Argus-Bläuling Rote Liste Schmetterlinge

Rote Liste 2025: Hälfte der Schmetterlingsarten in Baden-Württemberg gefährdet

Der Zustand der Schmetterlingsfauna in Baden-Württemberg hat sich weiter verschlechtert. Arten wie der Kleine Alpenbläuling (Cupido osiris) und die Weidenglucke (Phyllodesma ilicifolia), einst typische Bewohner nährstoffarmer Offenland- und Moorstandorte, gelten in der Region mittlerweile als ausgestorben. Sie stehen exemplarisch für eine Entwicklung, die zahlreiche Schmetterlingsarten betrifft. Die neue Rote Liste

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Landwirtschaft und ihr Einfluss auf das Insektensterben
Typische Agrarlandschaft mit geringer Strukturvielfalt – laut Studie der Universität Würzburg geht in solchen Flächen nicht nur die Zahl der Insektenarten zurück, sondern auch ihre evolutionäre Vielfalt.

Neue Studie: Landwirtschaftlicher Druck auf Insektenvielfalt größer als bisher erfasst

Wie stark beeinträchtigt intensive Landwirtschaft die Insektenvielfalt wirklich? Eine neue Studie der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, veröffentlicht in der Fachzeitschrift Proceedings of the Royal Society B, liefert Antworten – und stellt eine neue Methode vor, die Biodiversitätsverluste präziser messbar machen soll. Die große Frage: Was treibt das Insektensterben im Anthropozän? Der weltweite

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Lichtverschmutzung über der Stadt
Lichtverschmutzung: Über Städten entsteht eine Lichtglocke, die selbst aus der Ferne sichtbar ist – sie lässt Sterne verschwinden und verdrängt die natürliche Dunkelheit.

Wenn die Nacht verschwindet: Warum Lichtverschmutzung zum Artensterben beiträgt

Wenn es Nacht wird, beginnt für viele Tiere der Tag: Fledermäuse gehen auf Insektenjagd, Frösche stimmen ihre Paarungsrufe an – und Nachtfalter übernehmen eine oft übersehene Rolle im Ökosystem. Sie bestäuben Blüten, die eigens auf nachtaktive Bestäuber ausgerichtet sind: Diese Pflanzen öffnen sich erst am Abend und locken gezielt mit

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Insektensterben-Ursachen
Eine neue Studie aus den USA zeigt über 500 Ursachen des Insektensterbens – und mahnt, dass viele unscheinbare Arten in Forschung und Schutz vernachlässigt werden.

Insektensterben: Neue Studie zeigt über 500 Ursachen und ihr globales Zusammenspiel

Ohne Insekten würden unsere Ökosysteme aus dem Gleichgewicht geraten: Sie bestäuben Pflanzen, zersetzen organisches Material, sorgen für fruchtbare Böden, liefern Honig und Seide – und sind eine unverzichtbare Nahrungsquelle für zahllose Tiere. Dennoch ist das Insektensterben weltweit ein drängendes Thema. Seit der Krefelder Studie von 2017, die einen Rückgang fliegender

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Brachflächen in der Stadt: Hotspot für Wildbienen
Städtische Brachflächen wie dieses ehemalige Industriegelände bieten überraschend vielfältige Lebensräume für Wildbienen. Eine aktuelle Studie zeigt: Hier sind Bestäuber oft zahlreicher und effektiver als in klassischen Schutzgebieten.

