Flusspferd als eingeschleppte Süßwasser-Megafauna

Eingeführte Süßwasser-Megafauna: Nutzen und Risiken großer Tiere in Flüssen und Seen

Flüsse und Seen beherbergen einige der größten Tiere der Binnengewässer – von riesigen Welsen, Stören, Lachsen und Karpfen über Schildkröten bis hin zu Krokodilen. Viele dieser Arten wurden jedoch vom Menschen bewusst in neue Regionen eingeführt. Eine neue globale Studie im Fachjournal One Earth untersucht erstmals systematisch, welche Folgen solche

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Bedroht durch invasive Arten: Partula radiolata

Invasive Arten & Aussterben: Welche Rolle spielen fremde Tiere und Pflanzen?

Ob Ratten auf tropischen Inseln, eingeschleppte Schnecken im Pazifik oder verwilderte Katzen in entlegenen Vogelkolonien – invasive gebietsfremde Arten können ganze Ökosysteme aus dem Gleichgewicht bringen und Tier- und Pflanzenarten an den Rand des Aussterbens treiben. Der Weltbiodiversitätsrat IPBES berichtete 2023, dass bei rund 60 % aller dokumentierten Ausrottungen invasive

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Osterinsel (Rapa Nui) – Wie Pazifische Ratten die Insel entwaldeten
Ein einzelner Moai vor der Ahu-Tongariki-Plattform auf Rapa Nui: Die ikonischen Steinstatuen stehen heute in einer weitgehend baumlosen Landschaft – ein deutlicher Kontrast zu den dichten Palmenwäldern, die die Insel einst bedeckten, bevor invasive Ratten und menschliche Nutzung das Ökosystem grundlegend veränderten.

Osterinsel: Wie eingeschleppte Ratten die Wälder von Rapa Nui zum Verschwinden brachten

Als der niederländische Seefahrer Jakob Roggeveen am Ostersonntag des Jahres 1722 als erster Westeuropäer die Küste einer abgelegenen Insel im Südpazifik erreichte, dürfte er überrascht gewesen sein. Vor ihm lag eine subtropische Vulkaninsel – doch anstelle dichter Wälder, wie man sie in dieser Region erwarten würde, bot sich ihm ein

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Rotfuchs als invasiver Räuber

Von 60 auf 1,7 Millionen: Wie der Rotfuchs Australien in nur 60 Jahren eroberte

Als europäische Siedler britischer Herkunft ab etwa 1870 den Rotfuchs (Vulpes vulpes) nach Australien brachten, dachten sie an Tradition, nicht an ökologische Folgen. Die Jagd auf Füchse mit Hundemeuten – damals in England ein fest verankertes Gesellschaftsritual, heute verboten – sollte auch in der neuen Heimat gepflegt werden. Niemand ahnte,

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Neue Studie: Biologische Invasionen in Deutschland
Was verbindet den Asiatischen Laubholzbockkäfer, den Waschbären, die Nilgans, die Beifuß-Ambrosie, den Signalkrebs und das Drüsige Springkraut? – Sie alle gehören zu den rund 2.000 etablierten invasiven Arten, die jetzt erstmals systematisch für Deutschland erfasst wurden.

Fast 2.000 invasive Arten: Wie gebietsfremde Tiere und Pflanzen Deutschlands Natur verändern

Biologische Invasionen gehören zu den gravierendsten, aber oft unterschätzten Ursachen für den weltweiten Verlust an Artenvielfalt. Sie gefährden die Stabilität von Ökosystemen, verdrängen heimische Tier- und Pflanzenarten und verursachen enorme wirtschaftliche und ökologische Folgekosten. Eine neue Studie im Fachjournal Environmental Sciences Europe macht deutlich: Auch in Deutschland ist das Problem

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Der Einfluss des Menschen auf Biodiversität
Zwei Welten: Links ein intakter Wald, rechts ein kahlgeschlagener Forst. Eine aktuelle Studie in Nature zeigt, wie drastisch solche Eingriffe die Artenvielfalt verändern.

Neue Studie: Wie menschliche Einflüsse die Biodiversität verändern

Die Vielfalt des Lebens auf unserem Planeten – die sogenannte Biodiversität – gerät in vielen Regionen stark unter Druck, vor allem durch menschliche Aktivitäten. Eine kürzlich in Nature veröffentlichte Studie hat erstmals in großem Umfang untersucht, wie sich verschiedene menschliche Einflüsse in unterschiedlichen Lebensräumen weltweit auf die Artenvielfalt auswirken. Dafür

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Biologische Invasoren in Neuseeland dank Klimawandel: Graumantelbrillenvogel

Klimawandel und biologische Invasionen: Was Neuseelands Vogelwelt uns lehrt

Neuseeland ist bekannt für seine einzigartige Vogelwelt – doch sie befindet sich in ständigem Wandel. Eine aktuelle Studie, veröffentlicht im Fachjournal Molecular Ecology, zeigt, dass sich die Zusammensetzung der Arten über Millionen Jahre hinweg verändert hat – und dass sich dieser Prozess mit dem menschengemachten Klimawandel drastisch beschleunigt. Viele der

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Wildkaninchen: in Deutschland bedroht, in Australien eine Plage

Naturschutz-Paradox: Wenn invasive Arten selbst bedroht sind

Laut des IPBES-Berichts aus dem letzten Jahr zählen invasive Arten zu den Hauptursachen für das weltweite Artensterben. Sie sind für 60 Prozent aller dokumentierten Ausrottungen verantwortlich. Auch in Deutschland haben sich einige dieser gebietsfremden Arten etabliert, darunter der Waschbär aus Nordamerika, die Nutria aus Südamerika und der Marderhund aus Asien.

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Stephenschlüpfer
Der Stephenschlüpfer starb keine zehn Jahre nach der menschlichen Besiedlung von Stephens Island aus. Er gilt als klassisches Beispiel für das Aussterben eines Inselendemiten, der keinerlei natürliche Abwehrmechanismen gegenüber invasive Raubtiere hat. Vertebrate Zoology Curator, CC0, via Wikimedia Commons)

Durch Menschen verursachter Artenverlust: Globale Auswirkungen weit größer als gedacht

Eine Anfang Oktober veröffentlichte Studie im Fachjournal Science legt nahe, dass durch Menschen verursachter Artenverlust weitreichendere Auswirkungen hat als bislang angenommen. Die Wissenschaftler beleuchten die Tatsache, dass das Aussterben von Vogelarten nicht nur ökologische Rollen, sondern auch Milliarden Jahre einzigartiger evolutionärer Geschichte ausgelöscht hat. Insbesondere bei Vögeln führt das Aussterben

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Top 10 Invasive Arten: Der Waschbär

Top Ten: Invasive Tiere in Deutschland

Gebietsfremde invasive Arten können einheimische Arten verdrängen, gesundheitliche Probleme verursachen und ökonomische Schäden anrichten. Laut einem Bericht des Weltbiodiversitätsrates (IPBES) sind 60 Prozent aller Ausrottungen hauptsächlich auf die Einschleppung invasiver Arten (Neozoen) zurückzuführen. Vor allem menschliche Aktivitäten sorgen dafür, dass fremde Arten absichtlich oder unabsichtlich in Gebiete eindringen, in denen

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