Elbeästuar / Elbmündung

Wenn das Meer den Fluss verdrängt: Bis zu 90 % weniger Fische in der Elbmündung

Wo sich Süßwasser und Meer begegnen, lag einst eine der artenreichsten Zonen Norddeutschlands – heute ist dieser Übergangsraum fast leergefegt. In der Elbmündung, wo der Fluss in die Nordsee übergeht, ist das Leben aus dem Gleichgewicht geraten. Eine neue Langzeitstudie zeigt, wie massiv die Fischfauna dort innerhalb weniger Jahrzehnte zusammengebrochen

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Rote Liste gefährdeter Nutztiere Deutschland 2025: Heidschnucke in der Lüneburger Heide
Ohne die Heidschnucke gäbe es die Lüneburger Heide in ihrer heutigen Form nicht. Durch ihre Beweidung verhindert sie die Verbuschung und sichert wertvolle Lebensräume für seltene Pflanzen und Tiere. (© Canva Pro)

Rote Liste 2025: Rund 60 % unserer Nutztierrassen sind gefährdet

Die neue Rote Liste gefährdeter Nutztierrassen 2025 zeigt: Auch in Deutschland verschwinden immer mehr alte Haus- und Nutztierrassen. Von insgesamt 208 einheimischen Rassen – darunter Großtiere wie Pferde, Rinder und Schafe ebenso wie Kaninchen und Geflügel – gelten 123 als gefährdet. Das entspricht rund 60 %. Besonders kritisch ist die

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Rote Liste der Brutvögel Berlins 2025
Die 4. Fassung der Roten Liste der Brutvögel Berlins dokumentiert einen Rückschritt: Heute gilt fast jede zweite regelmäßig brütende Art als gefährdet. Seit der letzten Fassung (2013) hat sich die Gefährdungslage der Berliner Brutvögel deutlich verschärft.

Rote Liste Brutvögel Berlins: Fast jede zweite Art in Not

Die Anfang September 2025 veröffentlichte Rote Liste der Brutvögel Berlins kommt ernüchternd daher: Fast jede zweite regelmäßig brütende Art in Berlin gilt inzwischen als gefährdet oder ist bereits verschwunden. Die Bewertung beruht auf tausenden Meldungen aus ornitho.de, standardisierten Zählungen im Monitoring häufiger Brutvögel, gezielten Brutvogelkartierungen und Bestandserfassungen – ergänzt durch

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Rote Liste für Säugetiere und Heuschrecken - Niedersachsen & Bremen 2025
Neue Rote Listen für Säugetiere und Heuschrecken: Dies sind einige der Arten, die in Niedersachsen als "vom Aussterben bedroht", "extrem selten" oder "stark gefährdet" gelten.

Neue Rote Listen für Niedersachsen: Ein Drittel der Säugetiere und Heuschrecken bedroht

Nach teils jahrzehntelanger Pause hat der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) nun jeweils die Rote Liste für Säugetiere und Heuschrecken in Niedersachsen und Bremen aktualisiert. Die letzte Fassung für Säugetiere stammt aus dem Jahr 1994, die der Heuschrecken aus dem Jahr 2003. Die Ergebnisse sind besorgniserregend: Etwa

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Przewalski-Pferde

Die letzten Wildpferde: Wie das Przewalski-Pferd vor dem Aussterben bewahrt wurde

Erstmals seit über einem halben Jahrhundert kehren Przewalski-Pferde (Equus ferus przewalskii) in die zentralasiatische Steppe Kasachstans zurück – darunter vier Tiere aus dem Tierpark Berlin. Die Auswilderung im Juni 2025 ist aber kein Neubeginn, sondern das jüngste Kapitel in der langen Geschichte der Rettung einer Wildpferdart, die einst in freier

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Nordfriesisches Wattenmeer

Wattenmeer: Fisch-, Pflanzen- und Vogelarten im Rückgang

Eine aktuelle Studie im Fachjournal Global Change Biology analysiert erstmals systematisch, wie sich Tier- und Pflanzenpopulationen im Wattenmeer über Jahrzehnte hinweg entwickelt haben. Auf Grundlage von mehr als 3.000 Datensätzen erfasst sie langfristige Trends bei über 400 Arten – und offenbart einen teils massiven Rückgang in ökologisch besonders wichtigen Gruppen

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Gewöhnlicher Stechrochen: Ausgestorben in Deutschland laut Neuer Rote Liste der Meeresfische

Neue Rote Liste der Meeresfische: Fast jede vierte Art in Nord- und Ostsee gefährdet

Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) und das Rote-Liste-Zentrum (RLZ) haben nach zwölf Jahren eine neue Rote Liste der Meeresfische und Neunaugen Deutschlands veröffentlicht. Sie dokumentiert den aktuellen Gefährdungsstatus aller 105 in Nord- und Ostsee beheimateten Fischarten und zeigt: Fast ein Viertel dieser Arten ist gefährdet oder extrem selten. Der Gewöhnliche

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Neue Studie: Biologische Invasionen in Deutschland
Was verbindet den Asiatischen Laubholzbockkäfer, den Waschbären, die Nilgans, die Beifuß-Ambrosie, den Signalkrebs und das Drüsige Springkraut? – Sie alle gehören zu den rund 2.000 etablierten invasiven Arten, die jetzt erstmals systematisch für Deutschland erfasst wurden.

Fast 2.000 invasive Arten: Wie gebietsfremde Tiere und Pflanzen Deutschlands Natur verändern

Biologische Invasionen gehören zu den gravierendsten, aber oft unterschätzten Ursachen für den weltweiten Verlust an Artenvielfalt. Sie gefährden die Stabilität von Ökosystemen, verdrängen heimische Tier- und Pflanzenarten und verursachen enorme wirtschaftliche und ökologische Folgekosten. Eine neue Studie im Fachjournal Environmental Sciences Europe macht deutlich: Auch in Deutschland ist das Problem

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Argus-Bläuling Rote Liste Schmetterlinge

Rote Liste 2025: Hälfte der Schmetterlingsarten in Baden-Württemberg gefährdet

Der Zustand der Schmetterlingsfauna in Baden-Württemberg hat sich weiter verschlechtert. Arten wie der Kleine Alpenbläuling (Cupido osiris) und die Weidenglucke (Phyllodesma ilicifolia), einst typische Bewohner nährstoffarmer Offenland- und Moorstandorte, gelten in der Region mittlerweile als ausgestorben. Sie stehen exemplarisch für eine Entwicklung, die zahlreiche Schmetterlingsarten betrifft. Die neue Rote Liste

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Brachflächen in der Stadt: Hotspot für Wildbienen
Städtische Brachflächen wie dieses ehemalige Industriegelände bieten überraschend vielfältige Lebensräume für Wildbienen. Eine aktuelle Studie zeigt: Hier sind Bestäuber oft zahlreicher und effektiver als in klassischen Schutzgebieten.

Überraschende Biodiversität: Was Stadtbrachen für den Insektenschutz leisten

Städtische Brachflächen werden häufig als ungenutzte Restflächen oder gar als städtebauliche Makel wahrgenommen – für Insekten hingegen sind sie wertvolle Rückzugsorte. Eine aktuelle Studie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg zeigt nun: Auf diesen unscheinbaren Flächen leben mehr Wildbienen als in ausgewiesenen europäischen Schutzgebieten. Auch die Bestäubungsleistung fällt dort oft höher aus. Im

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