Neue Studie: Zahl der Insektenarten enorm unterschätzt – im Bild: Igelfliege (Tachina fera)
Igelfliege (Tachina fera) auf einer Blüte. Wie groß die Insektenvielfalt tatsächlich ist, wurde bislang vermutlich deutlich unterschätzt. Bild: Doreen Fräßdorf
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Insektenvielfalt stark unterschätzt: Neue Studie schätzt 14 bis 20 Millionen Arten

Mehr als eine Million Insektenarten wurden bislang wissenschaftlich beschrieben. Das klingt nach einer gewaltigen Zahl, könnte aber nur einen kleinen Ausschnitt der tatsächlichen Vielfalt darstellen. Eine neue PNAS-Studie kommt zu dem Ergebnis, dass weltweit mindestens 14 bis 20 Millionen Insektenarten existieren könnten. Bisherige Schätzungen gingen dagegen bisher von rund sechs

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Kleiner Fuchs (Aglais urticae) am Fichtelberg - Hilft Naturschutz dabei, dass der Bestandstrend stabil bleibt?
Kleiner Fuchs (Aglais urticae) – Die Art zeigte zwischen 2000 und 2021 einen negativen europaweiten Bestandstrend. Für die häufigen Schmetterlinge insgesamt erwarten die Modelle auch unter den untersuchten Naturschutzszenarien bis 2050 keine Trendwende. Bild: Doreen Fräßdorf
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Schmetterlinge & Vögel: Naturschutz bremst den Rückgang – aber reicht das aus?

Europa will mehr Natur schützen und geschädigte Ökosysteme wiederherstellen. Doch selbst wenn wichtige Naturschutzziele erreicht werden, könnten die Bestände vieler heute noch häufiger Vogel- und Schmetterlingsarten bis 2050 weiter zurückgehen. Zu diesem Ergebnis kommt eine im Juli 2026 in Nature Ecology & Evolution veröffentlichte Modellstudie. In keinem der untersuchten Zukunftsszenarien

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Invasive Arten im Globalen Süden: Wasserhyazinthen auf dem Viktoriasee
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Neue Studie: Invasive Arten richten im Globalen Süden deutlich größere Schäden an

Invasive gebietsfremde Arten gelten als eine der wichtigsten Ursachen für den weltweiten Verlust der biologischen Vielfalt. Doch die Regionen, aus denen besonders viele wissenschaftliche Berichte vorliegen, sind nicht zwangsläufig jene, in denen invasive Arten die schwersten ökologischen Schäden verursachen. Eine im Fachmagazin Science veröffentlichte Studie zeigt, dass viele Länder des

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Zoologische Sammlung in Halle
Naturkundliche Sammlungen bewahren oft die letzten bekannten Belege verschollener Tierarten. Ob manche von ihnen noch irgendwo überlebt haben, lässt sich ohne gezielte und umfassende Suchaktionen oft nicht sicher beantworten. Bild: Doreen Fräßdorf
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7 verschollene Tierarten, von denen niemand sicher weiß, ob es sie noch gibt

Es gibt zahlreiche verschollene Tierarten, bei denen bis heute unklar ist, ob sie noch existieren oder längst ausgestorben sind. Manche sind nur durch ein einziges oder wenige Museumsexemplare bekannt, die vor Jahrzehnten oder sogar Jahrhunderten gesammelt wurden. Danach fehlen weitere Nachweise – nicht immer, weil die Tiere trotz intensiver Suche

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Unkraut?
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Warum es kein Unkraut gibt

Wie ein Begriff die Wahrnehmung von Wildpflanzen prägt – und warum manche vermeintlichen „Unkräuter“ heute selbst bedroht sind. „Giersch erfolgreich entfernen“, „Strategien gegen Disteln“, „Unkraut im Rasen dauerhaft beseitigen“ oder „So werden Sie Unkraut für immer los“: Mit Beginn der Gartensaison kehren solche Überschriften regelmäßig in Zeitschriften und Online-Ratgebern zurück.

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Bettongia penicillata ?
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2026: IUCN stuft 15 weitere Tierarten als ausgestorben ein

Die IUCN hat ihre Rote Liste aktualisiert. Mit der am 9. Juli 2026 veröffentlichten Version 2026-1 werden insgesamt 15 weitere Tierarten in der Kategorie „Ausgestorben“ (EX) geführt: sechs Säugetiere, vier Fische, eine Insektenart und vier Schneckenarten. Dabei handelt es sich überwiegend nicht um aktuelle Aussterbefälle; viele der Arten sind bereits

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Mehr Pflanzenarten sind nicht automatisch gut
Mehr Grün bedeutet nicht zugleich mehr intakte Natur: Viele Pflanzengemeinschaften Europas verändern sich zugunsten robuster Generalisten. Bild: Doreen Fräßdorf
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Biodiversität: Wenn mehr Pflanzenarten kein gutes Zeichen sind

Auf den ersten Blick klingt es wie eine gute Nachricht: In vielen europäischen Lebensräumen gibt es lokal heute mehr Pflanzenarten als früher. Eine internationale Studie unter Leitung der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg hat dafür 57.390 Vegetations-Zeitreihen aus ganz Europa ausgewertet. Insgesamt flossen 199.282 einzelne Vegetationsaufnahmen ein; einige Zeitreihen reichen über mehr als

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Stieglitz auf Löwenzahn
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Natur vor der Haustür: Warum wir viele Arten kaum noch kennen

Löwenzahn, Gänseblümchen, Brennnessel oder Spatz – diese Arten können viele Menschen noch benennen. Doch wie sieht es mit den Pflanzen und Vögeln aus, die typisch für Wiesen, Weiden, Feldränder und Äcker sind? Eine neue Studie des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) über Artenkenntnis zeigt: Viele charakteristische Arten der Agrarlandschaft sind den

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Rotbindiger Samtfalter (Arethusana arethusa)
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Europas Schmetterlinge: Was Rote Listen über ihren Rückgang zeigen

Viele Menschen berichten inzwischen Ähnliches: Wo vor einigen Jahren im Sommer noch zahlreiche Schmetterlinge über Wiesen, Gärten, Wegränder oder Böschungen flogen, sind heute oft nur noch wenige – oder gar keine – zu sehen. Solche Beobachtungen sind zunächst persönlich und lokal; sie hängen vom Wetter, vom Blühangebot, vom Zeitpunkt der

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Zwerg-Rohrkolben (Typha minima)
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Ausgestorben oder verschollen: Pflanzen, die es in Deutschland nicht mehr gibt

Die aktuell gültige bundesweite Rote Liste der Farn- und Blütenpflanzen Deutschlands von 2018 zeigt, wie stark sich die Pflanzenwelt hierzulande bereits verändert hat: Mehr als ein Viertel der bewerteten Arten und Unterarten ist bestandsgefährdet. 65 Taxa gelten in Deutschland sogar als ausgestorben oder verschollen – das entspricht 1,8 % der

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