Bestandssituation 2025 Vögel in Deutschland: Bienenfresser (Merops apiaster)

Deutschlands Vogelwelt im Wandel: Die Bestandssituation 2025

Die Vogelwelt Deutschlands ist in Bewegung. Während wärmeliebende Arten wie Bienenfresser, Wiedehopf oder Purpurreiher dank milderer Winter nach Norden vordringen, verschwinden typische Arten der Agrarlandschaft in rasantem Tempo – allen voran Kiebitz, Rebhuhn, Braunkehlchen und Uferschnepfe. Gleichzeitig gelten inzwischen 20 Brutvogelarten als hierzulande ausgestorben. Der neue Bericht Vögel in Deutschland

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Riesen-Seidenkuckuck: nun gefährdet laut IUCN-Update 2025

Die aktualisierte IUCN Rote Liste 2025: Mehr Verlierer als Gewinner im globalen Artenschutz

Am 10. Oktober 2025 veröffentlichte die Internationale Union zur Bewahrung der Natur (IUCN) die aktualisierte Rote Liste gefährdeter Arten. Das neue Update zieht eine ernüchternde Bilanz: Zwar gibt es einige hoffnungsvolle Erfolge im Artenschutz, doch die Zahl der Verlierer überwiegt deutlich. Immer mehr Säugetiere, Vögel, Reptilien, Amphibien und Fische rutschen

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Grünhäher + Blauhäher = Grue Jay
Grünhäher + Blauhäher = ? Aus der unerwarteten Begegnung zweier Arten, die seit Millionen Jahren getrennt waren, entstand in Texas erstmals ein Hybrid: der „Grue Jay“.

Grue Jay: Wie der Klimawandel eine neue Vogelart hervorbrachte

Grue Jay – so lautet der Name eines Vogelhybriden, der in Texas entdeckt wurde und direkt auf die Folgen des Klimawandels verweist. Alles begann Ende Mai 2023 mit einem unscheinbaren Foto: Eine Hobby-Beobachterin hielt in ihrem Garten nordöstlich von San Antonio einen Vogel fest, der auf den ersten Blick in

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Halsbandarassari (Tukan)

Wenn Fruchtfresser verschwinden: Warum vor allem große Vögel für den Wald unverzichtbar sind

Ohne sie würden viele Pflanzen nicht dort wachsen, wo wir sie heute finden: Fruchtfressende Vögel spielen eine zentrale Rolle für die Regeneration und Dynamik natürlicher Ökosysteme – nicht nur in tropischen Regenwäldern, sondern auch in Savannen, Bergwäldern, auf Inseln und selbst in mitteleuropäischen Landschaften. Sie verschlucken Früchte mitsamt Samen und

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Wiederentdeckt: Großpolypige Steinkoralle (Rhizopsammia wellingtoni)
Wiederentdeckt nach über 20 Jahren: Die riffbildende Steinkoralle Rhizopsammia wellingtoni galt auf den Galápagos-Inseln lange als verschollen. Während Tauchexpeditionen wurde sie 2024 erneut nachgewiesen. Die leuchtend violetten Polypen mit ihren dunklen Tentakelringen um die Mundöffnung sind charakteristisch für diese seltene Art. (© Abb. 1 aus Keith, I. et al. (2025): Rediscovery of Rhizopsammia wellingtoni: a presumed-extinct coral thriving in Galápagos reefs. In: Marine Biology, 172:122. Foto: ©Rebecca Albright//California Academy of Sciences. CC BY-NC-ND 4.0)

Galápagos: Taucher finden ausgestorben geglaubte Koralle wieder

Wie aus einem im Fachjournal Marine Biology veröffentlichten Artikel hervorgeht, haben Forschende die als ausgestorben geltende Großpolypige Steinkoralle (Rhizopsammia wellingtoni) wiederentdeckt. Die kleine, kelchförmige Koralle wurde zuletzt im Jahr 2000 dokumentiert. Aufgrund ihrer hohen Empfindlichkeit gegenüber steigenden Meerestemperaturen – insbesondere nach dem verheerenden El-Niño-Ereignis von 1982/83, dem möglicherweise auch der

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Galápagos-Riffbarsch - ausgestorben

Galápagos-Riffbarsch: Das erste Opfer des menschengemachten Klimawandels?

El Niño zerstörte Nahrungsgrundlage des Galápagos-Riffbarschs Im Durchschnitt alle vier Jahre führen veränderte Meeresströmungen im äquatorialen Pazifik zu einer Veränderung des Wettermusters auf einem drei Viertel der Erde. Das Phänomen nennt sich El Niño-Southern Oscillation (ENSO). Es ereignete sich auch am Jahreswechsel 1982/1983. Vor allem auf den Galápagos-Inseln und an

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Kauai-Akepakleidervogel: Ist dieser hawaiianische Kleidervogel noch zu retten?

Hawaiis letzte Kleidervögel: Chancen und Gefahren im Wettlauf gegen das Aussterben

Hawaiis Kleidervögel (Drepanidini) sind ein Paradebeispiel für die außergewöhnliche Artenvielfalt, die sich auf isolierten Inseln entwickeln kann – und gleichzeitig ein Mahnmal dafür, wie schnell diese Vielfalt verloren gehen kann. Vor etwa sechs Millionen Jahren kam der gemeinsame Vorfahre der Kleidervögel auf den Archipel. Durch „adaptive Radiation“ entwickelten sich fast

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Terra-firme-Wald: Vogelsterben im unberührten Amazonas-Regenwald durch Klimawandel

Neue Studie: Wie der Klimawandel Vögel selbst in unberührten Regenwäldern bedroht

Der Klimawandel gilt als eine der größten Bedrohungen für die biologische Vielfalt – und das Vogelsterben ist eines der sichtbarsten Anzeichen dafür. Besonders in extremen Lebensräumen wie der Arktis, Hochgebirgen oder Wüsten geraten viele Tierarten zunehmend an die Grenzen ihrer Temperatur- und Feuchtigkeits-Toleranz. Doch auch tropische Tieflandregenwälder, die lange als

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Sonnenblumenseestern: Bedroht durch Klimawandel

Neue Studie: Tausende Tierarten durch Klimawandel gefährdet

Die Arktis schmilzt, Städte stöhnen unter Hitzewellen, der Amazonas verliert an Fläche, boreale Wälder verschwinden – und die Ozeane speichern immer größere Mengen überschüssiger Wärme. Was einst als Warnsignal galt, ist heute Realität: Die Auswirkungen des menschengemachten Klimawandels sind weltweit spürbar. Während sich ganze Ökosysteme wandeln, gerät auch die Tierwelt

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Papageitaucher: Ein Opfer des Klimawandels.

Europas Klima im Wandel – und was das für unsere Arten bedeutet

Im April 2025 veröffentlichten der Copernicus Climate Change Service (C3S) und die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) den European State of the Climate Report 2024 (ESOTC). Der Bericht zeigt deutlich: Der Klimawandel ist in Europa längst Realität – mit gravierenden Folgen für die Artenvielfalt. 2024: Rekordhitze und der Verlust klimatischer Stabilität

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