Sydney Broad-headed snake / Sydney Breitkopfschlange (hoplocephalus-bungaroides)
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Reptilienkrise in Australien: Mehr Echsen und Schlangen bedroht als bisher bekannt

Australien gehört zu den wichtigsten Zentren der Reptilienvielfalt weltweit. Rund 10 % aller bekannten Echsen- und Schlangenarten leben auf dem Kontinent, etwa 98 % der australischen Arten kommen nirgendwo sonst vor. Dennoch ist über den Gefährdungszustand vieler dieser Tiere vergleichsweise wenig bekannt. Eine im August 2026 in Pacific Conservation Biology

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San-Cristobal-Riesenschildkröte (Chelonoidis chathamensis)
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Genetische Studie bestätigt zwei weitere ausgestorbene Linien der Galápagos-Riesenschildkröten

Wie viele Arten von Galápagos-Riesenschildkröten gibt es eigentlich? Eine einfache Antwort auf diese Frage existiert wohl eher nicht. Auf den verschiedenen Inseln und Vulkanen des Archipels entwickelten sich voneinander getrennte Populationen, die sich teilweise deutlich in Körperbau, Verhalten und Erbgut unterscheiden. In einer heute häufig verwendeten Systematik werden sie als

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Dodo 3D-Rendering Rekonstruktion
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Aussterben ist nicht zufällig: Welche Arten besonders gefährdet sind

Warum haben manche Tierarten ein besonders hohes Aussterberisiko, während andere selbst starke Veränderungen ihrer Umwelt überstehen? Die Stellersche Seekuh wurde intensiv bejagt, das Nacktbrustkänguru durch eingeschleppte Füchse und Katzen zurückgedrängt, und die Bramble-Cay-Mosaikschwanzratte verlor schließlich ihren ohnehin winzigen Lebensraum. Jede ausgestorbene Art hat ihre eigene Geschichte, und viele Aussterbeereignisse lassen

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Neue Studie: Zahl der Insektenarten enorm unterschätzt – im Bild: Igelfliege (Tachina fera)
Igelfliege (Tachina fera) auf einer Blüte. Wie groß die Insektenvielfalt tatsächlich ist, wurde bislang vermutlich deutlich unterschätzt. Bild: Doreen Fräßdorf
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Insektenvielfalt stark unterschätzt: Neue Studie schätzt 14 bis 20 Millionen Arten

Mehr als eine Million Insektenarten wurden bislang wissenschaftlich beschrieben. Das klingt nach einer gewaltigen Zahl, könnte aber nur einen kleinen Ausschnitt der tatsächlichen Vielfalt darstellen. Eine neue PNAS-Studie kommt zu dem Ergebnis, dass weltweit mindestens 14 bis 20 Millionen Insektenarten existieren könnten. Bisherige Schätzungen gingen dagegen bisher von rund sechs

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Kleiner Fuchs (Aglais urticae) am Fichtelberg - Hilft Naturschutz dabei, dass der Bestandstrend stabil bleibt?
Kleiner Fuchs (Aglais urticae) – Die Art zeigte zwischen 2000 und 2021 einen negativen europaweiten Bestandstrend. Für die häufigen Schmetterlinge insgesamt erwarten die Modelle auch unter den untersuchten Naturschutzszenarien bis 2050 keine Trendwende. Bild: Doreen Fräßdorf
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Schmetterlinge & Vögel: Naturschutz bremst den Rückgang – aber reicht das aus?

Europa will mehr Natur schützen und geschädigte Ökosysteme wiederherstellen. Doch selbst wenn wichtige Naturschutzziele erreicht werden, könnten die Bestände vieler heute noch häufiger Vogel- und Schmetterlingsarten bis 2050 weiter zurückgehen. Zu diesem Ergebnis kommt eine im Juli 2026 in Nature Ecology & Evolution veröffentlichte Modellstudie. In keinem der untersuchten Zukunftsszenarien

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Zyklopenralle (Gallirallus mayri) - Kamerafallenaufnahme von 2023
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Westneuguinea: Zyklopenralle erstmals seit 2007 wieder nachgewiesen

Kamerafallen haben die seltene Zyklopenralle (Rallicula mayri) im indonesischen Teil Neuguineas fotografiert. Zuletzt war die kaum erforschte Vogelart 2007 im Fojagebirge nachgewiesen worden. Die Aufnahmen entstanden bereits im September 2023 im Rahmen der Expedition Cyclops, eines internationalen Forschungsprojekts unter Leitung der indonesischen NGO Yappenda. Veröffentlicht wurden die Ergebnisse 2026 in

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Invasive Arten im Globalen Süden: Wasserhyazinthen auf dem Viktoriasee
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Neue Studie: Invasive Arten richten im Globalen Süden deutlich größere Schäden an

Invasive gebietsfremde Arten gelten als eine der wichtigsten Ursachen für den weltweiten Verlust der biologischen Vielfalt. Doch die Regionen, aus denen besonders viele wissenschaftliche Berichte vorliegen, sind nicht zwangsläufig jene, in denen invasive Arten die schwersten ökologischen Schäden verursachen. Eine im Fachmagazin Science veröffentlichte Studie zeigt, dass viele Länder des

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Zoologische Sammlung in Halle
Naturkundliche Sammlungen bewahren oft die letzten bekannten Belege verschollener Tierarten. Ob manche von ihnen noch irgendwo überlebt haben, lässt sich ohne gezielte und umfassende Suchaktionen oft nicht sicher beantworten. Bild: Doreen Fräßdorf
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7 verschollene Tierarten, von denen niemand sicher weiß, ob es sie noch gibt

Es gibt zahlreiche verschollene Tierarten, bei denen bis heute unklar ist, ob sie noch existieren oder längst ausgestorben sind. Manche sind nur durch ein einziges oder wenige Museumsexemplare bekannt, die vor Jahrzehnten oder sogar Jahrhunderten gesammelt wurden. Danach fehlen weitere Nachweise – nicht immer, weil die Tiere trotz intensiver Suche

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Mehr Pflanzenarten sind nicht automatisch gut
Mehr Grün bedeutet nicht zugleich mehr intakte Natur: Viele Pflanzengemeinschaften Europas verändern sich zugunsten robuster Generalisten. Bild: Doreen Fräßdorf
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Biodiversität: Wenn mehr Pflanzenarten kein gutes Zeichen sind

Auf den ersten Blick klingt es wie eine gute Nachricht: In vielen europäischen Lebensräumen gibt es lokal heute mehr Pflanzenarten als früher. Eine internationale Studie unter Leitung der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg hat dafür 57.390 Vegetations-Zeitreihen aus ganz Europa ausgewertet. Insgesamt flossen 199.282 einzelne Vegetationsaufnahmen ein; einige Zeitreihen reichen über mehr als

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Stieglitz auf Löwenzahn
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Natur vor der Haustür: Warum wir viele Arten kaum noch kennen

Löwenzahn, Gänseblümchen, Brennnessel oder Spatz – diese Arten können viele Menschen noch benennen. Doch wie sieht es mit den Pflanzen und Vögeln aus, die typisch für Wiesen, Weiden, Feldränder und Äcker sind? Eine neue Studie des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) über Artenkenntnis zeigt: Viele charakteristische Arten der Agrarlandschaft sind den

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