anas aucklandica

Amsterdamente

Kaum größer als eine Drossel Sowohl die Amsterdam-Insel als auch Saint Paul liegen mehr als 3.000 Kilometer entfernt von Kontinenten. Dennoch oder gerade deshalb wurden die beiden Inseln häufig von frühen Seefahrern und ihren mitreisenden Tieren angesteuert, sodass sämtliche endemische Vögel dort bereits ausgerottet waren, bevor sie wissenschaftlich beschrieben werden

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levuana-motte (Levuana iridescens)

Levuana-Motte

Eine Plage für die Kokosnuss-Industrie Etwa seit den 1870er-Jahren begannen Mottenschwärme Kokosplantagen zu vernichten. So wurde die Levuana-Motte zu einem ernstzunehmenden Schädling der Kokosnusspflanzen auf Viti Levu, der Hauptinsel der Fidschi-Gruppe im Südpazifik. Zunächst war die Levuana oder Kokosnuss-Motte ausschließlich auf der Insel Viti Levu anzutreffen, doch nach und nach

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Halarachnidae

Karibik-Mönchsrobben-Nasenmilbe

Die Karibik-Mönchsrobben-Nasenmilbe verschwand zusammen mit ihrem Wirt – der Karibischen Mönchsrobbe Genau wie bei der Wandertaube und der einst auf ihr lebenden Wandertaubenmilbe starb zusammen mit der Karibischen Mönchsrobbe auch die Karibik-Mönchsrobben-Nasenmilbe aus. Diese Milbenart konnte in nur einer einzigen Mönchsrobbe, welche sich in menschlicher Obhut befand, nachgewiesen werden. Der

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karibische mönchsrobbe /zoo

Karibische Mönchsrobbe

Haie und Menschen waren die einzigen Feinde der Karibischen Mönchsrobbe Der italienische Seefahrer Christoph Kolumbus entdeckte 1494 während seiner Zweiten Amerikareise an der Küste von Santo Domingo, der Hauptstadt der Dominikanischen Republik, die Karibische Mönchsrobbe – das erste Säugetier der Neuen Welt. Er nannte das Tier Seewolf. Es heißt, Kolumbus

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plegma duponti landlungenschnecke

Plegma duponti (Landschnecke)

Plegma duponti lebte an Land und atmete Sauerstoff aus der Luft Die ausgestorbene Schneckenart Plegma duponti ähnelt unseren heutigen Weinbergschnecken (Helix pomatia) etwas. Denn bei beiden Arten handelt es sich um Landlungenschnecken mit einem Gehäusedurchmesser von bis zu fünf Zentimetern. Plegma duponti war also relativ groß, besaß eine feste Schale

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chatham-glockenhonigfresser / Anthornis melanocephalus

Chatham-Glockenhonigfresser

Gründe für das Aussterben unklar Ohne ersichtlichen Grund verschwand der Chatham-Glockenhonigfresser von den zu den Chathaminseln gehörenden Inseln Mangere Island, Little Mangere Island und Chatham Island. Die Inseln befinden sich östlich der Südinsel Neuseelands. Da keine Vogelart einfach so ausstirbt, erwägt die Weltnaturschutzorganisation IUCN als Gründe für das Verschwinden des

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Cuscus Orientalis

Telefomin-Kuskus

Telefomin-Kuskus: Von sechs Typusexemplaren bekannt Der in Papua-Neuguinea heimische Volksstamm der Telefol kannte den Telefomin-Kuskus, ein Kletterbeutler der Gattung Kuskus (Phalanger), schon sehr lange. Wissenschaftlich beschrieben wurde die Tierart erst 1987, nachdem der australische Zoologe Tim Flannery 1985 und 1986 sechs Tiere gesammelt hatte. Der heute wahrscheinlich ausgestorbene Telefomin-Kuskus trägt

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Hylobates lar

Yunnan-Weißhandgibbon

Auf der Suche nach dem Yunnan-Weißhandgibbon Der Schweizer Primatologe Thomas Geissmann unternahm im November 2017 mit seinem Team eine Expedition, um den Yunnan-Weißhandgibbon zu suchen – ohne Erfolg. Die Ergebnisse hat er im Projektbericht Auf der Suche nach Chinas letzten Weißhandgibbons zusammengefasst. Seit Ende der 1980er-Jahre vermuten Experten, dass der

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Riesenalk (Pinguinus impennis) von John James Audubon

Riesenalk

Die Insel der Pinguine – Vom Aussterben des Riesenalks Der Riesenalk war ein großer, flugunfähiger Seevogel, dessen Erscheinung den Pinguinen der Südhalbkugel stark ähnelte. Einst bevölkerte er den Nordatlantik in Millionenstärke. Archäologische und historische Funde belegen, dass die Art über Jahrtausende hinweg gejagt wurde – bereits vor über 100.000 Jahren

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reunion-riesenschildkroete / Cylindraspis indica

Réunion-Riesenschildkröte

Reunion-Riesenschildkröte: Ihr Fleisch galt als Delikatesse Die Reunion-Riesenschildkröte war im 17. und frühen 18. Jahrhundert noch sehr häufig, doch mit der Ankunft europäischer Seefahrer auf der Insel Réunion wurden unzählige dieser Tiere getötet. Die Riesenschildkröten stellten eine einfache Beute für die Siedler dar. Sie waren sehr langsam, neugierig und kannten

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