laysan-eule Agrotis-laysanensis

Laysan-Eule

Mit der Laysan-Eule starb auch der Laysan-Rohrsänger aus Die Laysan-Eule, ein im Englischen als Miller oder Miller moth bezeichneter Nachtfalter, war die Hauptnahrungsquelle des Laysan-Rohrsängers oder Laysan Millerbird. Mit dem Aussterben des Falters verschwand auch der Laysan-Rohrsänger. Die Laysan-Eule kam ausschließlich auf Laysan vor, einer subtropischen Hawaii-Insel. Auf der nur

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rodrigues-nachtreiher (Nycticorax megacephalus)

Rodrigues-Nachtreiher

Französische Entdecker beschrieben den Rodrigues-Nachtreiher zuerst Bekannt ist der Rodrigues-Nachtreiher vor allem aus einem Reisebericht des französischen Entdeckers François Leguat. Ende des 17. Jahrhunderts machte er sich mit anderen Hugenotten auf zur Insel Réunion. Leguat und seine Begleiter wollten dort einen Neustart wagen, weil sie gehört hatten, Réunion sei von

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ratte

Kaiserriesenratte

Kaiserriesenratte: Kopf-Rumpf-Länge von 35 Zentimetern Die Kaiserriesenratte ist lediglich von drei Exemplaren her bekannt, die der britische Naturforscher Charles Woodford zwischen 1886 und 1888 auf der Insel Guadalcanal gesammelt hat. Die pazifische Insel Guadalcanal ist die Hauptinsel der Salomon-Inseln. Wie der Name schon verrät, beeindruckte die Kaiserriesenratte aus der Gattung

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mauritiusboa Bolyeria multocarinata

Mauritiusboa

Mauritiusboa: Extrem kleines Verbreitungsgebiet Rund 22,5 Kilometer östlich von Mauritius befindet sich die unbewohnte, nur knapp 1,7 Quadratkilometer kleine Insel Round Island. Dort lebte die Mauritiusboa, die zur Familie der Bolyerschlangen (Bolyeriidae) gehört. Einst bestand die gesamte Insel, die vulkanischen Ursprungs ist, aus Palmsavannen und Hartholzwäldern, doch heute sind davon

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entenschnabelkärpfling Andrianichthys kruyti

Entenschnabelkärpfling – Wie eingeführte Fischarten zu seinem Verschwinden führten

Ausgestorben ist der Entenschnabelkärpfling, dessen überhängender Oberkiefer an einen Entenschnabel erinnert, höchstwahrscheinlich durch menschliches Zutun. In den Poso-See auf der indonesischen Insel Sulawesi, der Heimat des Entenschnabelkärpflings, wurden neue, räuberische Fischarten eingeschleppt: der Mosambik-Buntbarsch (Oreochromis mossambicus) und der Quergestreifte Schlangenkopf (Channa striata) sowie deren Parasiten. Diese fremden Fische führten nicht

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laysan-rohrsänger Acrocepahlus familiaris familiaris

Laysan-Rohrsänger

König von Laysan leitete Zeit des Aussterbens ein Noch Ende des 19. Jahrhunderts handelte es sich beim Laysan-Rohrsänger um einen sehr häufigen Vogel, doch dann starb die Vogelart plötzlich aus. Der Grund: Kaninchen. Auf der heute unbewohnten, knapp vier Quadratkilometer großen Insel Laysan wurde zwischen 1892 und 1904 intensiv Guano abgebaut.

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Stützbeutler im Museum in Paris
Stützbeutler im Muséum national d’histoire naturelle in Paris. Er erreichte eine Körperlänge von rund 25 Zentimetern und eine Schwanzlänge von bis zu 15 Zentimetern. (© Doreen Fräßdorf)

Stützbeutler

Vorderfüße erinnerten an Paarhufer Es waren vor allem die Füße, die die Stützbeutler aus der Ordnung der Nasenbeutler oder Beuteldachse (Peramelemorphia) von anderen Nasenbeutler-Arten unterschieden. Seinen zwei Zehen mit hufartigen Klauen an den Vorderfüßen, die an Paarhufer wie Schweine erinnern, verdankte der Stützbeutler aus der Gattung der Schweinsfuß-Nasenbeutler seinen Namen.

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Megascolides australis gehört neben Rhinodrilus fafner (Brasilianischer Riesenregenwurm) zu den größten Würmern

Brasilianischer Riesenregenwurm

Mehr als zwei Meter lang Am 5. Mai 1912 wurde in der Nähe der Stadt Belo Horizonte in Brasilien ein außergewöhnliches Tier entdeckt: ein Regenwurm von über zwei Metern Länge. Die später als Rhinodrilus fafner beschriebene Art – auch bekannt als Brasilianischer Riesenregenwurm oder Minhocuçu – erreichte eine Länge von

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Stizostedion vitreum glaucum / blauer glasaugenbarsch

Blauer Glasaugenbarsch

Blauer Glasaugenbarsch: Überfischung und Eutrophierung führten zum Aussterben Die Fischart Blauer Glasaugenbarsch war im 19. Jahrhundert im Bereich der Großen Seen in Nordamerika noch sehr häufig, doch mit dem kommerziellen Fischfang begannen die Bestände stark zu sinken. Die zahlenmäßigen Aufzeichnungen dokumentieren den Fischfang von 1885 bis 1962. In dieser Zeit

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anas aucklandica

Amsterdamente

Kaum größer als eine Drossel Sowohl die Amsterdam-Insel als auch Saint Paul liegen mehr als 3.000 Kilometer entfernt von Kontinenten. Dennoch oder gerade deshalb wurden die beiden Inseln häufig von frühen Seefahrern und ihren mitreisenden Tieren angesteuert, sodass sämtliche endemische Vögel dort bereits ausgerottet waren, bevor sie wissenschaftlich beschrieben werden

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