Makaronesien

Makaronesien: Über 220 einzigartige Arten bereits ausgestorben

Zu den Makaronesischen Inseln oder Makaronesien zählen fünf Inselgruppen vulkanischen Ursprungs im Atlantik: die Azoren, Madeira mit den unbewohnten Selvagens, die Kanarischen Inseln und die Kapverden. Politisch gehören die Azoren und Madeira zu Portugal, die Kanaren zu Spanien, während die Kapverden ein unabhängiger afrikanischer Staat sind. Geographisch liegen alle Archipele

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Bettongia haoucharae sp. nov. – Neu entdeckt und schon ausgestorben

Bürstenkängurus: Neue Arten für Australien – leider (teils) schon ausgestorben

Australien ist bekannt für seine einzigartige Tierwelt, doch viele Arten sind verschwunden, bevor sie überhaupt wissenschaftlich beschrieben werden konnten. Ein aktuelles Beispiel liefert eine im Fachjournal Zootaxa veröffentlichte Studie von Forschenden der Curtin University, des Western Australian Museum und der Murdoch University: Sie beschreibt eine bislang unbekannte, aber bereits ausgestorbene

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Beutelwölfe (1911) – Eine neue Studie deckt frühe Genverluste auf

Beutelwolf: Früh verlorene Gene schwächten die Art – lange vor Mensch & Dingo

Frühe Genverluste könnten den Beutelwolf (Thylacinus cynocephalus) bereits lange vor der Ankunft von Menschen und Dingos in Australien geschwächt und sein Aussterben begünstigt haben. Eine neue Studie im Fachjournal Proceedings of the Royal Society B zeigt: Vor 1 bis 13 Millionen Jahren gingen beim Tasmanischen Tiger vier wichtige Gene verloren:

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Sechstes Massenaussterben: Findest es bereits statt? (Schwarz-weiße Collage ausgestorbener Tierarten der letzten 500 Jahre, als Symbol für das Artensterben.)
Auswahl global ausgestorbener Arten seit etwa 1500: Stellers Seekuh, Riesenalk, Wandertaube, Beutelwolf, Rocky-Mountain-Heuschrecke, Sloans Uraniafalter, Wolterstorff-Molch und Réunion-Riesenschildkröte.

Biodiversitätskrise 2025: Sind wir wirklich im sechsten Massenaussterben?

Seit Jahren heißt es immer wieder, ein „sechstes Massenaussterben“ sei im Gange. Das klingt äußerst besorgniserregend – und die Biodiversitätskrise ist es auch. Ein aktuelles Paper in Trends in Ecology & Evolution mahnt jedoch: Der Begriff „Massenaussterben“ sei für die Gegenwart wissenschaftlich nicht sauber belegt. Was heißt das für Forschung,

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Rēkohu shelduck (Tadorna rekohu) - Rēkohu-Gans
Die neu beschriebene Rēkohu-Gans (Tadorna rekohu) trägt ihren Namen nach der Moriori-Bezeichnung für die Chatham-Inseln. Der Name wurde vom Hokotehi Moriori Trust, den Vertretern des indigenen Volkes von Rēkohu, verliehen. Das Bild zeigt eine künstlerische Rekonstruktion der weiblichen Rēkohu-Gans mit dunklerem Gefieder, wie es bei isolierten Inselvögeln üblich ist. (© Sasha Votyakova/Te Papa CC BY 4.0)

Rēkohu-Gans: 2025 beschrieben, 1550 ausgestorben

Vögel auf Inseln entwickeln oft einzigartige Eigenschaften, die ihre nächsten Verwandten auf dem Festland nicht besitzen. Solch ein isoliertes Leben führt zu raschen Anpassungen und macht deutlich, wie stark die Umgebung die körperliche Gestalt eines Tieres prägen kann. Das können Merkmale sein, die auf den ersten Blick kaum sichtbar sind,

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Der Kākāpō und seine Parasiten

Kākāpō: Was der Verlust seiner Parasiten für den Artenschutz bedeutet

Parasiten genießen meist keinen guten Ruf. Sie gelten als lästig oder gar gefährlich und viele ekeln sich vor ihnen. Doch sie kommen bei den meisten Tierarten vor – und ihr Aussterben geht oft Hand in Hand mit dem Rückgang ihrer Wirte. Ökologisch betrachtet erfüllen viele Parasiten wichtige Funktionen: Sie können

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Reptilien in Südafrika
Gezielte Feldforschung bringt Licht ins Dunkel: In einer neuen Studie konnten mehrere seltene oder verschollene Reptilienarten Südafrikas wiederentdeckt werden. Die Ergebnisse zeigen, wie wertvoll systematische Erhebungen für den Artenschutz sind.

Reptilien in Südafrika: Wie gezielte Feldforschung verschollene Arten zurückbringt

Mit weltweit über 12.000 beschriebenen Arten bilden Reptilien die artenreichste Gruppe der Landwirbeltiere. Etwa 85 Prozent dieser Arten wurden inzwischen hinsichtlich ihres Aussterberisikos bewertet. Mehr als ein Fünftel gilt als als potenziell gefährdet, gefährdet, stark gefährdet oder sogar vom Aussterben bedroht. Zu den gravierendsten menschengemachten Bedrohungen für Schlangen, Eidechsen & Co.

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Halsbandarassari (Tukan)

Wenn Fruchtfresser verschwinden: Warum vor allem große Vögel für den Wald unverzichtbar sind

Ohne sie würden viele Pflanzen nicht dort wachsen, wo wir sie heute finden: Fruchtfressende Vögel spielen eine zentrale Rolle für die Regeneration und Dynamik natürlicher Ökosysteme – nicht nur in tropischen Regenwäldern, sondern auch in Savannen, Bergwäldern, auf Inseln und selbst in mitteleuropäischen Landschaften. Sie verschlucken Früchte mitsamt Samen und

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Früher Allobates olfersioides, nun Teil der Gattung Dryadobates

Museums-DNA deckt auf: Drei Froscharten aus dem Atlantischen Regenwald längst ausgestorben

Eine aktuelle Studie zeigt: Drei brasilianische Amphibienarten gelten nun als ausgestorben – Jahrzehnte nach ihrem Verschwinden. Eine formale Einstufung durch die IUCN steht zwar noch aus, doch die genetischen und historischen Belege lassen kaum Zweifel am Verlust dieser Arten. Veröffentlicht im Bulletin of the American Museum of Natural History, identifizierte

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Nordfriesisches Wattenmeer

Wattenmeer: Fisch-, Pflanzen- und Vogelarten im Rückgang

Eine aktuelle Studie im Fachjournal Global Change Biology analysiert erstmals systematisch, wie sich Tier- und Pflanzenpopulationen im Wattenmeer über Jahrzehnte hinweg entwickelt haben. Auf Grundlage von mehr als 3.000 Datensätzen erfasst sie langfristige Trends bei über 400 Arten – und offenbart einen teils massiven Rückgang in ökologisch besonders wichtigen Gruppen

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