Rocky-Mountain-Heuschrecke oder Felsengebirgsschrecke

Rocky-Mountain-Heuschrecke

Rekord: Ein Schwarm von 12,5 Billionen Heuschrecken Der korrekte biologische Begriff für sich zu großen Gruppen zusammenschließende Tiere ist der „Schwarm“, doch wenn es um große Ansammlungen von Wanderheuschrecken geht, spricht man von einer „Plage“, da sie nicht nur wandern, sondern dabei ganze Landstriche verwüsten. Wanderheuschrecken unterscheiden sich von gewöhnlichen

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Regenfrosch Atelopus longirostris - 2015 wiederentdeckt

Ecuador: Seit 100 Jahren verschollene Regenfrosch-Art wiederentdeckt

Bei einer Expedition in den Molleturo-Wald der ecuadorianischen Anden im Jahr 2022 machte der Biologe Juan Sánchez-Nivicela mit seinem Team eine bemerkenswerte Entdeckung: Zwei winzige Frösche, die zunächst nicht identifiziert werden konnten. Wie die Forscher nun im Fachjournal Zoosystematics and Evolution berichten, handelt es sich bei den Fröschen um die

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Huia-Paar (Heteralocha acutirostris)

Präpariertes Huia-Paar soll bei Londoner Auktion bis zu 71.000 Euro erzielen

Ein außergewöhnliches Präparat eines Huia-Paares könnte bei einer Auktion in London einen Preis von bis zu 128.000 Neuseeland-Dollar (etwa 71.000 Euro) erzielen. Die Auktion wird von Roseberys London organisiert und findet im Oktober 2024 statt. Das präparierte Huia-Paar, bestehend aus einem Männchen und einem Weibchen, stammt aus dem späten 19.

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Haastadler greift Moas an

Haastadler

Der größte Greifvogel der Neuzeit Bevor vor rund 700 Jahren Menschen Neuseeland besiedelten und invasive Arten wie Katzen und Ratten einführten, gab es dort keine landlebenden Säugetiere – abgesehen von drei Fledermausarten. Stattdessen wurde das Ökosystem von etwa 250 Vogelarten beherrscht. An der Spitze der Nahrungskette standen zwei Greifvögel: der

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Mecodema oconnori, verwandter des stephens-island-laufkäfer

Stephens-Island-Laufkäfer

Vom isolierten Paradies zum bedrohten Lebensraum Stephens Island, eine kleine Felseninsel in der Cook-Straße, ist berühmt für ihre einzigartige Tierwelt. Mit nur 1,5 Quadratkilometern Fläche bietet die Insel dennoch ein bemerkenswertes Ökosystem, das einst von zahlreichen endemischen Arten bewohnt war, darunter viele Land- und Seevögel. Zu den bedeutendsten Bewohnern zählte

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traversia lyalli

Stephenschlüpfer

Die tragische Geschichte des Stephenschlüpfers Wie der Dodo zählt auch der Stephenschlüpfer zu den bekanntesten Beispielen für das Aussterben von Vogelarten, da die Umstände seines Verschwindens gleichermaßen eindringlich wie tragisch sind. Die Geschichte des Stephenschlüpfers wird oft in dramatischer Einfachheit erzählt: Eine Katze, die von einem Leuchtturmwärter auf die bis

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Abrau-Sprotte (Clupeonella abrau)

Russland: Ausgestorben geglaubte Abrau-Sprotte wiederentdeckt

Im Oktober 2019 sammelten Forscher während einer Expedition neun kleine Fische aus dem See Abrau in der Region Krasnodar im Westen Russlands. Jüngst veröffentlichte DNA-Analysen bestätigten nun, dass es sich bei den gefangenen Fischen um die endemische Abrau-Sprotte (Clupeonella abrau) handelt, die seit 2008 nicht mehr nachgewiesen worden war. Herausforderungen

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tasmanischer beutelwolf Thylacinus cynocephalus

Beutelwolf

Beutelwolf oder Beuteltiger: Weder Wolf noch Tiger Der niederländische Seefahrer Abel Tasman, der 1642 als erster Europäer die Insel Tasmanien erreichte, berichtete von „Fußspuren, nicht unähnlich den Krallen eines Tigers“. Er hatte damit das wichtigste Raubtier der Insel entdeckt, das später unter dem irreführenden Namen „Tasmanischer Tiger“ bekannt werden sollte.

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Mussauraupenfänger nach 44 Jahren wiederentdeckt
Der Mussauraupenfänger, der seit 1979 als verschollen galt, wurde im Juni 2024 auf der Insel Mussau in Papua-Neuguinea wiederentdeckt. (© Photo by Joshua Bergmark/Ornis Birding Expeditions)

Mussauraupenfänger: Verschollene Vogelart nach 44 Jahren wiederentdeckt

Der Mussauraupenfänger (Lalage conjuncta), zuletzt 1979 dokumentiert, wurde im Juni dieses Jahres vom australischen Vogelfotografen Joshua Bergmark während einer Tour mit einer Gruppe von Vogelbeobachtern wiederentdeckt. Diese Singvogelart aus der Familie der Raupenfänger ist auf der Insel Mussau endemisch, die im Bismarck-Archipel nördlich von Papua-Neuguinea in Ozeanien liegt. Der Mussauraupenfänger

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Dodo-Rekonstruktion im Muséum national d’histoire naturelle in Paris, Frankreich

Dodo – Dead as a dodo

Der mit den Tauben (Columbidae) verwandte Dodo ist das wohl bekannteste Beispiel einer durch den Menschen ausgerotteten Tierart. Rezeptionen des Vogels etwa in Literatur und Malerei sind häufig, so etwa im dritten Kapitel des Kinderbuches Alice im Wunderland (1865) von Lewis Carroll oder in den Gemälden des flämischen Malers Roelant

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