Wiederentdeckt: Großpolypige Steinkoralle (Rhizopsammia wellingtoni)
Wiederentdeckt nach über 20 Jahren: Die riffbildende Steinkoralle Rhizopsammia wellingtoni galt auf den Galápagos-Inseln lange als verschollen. Während Tauchexpeditionen wurde sie 2024 erneut nachgewiesen. Die leuchtend violetten Polypen mit ihren dunklen Tentakelringen um die Mundöffnung sind charakteristisch für diese seltene Art. (© Abb. 1 aus Keith, I. et al. (2025): Rediscovery of Rhizopsammia wellingtoni: a presumed-extinct coral thriving in Galápagos reefs. In: Marine Biology, 172:122. Foto: ©Rebecca Albright//California Academy of Sciences. CC BY-NC-ND 4.0)
News

Galápagos: Taucher finden ausgestorben geglaubte Koralle wieder

Wie aus einem im Fachjournal Marine Biology veröffentlichten Artikel hervorgeht, haben Forschende die als ausgestorben geltende Großpolypige Steinkoralle (Rhizopsammia wellingtoni) wiederentdeckt. Die kleine, kelchförmige Koralle wurde zuletzt im Jahr 2000 dokumentiert. Aufgrund ihrer hohen Empfindlichkeit gegenüber steigenden Meerestemperaturen – insbesondere nach dem verheerenden El-Niño-Ereignis von 1982/83, dem möglicherweise auch der

Weiterlesen
Galápagos-Riffbarsch - ausgestorben
Der rund 15 Zentimeter lange Galápagos-Riffbarsch war größtenteils in einem hellen Olivgrau gefärbt. Seine Bauchseite war silbrig, sein Maul dunkel. An der Basis der Brustflossen besaß er einen schwarzen Fleck. (© Edmund Heller & Robert E. Snodgrass 1903)
Fische

Galápagos-Riffbarsch: Das erste Opfer des menschengemachten Klimawandels?

El Niño zerstörte seine Nahrungsgrundlage Im Durchschnitt alle vier Jahre führen veränderte Meeresströmungen im äquatorialen Pazifik zu einer Veränderung des Wettermusters auf einem drei Viertel der Erde. Das Phänomen nennt sich El Niño-Southern Oscillation (ENSO). Es ereignete sich auch am Jahreswechsel 1982/1983. Vor allem auf den Galápagos-Inseln und an der

Weiterlesen
Kauai-Akepakleidervogel: Ist dieser hawaiianische Kleidervogel noch zu retten?
News

Hawaiis letzte Kleidervögel: Chancen und Gefahren im Wettlauf gegen das Aussterben

Hawaiis Kleidervögel (Drepanidini) sind ein Paradebeispiel für die außergewöhnliche Artenvielfalt, die sich auf isolierten Inseln entwickeln kann – und gleichzeitig ein Mahnmal dafür, wie schnell diese Vielfalt verloren gehen kann. Vor etwa sechs Millionen Jahren kam der gemeinsame Vorfahre der Kleidervögel auf den Archipel. Durch „adaptive Radiation“ entwickelten sich fast

Weiterlesen
Terra-firme-Wald: Vogelsterben im unberührten Amazonas-Regenwald durch Klimawandel
News

Neue Studie: Wie der Klimawandel Vögel selbst in unberührten Regenwäldern bedroht

Der Klimawandel gilt als eine der größten Bedrohungen für die biologische Vielfalt – und das Vogelsterben ist eines der sichtbarsten Anzeichen dafür. Besonders in extremen Lebensräumen wie der Arktis, Hochgebirgen oder Wüsten geraten viele Tierarten zunehmend an die Grenzen ihrer Temperatur- und Feuchtigkeits-Toleranz. Doch auch tropische Tieflandregenwälder, die lange als

Weiterlesen
Sonnenblumenseestern: Bedroht durch Klimawandel
News

Neue Studie: Tausende Tierarten durch Klimawandel gefährdet

Die Arktis schmilzt, Städte stöhnen unter Hitzewellen, der Amazonas verliert an Fläche, boreale Wälder verschwinden – und die Ozeane speichern immer größere Mengen überschüssiger Wärme. Was einst als Warnsignal galt, ist heute Realität: Die Auswirkungen des menschengemachten Klimawandels sind weltweit spürbar. Während sich ganze Ökosysteme wandeln, gerät auch die Tierwelt

Weiterlesen
Papageitaucher: Ein Opfer des Klimawandels.
News

Europas Klima im Wandel – und was das für unsere Arten bedeutet

Im April 2025 veröffentlichten der Copernicus Climate Change Service (C3S) und die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) den European State of the Climate Report 2024 (ESOTC). Der Bericht zeigt deutlich: Der Klimawandel ist in Europa längst Realität – mit gravierenden Folgen für die Artenvielfalt. 2024: Rekordhitze und der Verlust klimatischer Stabilität

Weiterlesen
Mooshummel: Eine der Wildbienen Baden-Württembergs, die als extrem selten gilt
News

Neue Rote Liste der Wildbienen: Fast jede zweite Art in Baden-Württemberg gefährdet

Ob Äpfel, Erdbeeren oder Wildkräuter – ohne Insekten wäre unsere Pflanzenwelt deutlich ärmer. Weltweit sind rund 90 Prozent aller Blütenpflanzen auf die Bestäubung durch Insekten angewiesen, bei den Nutzpflanzen liegt dieser Anteil bei etwa 75 Prozent. Besonders unverzichtbar sind dabei Wildbienen: Sie fliegen auch bei niedrigen Temperaturen, sind auf bestimmte

Weiterlesen
Der Einfluss des Menschen auf Biodiversität
Zwei Welten: Links ein intakter Wald, rechts ein kahlgeschlagener Forst. Eine aktuelle Studie in Nature zeigt, wie drastisch solche Eingriffe die Artenvielfalt verändern.
News

Neue Studie: Wie menschliche Einflüsse die Biodiversität verändern

Die Vielfalt des Lebens auf unserem Planeten – die sogenannte Biodiversität – gerät in vielen Regionen stark unter Druck, vor allem durch menschliche Aktivitäten. Eine kürzlich in Nature veröffentlichte Studie hat erstmals in großem Umfang untersucht, wie sich verschiedene menschliche Einflüsse in unterschiedlichen Lebensräumen weltweit auf die Artenvielfalt auswirken. Dafür

Weiterlesen
Südliche See-Elefanten
News

Klimawandel & Artensterben: Was uns See-Elefanten und aktuelle Klimaforschung über die Zukunft der Erde lehren

Der Klimawandel zählt zu den größten Bedrohungen unserer Zeit – mit weitreichenden Folgen für unsere Gesundheit, die wirtschaftliche Stabilität und die biologische Vielfalt. Zwei aktuelle wissenschaftliche Studien zeigen, welche besorgniserregenden Auswirkungen eine ungebremste Erderwärmung auf Ökosysteme und das Leben auf der Erde haben könnte – und warum wir dringend handeln

Weiterlesen
Betroffen vom Schmetterlingssterben in den USA: der Monarchfalter
News

Neue Studie zum Insektensterben: Schmetterlinge in den USA um 22 % dezimiert

Eine im November veröffentlichte Langzeitstudie belegte bereits den drastischen Rückgang der Tagfalter in Mitteleuropa. Nun bestätigt eine umfassende Untersuchung der Washington State University in Vancouver, USA, dass auch in Nordamerika die Schmetterlingspopulationen rapide schwinden. Zwischen 2000 und 2020 nahm die Gesamtzahl der gezählten Schmetterlinge im Durchschnitt um 41,5 % ab.

Weiterlesen