Ringhalskobra Hemachatus haemachatus

Simbabwe: Museums-DNA enthüllt neue Schlangenart

In Naturhistorischen Sammlungen verstecken sich manchmal über Jahrzehnte hinweg unbemerkt nicht wissenschaftlich beschriebene Tier- oder Pflanzenarten, die auf den ersten Blick ihren Verwandten gleichen. Erst ein genaueres Hinsehen oder auch genetische Analysen offenbaren schließlich, dass es sich um eine bis dato unbekannte Art handelt. So geschehen in Simbabwe: Tom Major

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neue Schuppentier-Art entdeckt

Neue Schuppentier-Art anhand illegal gehandelter Schuppen entdeckt

Aus einem Artikel im Fachjournal Proceedings of the National Academy Sciences (PNAS) geht hervor, dass Wissenschaftler der Universität Yunnan in Kunming, China eine neue Schuppentier- oder Pangolin-Art entdeckt haben. Dies habe eine Analyse geschmuggelter und beschlagnahmter Schuppen ergeben. Die Forscher liefern Beweise für eine bislang unbekannte genetische Abstammungslinie innerhalb der

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RNA vom Beutelwolf (Thylacinus cynocephalus) gewonnen

Stockholm: RNA vom ausgestorbenen Beutelwolf gewonnen

Wie aus einer im Fachjournal Genome Research veröffentlichten Studie hervorgeht, ist es Wissenschaftlern erstmals gelungen, RNA-Moleküle aus Gewebe eines längst verstorbenen Organismus zu extrahieren. Das Besondere daran: Bislang nahm man an, dass RNA innerhalb weniger Tage zerfällt, sofern sie nicht kühl gelagert und vor enzymatischem Abbau geschützt wird. Dem Forschungsteam

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Moho apicalis Krausschwanzmoho

Massenaussterben schlimmer als angenommen – ganze Gattungen sind betroffen

Eine aktuelle internationale Studie um die Biologen Gerardo Ceballos und Paul Ehrlich in den Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) zeigt, dass das Aussterben nicht nur einzelne Arten, sondern gleich ganze Gattungen betrifft. Die Forschenden sprechen in diesem Zusammenhang von einer „Verstümmelung des Lebensbaums“. Für die Analyse hat

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Hausratte

IPBES-Bericht: Invasive Arten als einer der Hauptgründe für Artensterben

Gemäß dem im September 2023 veröffentlichten Bericht des Weltbiodiversitätsrates (IPBES) spielen invasive Tiere und Pflanzen eine wichtige Rolle beim weltweiten Artensterben. Die Veröffentlichung geht auf die aktuellen Entwicklungen bei der Ausbreitung eingeschleppter Arten ein, die Ursachen und die Auswirkungen der Problematik. Weiterhin liefern die 86 Forschenden aus 49 Ländern Strategien

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Grassland Earless Dragon

Ohrloser Graslanddrache: Seit mehr als 50 Jahren verschollen geglaubte Eidechsenart wiederentdeckt

Nachdem eine Studie ihn 2019 bereits als mögliches erstes in moderner Zeit auf dem Festland Australiens ausgestorbenes Reptil wähnte, konnte der Ohrlose Graslanddrache (Tympanocryptis pinguicolla) nun seit 1969 das erste Mal wieder in freier Wildbahn nachgewiesen werden. Ohrlose Graslanddrachen sind Eidechsen ohne sichtbare äußere Ohröffnung, taub sind sie dennoch nicht.

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Elfenbeinspecht Brehms Tierleben

Neue Studie zum Elfenbeinspecht: Beweise für seine Existenz – oder doch nicht?

Zuletzt im Jahr 1944 offiziell gesichtet, erschien nun eine Studie im Online-Wissenschaftsjournal Ecology and Evolution, die erneut Beweise für die Existenz des Elfenbeinspechts (Campephilus prinicpalis) liefern soll. Hierbei handelt es sich nicht um den ersten Versuch, nachzuweisen, dass die Art noch existiert; bereits im August letzten Jahres sorgten zwei Videos,

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beutelwolf

Beutelwolf: Viel später ausgestorben als angenommen?

Bislang nahm man an, der letzte Beutelwolf oder Tasmanische Tiger sei 1936 gestorben. Eine neue Studie der University of Tasmania, veröffentlicht im Magazin Science of The Total Environment, stellt nun die Hypothese auf, dass das Beuteltier viel länger überlebt haben könnte. Für die Studie wurden 1.237 Berichte von vermeintlichen Beutelwolf-Sichtungen

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Biodiversität: 84 Tier- und Pflanzenarten sind in der Wildnis ausgestorben

Artenschutz konzentriert sich häufig auf gefährdete Arten, die im Urwald, im Korallenriff oder tief unten im Meer leben. Vergessen werden jedoch die Arten, die in freier Wildbahn längst ausgestorben sind und nur noch in Zoos, Aquarien, botanischen Gärten oder Saatgutbanken vorkommen. Da aber gerade die Spezies, von denen kein einziges

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Hyloscirtus tolkieni

Ecuador: Neu entdeckter Frosch zu Ehren J. R. R. Tolkiens benannt

Forscher sind im Nebelwald Ecuadors auf eine bislang unbekannte Laubfroschart gestoßen, die sie aufgrund ihrer ungewöhnlichen Färbung dazu inspirierte, sie nach J. R. R. Tolkien, dem Autor der Werke Der Herr der Ringe und Der kleine Hobbit, zu benennen: Hyloscirtus tolkieni. Der grün-graue, schwarz gesprenkelte Tolkien-Frosch besitzt zahlreiche gelbe Punkte

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