Huia oder Lappenhopf (Heteralocha acutirostris) - Illustration von Keulemans

Huia

Wenn Männchen und Weibchen wie zwei unterschiedliche Arten erscheinen Der besonders ausgeprägte Geschlechtsdimorphismus zwischen den weiblichen und den männlichen Huias sorgte in der Vergangenheit für Verwirrung. Das ging sogar so weit, dass der englische Ornithologe John Gould 1836 Huia-Männchen und -Weibchen als unterschiedliche Arten beschrieb. Noch heute wird das Zustandekommen

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Perameles eremiana Wüsten-Langnasenbeutler
Der im National Museum of Victoria in Melbourne aufbewahrte Holotypus des Wüsten-Langnasenbeutlers. Die Art erreichte eine Kopf-Rumpf-Länge von 18 bis 28 Zentimeter. David Staples, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons)

Wüsten-Langnasenbeutler

Wüsten-Langnasenbeutler: Mulgaruquirra und Iwurra in Central Australia Die im Gebiet der Stadt Alice Springs lebende indigene Bevölkerung Australiens nannte den Wüsten-Langnasenbeutler Mulgaruquirra und bei den Aborigines im Gebiet von Charlotte Waters hieß der Beutelsäuger Iwurra. Bekannt war ihnen das Tier lange bevor der britisch-australische Evolutionsbiologe Baldwin Spencer die Art 1897

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Pampusana norfolkensis Norfolk-Erdtaube

Norfolk-Erdtaube

1801 beschrieben und 2015 noch einmal – die Norfolk-Erdtaube Von der Norfolk-Erdtaube gibt es nicht besonders viel: eine wissenschaftliche Erstbeschreibung durch den britischen Ornithologen John Latham aus dem Jahr 1801, eine Zeichnung von John Hunter aus dem Jahr 1790 sowie vier fossile Knochen, gefunden 1985 und 1997. Und eigentlich ist

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Südinsel-Kokako (Callaeas cinereus) im Auckland War Memorial Museum

Südinsel-Kokako

Gesucht. Am liebsten lebendig.  Nachdem die letzte bestätigte Sichtung des Südinsel-Kokakos schon eine Weile her war, nämlich 1967, erklärte das Department of Conservation (DOC) die Vogelart 2007 für ausgestorben. Mit dem Bekanntwerden einer bestätigten Sichtung des Südinsel-Kokakos noch im selben Jahr an der Westküste der Südinsel Neuseelands wandelte das DOC den

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Perameles Papillon - ausgestorbener Langnasenbeutler

Nullarbor-Langnasenbeutler

Erst 2018 wissenschaftlich beschrieben Der Nullarbor-Langnasenbeutler erhielt erst 2018 Artstatus – zu diesem Zeitpunkt war er bereits ausgestorben. Das australische Beuteltier aus der Gattung der Langnasenbeutler (Perameles) wurde anhand von Material aus dem Natural History Museum in London und dem Western Australian Museum wissenschaftlich beschrieben. Perameles papillon lebte ausschließlich in

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Weihnachtsinsel-Ratte (Rattus nativitatis)

Weihnachtsinsel-Ratte

Eingeschleppter Parasit rottete heimische Ratten aus Auf der Weihnachtsinsel waren einst auch Ratten endemisch: die Weihnachtsinsel-Ratte und die Maclear-Ratte. Beide sind heute ausgestorben – höchstwahrscheinlich aus demselben Grund. Die im Indischen Ozean liegende, zu Australien gehörende Weihnachtsinsel war bekannt für ihr reiches Phosphatvorkommen. Deshalb gründeten in den 1890er-Jahren Minenarbeiter in

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weissbrust-brillenvogel / Zosterops albogularis

Weißbrust-Brillenvogel

In jüngster Zeit ausgestorben Der Weißbrust-Brillenvogel war lediglich in einem fünf Quadratkilometer großen Waldgebiet am Mount Pitt auf der Norfolkinsel heimisch. Die Norfolkinsel liegt östlich von Australien und nördlich von Neuseeland. Experten gehen davon aus, dass die Vogelart in jüngster Zeit ausgestorben ist. Die letzte gesicherte Sichtung eines Weißbrust-Brillenvogels gelang

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Stützbeutler im Museum in Paris
Stützbeutler im Muséum national d’histoire naturelle in Paris. Er erreichte eine Körperlänge von rund 25 Zentimetern und eine Schwanzlänge von bis zu 15 Zentimetern. (© Doreen Fräßdorf)

Stützbeutler

Vorderfüße erinnerten an Paarhufer Es waren vor allem die Füße, die die Stützbeutler aus der Ordnung der Nasenbeutler oder Beuteldachse (Peramelemorphia) von anderen Nasenbeutler-Arten unterschieden. Seinen zwei Zehen mit hufartigen Klauen an den Vorderfüßen, die an Paarhufer wie Schweine erinnern, verdankte der Stützbeutler aus der Gattung der Schweinsfuß-Nasenbeutler seinen Namen.

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chatham-glockenhonigfresser / Anthornis melanocephalus

Chatham-Glockenhonigfresser

Gründe für das Aussterben unklar Ohne ersichtlichen Grund verschwand der Chatham-Glockenhonigfresser von den zu den Chathaminseln gehörenden Inseln Mangere Island, Little Mangere Island und Chatham Island. Die Inseln befinden sich östlich der Südinsel Neuseelands. Da keine Vogelart einfach so ausstirbt, erwägt die Weltnaturschutzorganisation IUCN als Gründe für das Verschwinden des

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südinsel-riesengans

Südinsel-Riesengans

Der größte bekannte Wasservogel Neuseelands Die Südinsel-Riesengans machte ihrem Namen alle Ehre und erreichte eine Rückenhöhe von 65 Zentimetern, eine Länge von 85 Zentimetern und ein Gewicht von 18 Kilogramm. Zum Vergleich: Unsere europäische Graugans (Anser anser) erreicht dagegen nur ein Gewicht von zwei bis vier Kilogramm. Fliegen konnten Südinsel-Riesengänse

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