Bedroht durch invasive Arten: Partula radiolata

Invasive Arten & Aussterben: Welche Rolle spielen fremde Tiere und Pflanzen?

Ob Ratten auf tropischen Inseln, eingeschleppte Schnecken im Pazifik oder verwilderte Katzen in entlegenen Vogelkolonien – invasive gebietsfremde Arten können ganze Ökosysteme aus dem Gleichgewicht bringen und Tier- und Pflanzenarten an den Rand des Aussterbens treiben. Der Weltbiodiversitätsrat IPBES berichtete 2023, dass bei rund 60 % aller dokumentierten Ausrottungen invasive

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Wiederentdeckung der Rostlerche (Calendulauda rufa)
Das Bild zeigt die Anfang Februar 2026 wiederentdeckte Rostlerche – eine der ersten Aufnahmen der Art überhaupt. (© Pierre Defos du Rau, Idriss Dapsia, Julien Birard)

Wiederentdeckung in Afrika: Rostlerche seit 94 Jahren erstmals dokumentiert

Afrika: Eine bislang kaum erforschte Vogelart, die seit fast einem Jahrhundert als verschollen galt, ist nun wiederentdeckt worden. Anfang Februar 2026 gelang es erstmals seit Jahrzehnten, die Rostlerche (Calendulauda rufa) im Tschad wieder lebend nachzuweisen. Die Rostlerche lebt in den trockenen Savannen und Halbwüsten der Sahelzone und kommt vor allem

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Taurusrind im Steinbruch Gerhausen/Beiningen (Baden-Württemberg)

De-Extinktion: Mindert die Aussicht auf Wiederbelebung einer ausgestorbenen Art die Sorge um das Aussterben rezenter Arten?

Vor weniger als einem Jahr verkündete das US-Unternehmen Colossal Biosciences medienwirksam, den vor rund 13.000 Jahren ausgestorbenen sogenannten Schattenwolf (Aenocyon dirus) wieder zum Leben erweckt zu haben. Dasselbe soll künftig auch für andere ikonische ausgestorbene und ausgerottete Arten möglich sein: Mammut, Südinsel-Riesenmoa, Beutelwolf, Dodo – sie alle sollen zurückkehren. Viele

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Regenwürmer als Indikatoren für gesunde Böden

Studie: Pestizidrückstände in mehr als zwei Dritteln der Böden Europas – nicht nur in Agrarlandschaften

Wenn über Pestizide diskutiert wird, geht es meist um Bienen, Vögel oder Rückstände in Lebensmitteln. Weniger Aufmerksamkeit erhält der Ort, an dem viele ihrer Wirkungen beginnen: der Boden. Dabei bildet er die Grundlage unserer Ernährung und ist Lebensraum für Milliarden von Organismen. Eine internationale Studie, die Anfang 2026 im Fachjournal

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Rote Liste der Brutvögel in Rheinland-Pfalz 2025: Schleiereule

Rote Liste der Brutvögel in Rheinland-Pfalz: 55 % der Arten in Gefahr

Vögel prägen unsere Landschaften, begleiten unseren Alltag und sind zugleich sensible Seismografen für den Zustand der Natur. Wenn ihre Bestände schrumpfen, ist das fast immer ein Warnsignal für tiefgreifende ökologische Probleme. Die neue Rote Liste der Brutvögel in Rheinland-Pfalz zeigt nun deutlich: Der Verlust der Artenvielfalt schreitet weiter voran und

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Biophobie und der Entfremdung von der Natur
Alltägliche Naturerfahrungen sind entscheidend für unsere Beziehung zur Umwelt – ihr Verlust begünstigt Entfremdung und Naturangst.

Wenn Natur fremd wird: Wie Entfremdung und Angst das Artensterben beschleunigen

Der Verlust biologischer Vielfalt gehört zu den größten ökologischen Krisen unserer Zeit. Doch während über bedrohte Arten, Lebensraumzerstörung und Klimawandel intensiv diskutiert wird, bleibt ein Aspekt oft unbeachtet: die schwindende Beziehung zwischen Mensch und Natur. Zwei aktuelle Studien zeigen, wie tief diese Entfremdung bereits reicht – und welche Folgen sie

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Pestizid-Studie verzeichnet Rückgänge bei Feldlerchen

Pestizide in Agrarlandschaften: Neue Studie belegt Vogelrückgänge bei 84 % der Arten

Pestizide gehören zu den zentralen Treibern des weltweiten Artensterbens. Sie werden in der modernen Landwirtschaft eingesetzt, um Erträge zu sichern, greifen dabei jedoch tief in ökologische Prozesse ein. Dass diese chemischen Pflanzenschutzmittel weit über ihre eigentlichen Zielorganismen hinaus wirken, ist seit Langem bekannt. Neuere Forschung zeigt zunehmend, wie groß das

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Windkraft – Eine Gefahr für Vögel, Fledermäuse und Insekten?
Ein Vogel in Agrarlandschaft vor Windenergieanlagen: Lokale Risiken stehen globalen Klima- und Biodiversitätseffekten gegenüber. ( © Canva Pro)

Zwischen Artenschutz und Klimaschutz: Schadet Windkraft den Vögeln, Fledermäusen und Insekten?

Windenergieanlagen sind ein zentraler Baustein der Energiewende. Sie erzeugen Strom ohne die Verbrennung fossiler Rohstoffe und tragen damit zur Reduktion von Treibhausgasemissionen und zur Eindämmung des Klimawandels bei. Im Betrieb verursachen sie weder CO₂-Emissionen noch Luftschadstoffe, benötigen kaum Wasser und zählen heute zu den kostengünstigsten Formen der Stromerzeugung. Vor dem

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Prostalia granulata - Wiederentdeckung nach 45 Jahren
Prostalia granulata – männliches Tier, fotografiert bei Beacon Hill im Umtamvuna Nature Reserve. Charakteristisch sind die zahlreichen winzigen Erhebungen („Granula“) auf der Körperoberfläche. (© Adrian Armstrong, Ezemvelo KZN Wildlife)

Südafrika: Nach 45 Jahren wiederentdeckt – eine fast vergessene Heuschreckenart lebt noch

Mehr als vier Jahrzehnte lang galt Prostalia granulata, auch als (Granulate) Bladder Grasshopper bekannt, als verschollen. Zuletzt war die seltene Heuschreckenart im Jahr 1980 wissenschaftlich dokumentiert worden. Seitdem fehlten jegliche gesicherten Nachweise – ein Umstand, der ernsthafte Zweifel an ihrem Fortbestand aufkommen ließ. Anfang Dezember 2025 dann die Überraschung: In

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Insektenbiomasse-Rückgang
Artenreiche Wiesen verschwinden zunehmend aus der Landschaft. Mit dem Verlust von Insektenarten schrumpft nicht nur die Vielfalt, sondern auch die Biomasse – mit Folgen für ganze Ökosysteme.

Neue Studie zeigt: Biomasserückgang bei Insekten wird vor allem durch Artenverlust erklärt

Seit Jahren ist vom Insektensterben die Rede. Menschen berichten von stillen Sommernächten, leeren Windschutzscheiben und Wiesen, in denen es kaum noch summt. Was zunächst als subjektiver Eindruck abgetan wurde, ist inzwischen bestätigt: Mehrere Langzeitstudien zeigen, dass die Insektenbiomasse in Mitteleuropa stark zurückgeht. Besonders bekannt wurde die sogenannte Krefelder Studie (2017).

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