Floreana-Riesenschildkröte
Illustration der Floreana-Riesenschildkröte – einst eine der markantesten Riesenschildkröten der Galapagosinseln, heute in ihrer ursprünglichen Form vermutlich ausgestorben.

Floreana-Riesenschildkröte: Vom Aussterben zur Rückkehr

Eine Unterart der Galapagos-Schildkröte Als die Floreana-Riesenschildkröte noch lebte, war sie Teil der außergewöhnlichen Schildkrötenfauna der Galapagosinseln. Auf kaum einem anderen Fleck der Erde entwickelte sich eine vergleichbare Vielfalt riesiger Landschildkröten – angepasst an unterschiedliche Inseln, Vulkane, Klimazonen und Nahrungsangebote. Heute fassen Forschende diese Formen meist als eine Art zusammen:

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Pholidoscelis cineraceus

Guadeloupe-Ameive – Isolation, Kolonisation & das Ende einer Inselart

Inseln unter Druck Die Westindischen Inseln – darunter die Kleinen Antillen – zählen zu den artenreichsten Regionen der Welt. Viele Echsen- und Schlangenarten kommen ausschließlich dort vor. Diese Endemiten haben sich über Jahrtausende hinweg an die Bedingungen einzelner Inseln angepasst. Genau diese Spezialisierung macht sie jedoch besonders anfällig: Wenn Lebensräume

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Tonga-Skink (Tachygyia microlepis)

Tonga-Skink

Vom Südpazifik ins Museum – die letzten Tonga-Skinks Der Tonga-Skink, eine Riesenechse, ist nur durch zwei Exemplare bekannt, die sich heute im Naturhistorischen Museum von Paris befinden. Die französischen Ärzte und Naturforscher Jean-René-Constant Quoy und Joseph Paul Gaimard sammelten die beiden Tiere zwischen 1826 und 1829 im Südpazifik während ihrer

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gigarcanum

Delcourts Gecko

Der größte Gecko der Welt … Anfang der 1980er-Jahre stieß der französische Museumsmitarbeiter Alain Delcourt im Keller des Naturhistorischen Museums von Marseille auf ein vergessenes Exemplar eines einzelnen ausgestopften riesigen Geckos, das zuvor jahrelang öffentlich ausgestellt worden war. Diese Art war der Wissenschaft bis dahin unbekannt. Die Herkunft des Tieres

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emoia nativatis

Weihnachtsinsel-Waldskink

Ein weiterer Verlust für Australiens Fauna Der Weihnachtsinsel-Waldskink gehört neben der Weihnachtsinsel-Zwergfledermaus (2009) und der Bramble-Cay-Mosaikschwanzratte (zwischen 2009 und 2011) zu den jüngsten Verlusten, die Australiens Tierwelt zu verzeichnen hat. Der letzte bekannte Weihnachtsinsel-Waldskink hieß Gump – ein Weibchen, das am 31. März 2014 in menschlicher Obhut starb. Dabei handelt

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Cylindraspis triserrata

Mauritius-Sattelrücken-Riesenschildkröte

Mauritius-Sattelrücken-Riesenschildkröte: In knapp 60 Jahren auf der Hauptinsel ausgerottet Zwei verschiedene Arten von Riesenschildkröten lebten einst im Inselstaat Mauritius im Südwesten des Indischen Ozeans knapp 870 Kilometer östlich der Insel Madagaskar: die Mauritius-Sattelrücken-Riesenschildkröte und die Mauritius-Riesenschildkröte (Cylindraspis inepta). Sie lebten in großer Zahl sowohl auf der Hauptinsel Mauritius als auch

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gelbe gallwespenschleiche
Foto des Kopfes einer Gelben Gallwespenschleiche im Natural History Museum in London. Das Exemplar der Echse wurde vermutlich im 19. Jahrhundert gesammelt. Simon J. Tonge, CC BY 3.0, via Wikimedia Commons)

Gelbe Gallwespenschleiche

Zuletzt gesehen 1851 Die ausschließlich auf der Karibik-Insel Jamaika endemische Gelbe Gallwespenschleiche gehört zur Familie der Doppelzungenschleichen (Diploglossidae) – Echsen mit kleinen, aber gut entwickelten Beinen. Aus einem um 1850 verfassten Bericht des englischen Naturforschers Philip H. Gosse geht hervor, dass die Gelbe Gallwespenschleiche zu jener Zeit noch häufig anzutreffen

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Antiguan Racer

Jamaika-Schlanknatter

Selten oder ausgestorben? Der englische Naturforscher Philip Henry Gosse beschrieb die Schwarze Schlanknatter oder Jamaika-Schlanknatter Mitte des 19. Jahrhunderts als eine der häufigsten Schlangen Jamaikas. Sie kam sowohl im Tiefland als auch in den Bergen der Insel vor. Mitte des 20. Jahrhunderts war die Jamaika-Schlanknatter ausgestorben. Die bodenbewohnende Schlange ist nach

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Phelsuma gigas Rodrigues-Riesengecko Modell

Rodrigues-Riesengecko

Rodrigues-Riesengecko: 1842 beschrieben, 1691 entdeckt „Hier gibt es noch eine andere Art nachtaktiver Eidechsen, mit grauer Färbung, und [sehr] hässlich; sie sind so groß und lang wie der Arm eines Menschen, ihr Fleisch schmeckt nicht schlecht, sie lieben es, auf Latanpalmen zu verweilen.“ So beschrieb der französische Naturforscher und Entdecker

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Lake-Chapala-Klappschildkröte (Kinosternon hirtipes chapalaense)

Viesca-Klappschildkröte

Auf der Suche nach den Klappschildkröten Da die Gewässer nahe der Ortschaft Viesca im mexikanischen Bundesstaat Coahuila in den 1960er-Jahren austrockneten, schlussfolgerten Biologen, dass die dort in ruhigen Flüssen und Sümpfen lebende Viesca-Klappschildkröte zu dieser Zeit ausgestorben sein muss. Allerdings hat niemand versucht, andere ganzjährige Gewässer in den umliegenden Gebieten

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