atlasbaer
Säugetiere

Atlasbär

Tierhetzen im Römischen Reich Der Atlasbär soll im nordafrikanischen Atlasgebirge und in den angrenzenden Regionen Libyens, Algeriens und Marokko gelebt haben. Von ihm existieren keine Fotos, keine wissenschaftlichen Abbildungen, keine Exemplare in Museen und keine vollständigen Skelette. Was vom Atlasbären blieb, sind subfossile Knochen aus Höhlen, alte Reiseberichte und antike

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madeira-kohlweißling
Weiblicher Madeira-Kohlweißling aus dem Buch The Butterflies and Moths of Teneriffe (1894) von A. E. und Rashleigh Holt White. A. E. Holt White, Rashleigh Holt White, Public domain, via Wikimedia Commons)
Insekten

Madeira-Kohlweißling

Führte ein Virus oder ein Parasit zum Aussterben? Der Madeira-Kohlweißling wurde zum ersten Schmetterling erklärt, der aufgrund menschlichen Eingreifens in die Natur in Europa ausgestorben ist, so Lewis Smith 2007 in einem Artikel der britischen Times. Warum genau der Madeira-Kohlweißling ausgestorben ist, steht allerdings nicht fest. Smith benennt mögliche Ursachen

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riesenfossa
Säugetiere

Riesenfossa

Riesenfossas: In prähistorischer Zeit oder im 17. Jahrhundert ausgestorben? Fraglich ist, ob die Riesenfossa in der Neuzeit ausgestorben ist. Gemeinhin wird nämlich davon ausgegangen, dass Riesenfossas spätestens 500 nach Christus ausgestorben sind, allerdings berichtet der Naturforscher Étienne de Flacourt 1658 in seiner Geschichte der großen Insel Madagaskar von einem Tier

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Stephanoaetus coronatus
Vögel

Madagaskar-Kronenadler

Madagaskar-Kronenadler – Der Ursprung der Legende vom Riesenvogel Roch? In der Geschichte von Sindbad und in Erzählungen von Marco Polo etwa kommt ein riesiger Vogel namens Roch (auch Roc, Rokh, Ruch oder Rock) vor. Autoren brachten Roch häufig mit dem ausgestorbenen Madagaskar-Strauß oder Elefantenvogel in Verbindung, wiederum andere sahen in

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Hippopotamus lemerlei / Lemerles Flusspferd
Säugetiere

Lemerles Flusspferd

Madagassische Folklore: Mangarsahoc, Tsy-Aomby-Aomby, Omby-Rano und Kilopilopitsofy Trotzdem keine fossilen Überreste von Flusspferden auf Madagaskar auf die letzten 1.000 Jahre datiert werden konnten, ist Lemerles Flusspferd in mündlichen Überlieferungen der Madagassen bis zum heutigen Tage präsent. So schrieb etwa der Naturforscher Étienne de Flacourt 1648 in seiner Histoire de la

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warzenschwein
Säugetiere

Südliches Wüstenwarzenschwein

Das Wüstenwarzenschwein – eine wenig bekannte Tierart Das Eigentliche Warzenschwein (Phacochoerus africanus) aus Afrika kennt fast jeder, doch weniger bekannt dürfte das Wüstenwarzenschwein (Phacochoerus aethiopicus) sein. Und noch weniger bekannt ist, dass es ein Nördliches und ein Südliches Wüstenwarzenschwein gibt bzw. gab. Während die ausgestorbene südliche Unterart nur in der Kapprovinz

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Tropidophora carinata
Wirbellose

Tropidophora carinata (Landschnecke)

Tropidophora carinata: Landdeckelschnecke mit Kiemen Wirklich viel findet man zu Tropidophora carinata nicht, eine Landschnecke, die einst auf den Inseln Mauritius und Réunion im Indischen Ozean gesammelt wurde. Heute hält man sie für ausgestorben, wobei die Weltnaturschutzorganisation IUCN die Datenlage zum Status dieser Spezies für unzureichend erachtet. Vermutlich starb Tropidophora

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St.-Helena-Kuckuck (Nannococcyx psix) - die einzigen bekannten Überreste der Art
Vögel

St.-Helena-Kuckuck

Der einzige Vertreter seiner Gattung Der St.-Helena-Kuckuck ist der einzige Vertreter der Gattung Nannococcyx und es existiert lediglich ein Fragment eines Flügelknochens (Humerus) von dieser ausgestorbenen Vogelart. Es gibt also keinerlei Hinweise zu Aussehen oder gar Verhalten dieses Vogels. Zudem waren aufgrund des wenigen Materials auch keine Rekonstruktionen des Vogels

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St.-Helena-Riesenohrwurm ( Jamestown Museum)
Insekten

St.-Helena-Riesenohrwurm

Der größte Ohrwurm der Welt Der St.-Helena-Riesenohrwurm war mit 8,4 Zentimetern Länge der einst größte Ohrwurm der Welt. Etwa fünf Zentimeter war sein Körper lang, seine Greifzangen 3,4 Zentimeter. Zum Vergleich: Die meisten anderen Ohrwurmarten sind ein bis zwei Zentimeter lang. Wie sein Name vermuten lässt, war der Ohrwurm auf

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St.-Helena-Wiedehopf (Upupa antaios)
Vögel

St.-Helena-Wiedehopf

Er verschwand mit Entdeckung der Insel Es heißt, 1502 entdeckte der portugiesische Seefahrer João da Nova eine Insel und benannte sie nach seiner Mutter Helena. Mit der Entdeckung der Insel St. Helena soll dann auch der dort endemische St.-Helena-Wiedehopf ausgestorben sein. Die Gründe für das Aussterben des möglicherweise fast flugunfähigen

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