Überraschende Biodiversität: Was Stadtbrachen für den Insektenschutz leisten

Städtische Brachflächen werden häufig als ungenutzte Restflächen oder gar als städtebauliche Makel wahrgenommen – für Insekten hingegen sind sie wertvolle Rückzugsorte. Eine aktuelle Studie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg zeigt nun: Auf diesen unscheinbaren Flächen leben mehr Wildbienen als in ausgewiesenen europäischen Schutzgebieten. Auch die Bestäubungsleistung fällt dort oft höher aus. Im

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Mooshummel: Eine der Wildbienen Baden-Württembergs, die als extrem selten gilt

Neue Rote Liste der Wildbienen: Fast jede zweite Art in Baden-Württemberg gefährdet

Ob Äpfel, Erdbeeren oder Wildkräuter – ohne Insekten wäre unsere Pflanzenwelt deutlich ärmer. Weltweit sind rund 90 Prozent aller Blütenpflanzen auf die Bestäubung durch Insekten angewiesen, bei den Nutzpflanzen liegt dieser Anteil bei etwa 75 Prozent. Besonders unverzichtbar sind dabei Wildbienen: Sie fliegen auch bei niedrigen Temperaturen, sind auf bestimmte

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Neue Studie zum Insektensterben widerlegt Wetter-Theorie.
Wissenschaftliche Studien zeigen: Der Rückgang der Insekten ist menschengemacht und vor allem Folge intensiver Landnutzung und Umweltbelastungen.

Studie zeigt: Nicht das Wetter, sondern die Landwirtschaft treibt das Insektensterben voran

76 Prozent weniger fliegende Insekten in weniger als drei Jahrzehnten – dieses besorgniserregende Ergebnis lieferte die Krefelder Studie bereits 2017. Doch über die Ursachen des Insektensterbens wird bis heute gestritten. Eine Studie der Universität Würzburg von 2023 machte vor allem das Wetter verantwortlich und stellte extreme Witterungslagen als Haupttreiber dar.

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Betroffen vom Schmetterlingssterben in den USA: der Monarchfalter

Neue Studie zum Insektensterben: Schmetterlinge in den USA um 22 % dezimiert

Eine im November veröffentlichte Langzeitstudie belegte bereits den drastischen Rückgang der Tagfalter in Mitteleuropa. Nun bestätigt eine umfassende Untersuchung der Washington State University in Vancouver, USA, dass auch in Nordamerika die Schmetterlingspopulationen rapide schwinden. Zwischen 2000 und 2020 nahm die Gesamtzahl der gezählten Schmetterlinge im Durchschnitt um 41,5 % ab.

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Pestizide in der Landwirtschaft führen zum Artenschwund
Pestizideinsatz in der Landwirtschaft: Ein Traktor besprüht ein Feld mit chemischen Pflanzenschutzmitteln. Solche Anwendungen haben weitreichende Folgen für die Umwelt, da sie nicht nur Schädlinge, sondern auch zahlreiche Nicht-Zielorganismen und ganze Ökosysteme beeinträchtigen können.

Landwirtschaft: Pestizide fördern Artensterben

Pestizide werden weltweit in der modernen Landwirtschaft eingesetzt, um unerwünschte Organismen – sogenannte Schädlinge – zu bekämpfen und den Ernteertrag zu sichern. Doch diese chemischen Pflanzenschutzmittel wirken nicht nur auf die beabsichtigten Zielorganismen, sondern schaden auch einer Vielzahl von Pflanzen, Tieren und Mikroorganismen, die für das ökologische Gleichgewicht essenziell sind.

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Es werden immer weniger Schmetterlinge
Schmetterlinge sind nicht nur wunderschön, sondern auch wichtige Indikatoren für den Zustand unserer Ökosysteme. (© Doreen Fräßdorf, fotografiert im Naturkundemuseum Erfurt, 2025)

Vom Verschwinden der Schmetterlinge – vor allem in niedrigen Lagen

Eine neue Langzeitstudie, die im Fachjournal Ecological Entomology erschienen ist, gibt Anlass zur Sorge: Die Vielfalt der Tagfalter in Mitteleuropa nimmt stark ab, vor allem in niedrigen Lagen bis 800 Meter Höhe. Diese Höhenlagen sind besonders betroffen, da sie intensiv landwirtschaftlich genutzt werden und dadurch natürliche Lebensräume immer weiter verschwinden.

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