Kouprey
Der Kouprey zählt zu den geheimnisvollsten Wildrindern der Welt. Erst 1937 wissenschaftlich beschrieben, war er schon damals äußerst selten. Charakteristisch sind die fransigen Hornspitzen ausgewachsener Bullen und die ausgeprägte Wamme. Heute gilt der Kouprey laut IUCN vermutlich als ausgestorben. (© Illustration aus Coolidge, H. J. (1940). The Indo-Chinese forest ox or kouprey. Memoirs of the Museum of Comparative Zoology, 54(6), via Biodiversity Heritage Library)
Säugetiere

Der Kouprey: Ein Zoologisches Mysterium

Der Kouprey gilt als eines der rätselhaftesten Wildrinder der Welt. Erst 1937 von westlichen Wissenschaftlern beschrieben, blieb das scheue Tier aus den tropischen Wäldern des Dreiländerecks Vietnam, Laos und Kambodscha jahrzehntelang kaum erforscht. Viele Zoologen sahen im Kouprey ein Phantom: kaum gesichtet, kaum erforscht, schwer einzuordnen. Zahlreiche Hypothesen kreisten jahrzehntelang

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Galápagos-Riffbarsch - ausgestorben
Der rund 15 Zentimeter lange Galápagos-Riffbarsch war größtenteils in einem hellen Olivgrau gefärbt. Seine Bauchseite war silbrig, sein Maul dunkel. An der Basis der Brustflossen besaß er einen schwarzen Fleck. (© Edmund Heller & Robert E. Snodgrass 1903)
Fische

Galápagos-Riffbarsch: Das erste Opfer des menschengemachten Klimawandels?

El Niño zerstörte seine Nahrungsgrundlage Im Durchschnitt alle vier Jahre führen veränderte Meeresströmungen im äquatorialen Pazifik zu einer Veränderung des Wettermusters auf einem drei Viertel der Erde. Das Phänomen nennt sich El Niño-Southern Oscillation (ENSO). Es ereignete sich auch am Jahreswechsel 1982/1983. Vor allem auf den Galápagos-Inseln und an der

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Schomburgk-Hirsch-Foto
Säugetiere

Der Schomburgk-Hirsch – Existiert er vielleicht doch noch?

Das Rätsel um den Schomburgk-Hirsch „Niemand scheint dieses Tier jemals gesehen zu haben; alles, was wir darüber zu wissen glauben, ist die Existenz seiner Geweihe“, notierte Phya Jolamark Bhicharana 1932 über den Schomburgk-Hirsch. Auch der amerikanische Biologe Francis Harper schrieb 1945, dass dieser Hirsch, den kein Europäer jemals lebend in

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Nacktbrustkänguru (Caloprymnus campestris)
Säugetiere

Das Nacktbrustkänguru – Gefunden, verloren, gefunden und wieder verloren…

Für die Wangkangurru, ein Aborigines-Volk, war das Nacktbrustkänguru (Ngudlukanta) seit Jahrtausenden bekannt. Doch erst in den 1840er-Jahren wurde die westliche Wissenschaft auf das Beuteltier aus der Familie der Rattenkängurus (Potoroidae) aufmerksam, als der damalige Gouverneur von South Australia, George E. Grey, drei Exemplare an den Naturforscher John Gould nach England

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Canis lupus cristaldii Sizilianischer Wolf
Säugetiere

Sizilianischer Wolf

Eine erst kürzlich anerkannte Unterart Wahrscheinlich ist der Sizilianische Wolf schon 1928 ausgestorben, seine Existenz als eigenständige Unterart des Wolfes (Canis lupus) wurde jedoch erst 2018 offiziell bestätigt, als die italienischen Zoologen Francesco Maria Angelici und Lorenzo Rossi die neue Subspezies Canis lupus cristaldii wissenschaftlich beschrieben. Das Artepitheton ehrt den

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Goldkröte (Incilius periglenes)
Amphibien

Goldkröte

Als hätte sie jemand in Emaillefarbe getaucht Im Oktober 1963 reisten die Herpetologen Jay M. Savage und Norman J. Scott Jr. in die abgelegene Quäkerkolonie Monteverde in Costa Rica. Diese Gemeinschaft, gegründet von US-amerikanischen Quäkern in den 1950er-Jahren, war bekannt für ihre pazifistischen Werte und ihre Bemühungen um ein nachhaltiges

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Illustration der Schwaneninseln-Ferkelratte (Geocapromys thoracatus)
Die ausgestorbene Schwaneninseln-Ferkelratte ähnelte im Aussehen einem Meerschweinchen und erreichte eine Körperlänge von 30 bis 40 Zentimeter. Das Gewicht ausgewachsener Tiere wird auf etwa ein Kilogramm geschätzt.
Säugetiere

Schwaneninseln-Ferkelratte

Überleben unter extremen Bedingungen Der amerikanische Zoologe Glover Morrill Allen warnte bereits 1942 in Extinct and Vanishing Mammals of the Western Hemisphere vor den Bedrohungen, die das Überleben der nur auf Little Swan Island vorkommenden Schwaneninseln-Ferkelratte gefährden könnten: „Derzeit scheint die Art innerhalb der engen Grenzen ihrer Inselheimat sicher genug

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Jemen-Gazelle
Säugetiere

Jemen-Gazelle

Benannt nach Bilqis, der Königin von Saba Der englische Trivialname „Queen of Sheba’s gazelle“ und der wissenschaftliche Artname der Jemen-Gazelle, bilkis, leiten sich von Bilqis, der Königin von Saba oder der Queen of Sheba, ab. Diese sagenhafte Figur tritt in islamischen, jüdischen und christlichen Traditionen auf. Ihr Königreich, bekannt für

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Ausgestorbene Wandertaube: Jungvogel, Männchen, Weibchen
Vögel

Wandertaube

Von der häufigsten zur ausgestorbenen Vogelart Als europäische Entdecker im 16. Jahrhundert den Osten Nordamerikas erreichten, staunten sie über die gewaltigen Vogelschwärme, die sie in den urtümlichen Wäldern antrafen. Im Vergleich zu Europa, wo große Teile der Wälder bereits abgeholzt waren, beeindruckten sie die unermesslichen Vogelmengen der Neuen Welt. Besonders

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Rocky-Mountain-Heuschrecke oder Felsengebirgsschrecke
Insekten

Rocky-Mountain-Heuschrecke

Rekord: Ein Schwarm von 12,5 Billionen Heuschrecken Der korrekte biologische Begriff für sich zu großen Gruppen zusammenschließende Tiere ist der „Schwarm“, doch wenn es um große Ansammlungen von Wanderheuschrecken geht, spricht man von einer „Plage“, da sie nicht nur wandern, sondern dabei ganze Landstriche verwüsten. Wanderheuschrecken unterscheiden sich von gewöhnlichen

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