Palaeopropithecus ingens
Säugetiere

Palaeopropithecus ingens (Riesenlemur)

Madagaskars Yeti: tratratratra, trétrétrétré oder Palaeopropithecus ingens In der madagassischen Folklore ist tratratratra oder trétrétrétré ein angsteinflößender, einzelgängerischer, großer, haariger Affenmensch mit dem Gesicht und den Ohren eines Menschen. Seine Füße und Hände sollen denen von Affen ähneln, sein Fell soll kraus und sein Schwanz kurz sein. Der französische Naturforscher

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Phelsuma gigas Rodrigues-Riesengecko Modell
Reptilien

Rodrigues-Riesengecko

Rodrigues-Riesengecko: 1842 beschrieben, 1691 entdeckt „Hier gibt es noch eine andere Art nachtaktiver Eidechsen, mit grauer Färbung, und [sehr] hässlich; sie sind so groß und lang wie der Arm eines Menschen, ihr Fleisch schmeckt nicht schlecht, sie lieben es, auf Latanpalmen zu verweilen.“ So beschrieb der französische Naturforscher und Entdecker

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Königsgenette Genetta poensis
Säugetiere

Königsgenette

Nur von zehn Museumsexemplaren her bekannt Genetten oder Ginsterkatzen (Genetta) leben vor allem in Afrika und gehören zur Familie der Schleichkatzen (Viverridae). Die Gattung der Ginsterkatzen umfasst 15 Arten – eine davon ist die Königsgenette. Von allen Genetten ist sie die am wenigsten erforschte. Nur zehn Museumsexemplare sind bekannt; „gesammelt“

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Kapverdischer Riesenskink
Reptilien

Kapverdischer Riesenskink

Ilhas Desertas – Die Terra typica des Kapverdischen Riesenskinks Lebewesen, die in isolierten Ökosystemen wie Inseln vorkommen, sind oft an die dort herrschenden extremen Bedingungen angepasst. Sie zeichnen sich zum Beispiel durch Verzwergung oder Gigantismus aus und oft fehlen ihnen aufgrund der Abwesenheit von Fressfeinden Verteidigungsmechanismen, was sie von ihren

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Blaubock (Hippotragus leucophaeus)
Säugetiere

Blaubock

In Museen seltener als angenommen „Auch lauffen auff den hohen Bergen von vielerley Arten der wilden Böcke, und Ziegen, als Gems-Böcke, blaue Böcke, bundte Böcke, Rehe-Böcke, Klippsteiger, Steinböcke, wilde Böcke“, heißt es in Johann Schreyers Neue Ost-Indianische Reisz-Beschreibung von 1681. Das ist das erste Mal, dass „blaue Böcke“ in der

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Pezophaps solitaria
Vögel

Rodrigues-Solitär

Die Inselkette der ausgestorbenen Vögel Etwa 580 Kilometer östlich von Madagaskar liegt die knapp 110 Quadratkilometer große Insel Rodrigues (auch Rodriguez) als Teil der Maskarenen im Indischen Ozean. Auf ihr lebte einst der Rodrigues-Solitär, eine große, flugunfähige Taube, nahe verwandt mit dem ausgestorbenen Dodo von der Maskarenen-Insel Mauritius. Und 200

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madeira ringeltaube Columba palumbus maderensis
Vögel

Madeira-Ringeltaube

Madeira-Ringeltaube übertraf kontinentale Form an Lebhaftigkeit der Färbung Viktor von Tschusi zu Schmidhoffen war ein österreichischer Ornithologe und fasziniert von der paläarktischen Avifauna – also der Vogelwelt Europas, Asiens und Nordafrikas. So sammelte er Serien, die jeweils eine Vogelart abbildeten, wobei die Exemplare aus unterschiedlichen Verbreitungsgebieten stammten. Beim Vergleich der

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St.-Helena-Ralle (Atlantisia podarces)
Vögel

St.-Helena-Ralle

Deutlich größer als heutige Rallen Der amerikanische Ornithologe Alexander Wetmore fand 1963 subfossile Überreste eines bis dato unbekannten Vogels in der Prosperous Bay auf der kleinen Insel Sankt Helena im Südatlantik. Die Knochenfunde lassen den Vogelkundler Storrs L. Olsen vermuten, dass die neu entdeckte, aber bereits ausgestorbene Vogelart, die St.-Helena-Ralle,

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Zwergsumpfhuhn (Porzana pusilla) – verwandt mit dem ausgestorbenen St.-Helena-Sumpfhuhn (Zapornia astrictocarpus)
Vögel

St.-Helena-Sumpfhuhn

Mit der Entdeckung Sankt Helenas begann das Aussterben des Sumpfhuhns Die Südatlantikinsel Sankt Helena ist gerade einmal 15 Kilometer lang und elf Kilometer breit. Aufgrund ihrer isolierten Lage konnte sich auf diesem Eiland eine einzigartige Flora und Fauna entwickeln – mit zahlreichen endemischen Arten (Arten, die nur dort vorkommen). Heutzutage

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atlasbaer
Säugetiere

Atlasbär

Tierhetzen im Römischen Reich Der Atlasbär soll im nordafrikanischen Atlasgebirge und in den angrenzenden Regionen Libyens, Algeriens und Marokko gelebt haben. Von ihm existieren keine Fotos, keine wissenschaftlichen Abbildungen, keine Exemplare in Museen und keine vollständigen Skelette. Was vom Atlasbären blieb, sind subfossile Knochen aus Höhlen, alte Reiseberichte und antike

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