Sulu-Archipel: Verschollener Raupenfänger nach fast 20 Jahren dokumentiert

Im November 2025 konnte der Sulu-Raupenfänger (Coracina guillemardi) erstmals seit fast zwei Jahrzehnten in den abgelegenen Wäldern von Tawi-Tawi im Sulu-Archipel im Südwesten der Philippinen erstmals wieder dokumentiert werden. Die Art galt als verschollen – nicht offiziell ausgestorben, aber über Jahre hinweg ohne bestätigte Nachweise. Die Entdeckung erfolgte eher zufällig.

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Dactylonax kambuayai – eine von zwei Beuteltierarten, die wiederentdeckt wurden

Neuguinea: Zwei seit 6.000 Jahren verschollene Beuteltiere wiederentdeckt

Im März 2026 veröffentlichte ein australisches Forscherteam um den Zoologen Tim Flannery zwei Studien mit überraschenden Ergebnissen: Auf der abgelegenen Vogelkop-Halbinsel im Nordwesten Neuguineas wurden zwei Beuteltierarten lebend nachgewiesen, die bislang nur aus etwa 6.000 bis 7.500 Jahre alten Fossilien bekannt waren. Solche Wiederentdeckungen werden oft als Lazarus-Arten bezeichnet –

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Motte Drepanogynis insciata (Axiodes insciata) nach über 140 Jahren wiederentdeckt

Südafrika: Ausgestorben geglaubter Nachtfalter nach 147 Jahren wiederentdeckt

Bis vor wenigen Jahren war die Spannereule Drepanogynis insciata, die lange Zeit unter dem Namen Axiodes insciata geführt wurde, nur noch eine Randnotiz der Entomologie. Von dem auffallend schönen, smaragdgrünen Nachtfalter existierten fast 150 Jahre lang lediglich zwei historische Museumsexemplare aus der Umgebung der südafrikanischen Stadt Swellendam sowie alte Illustrationen.

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Wiederentdeckung der Rostlerche (Calendulauda rufa)
Das Bild zeigt die Anfang Februar 2026 wiederentdeckte Rostlerche – eine der ersten Aufnahmen der Art überhaupt. (© Pierre Defos du Rau, Idriss Dapsia, Julien Birard)

Wiederentdeckung in Afrika: Rostlerche seit 94 Jahren erstmals dokumentiert

Afrika: Eine bislang kaum erforschte Vogelart, die seit fast einem Jahrhundert als verschollen galt, ist nun wiederentdeckt worden. Anfang Februar 2026 gelang es erstmals seit Jahrzehnten, die Rostlerche (Calendulauda rufa) im Tschad wieder lebend nachzuweisen. Die Rostlerche lebt in den trockenen Savannen und Halbwüsten der Sahelzone und kommt vor allem

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Prostalia granulata - Wiederentdeckung nach 45 Jahren
Prostalia granulata – männliches Tier, fotografiert bei Beacon Hill im Umtamvuna Nature Reserve. Charakteristisch sind die zahlreichen winzigen Erhebungen („Granula“) auf der Körperoberfläche. (© Adrian Armstrong, Ezemvelo KZN Wildlife)

Südafrika: Nach 45 Jahren wiederentdeckt – eine fast vergessene Heuschreckenart lebt noch

Mehr als vier Jahrzehnte lang galt Prostalia granulata, auch als (Granulate) Bladder Grasshopper bekannt, als verschollen. Zuletzt war die seltene Heuschreckenart im Jahr 1980 wissenschaftlich dokumentiert worden. Seitdem fehlten jegliche gesicherten Nachweise – ein Umstand, der ernsthafte Zweifel an ihrem Fortbestand aufkommen ließ. Anfang Dezember 2025 dann die Überraschung: In

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Wiederentdeckungen 2025: Verschollene und ausgestorben geglaubte Tierarten

Wiederentdeckungen 2025: Diese Tierarten galten als verschollen oder ausgestorben

Arten verschwinden nicht einfach, nur weil man sie lange nicht sieht. Und sie sind ebenso wenig gerettet, nur weil sie plötzlich wieder auftauchen. Wiederentdeckungen markieren einen schmalen Grat zwischen Hoffnung und Unsicherheit: Sie zeigen, dass Leben überdauern kann – oft jedoch nur knapp. Auch im Jahr 2025 wurden zahlreiche Tierarten

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Blauschwanz-Sandveld-Eidechse (Nucras caesicaudata) - Wiederentdeckung 2025

Nach 53 Jahren wieder aufgetaucht: Die Blauschwanz-Sandveld-Eidechse lebt

Mehr als ein halbes Jahrhundert lang hatte sich die Blauschwanz-Sandveld-Eidechse (Nucras caesicaudata) der wissenschaftlichen Beobachtung entzogen. Seit ihrer Erstbeschreibung Anfang der 1970er-Jahre existierte sie nur noch in Museumssammlungen und alten Fundlisten – lebende Tiere schienen verschwunden. Nun ist klar: Die Art ist nicht ausgestorben. Sie hat überdauert, unentdeckt und fernab

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