Flusspferd als eingeschleppte Süßwasser-Megafauna

Eingeführte Süßwasser-Megafauna: Nutzen und Risiken großer Tiere in Flüssen und Seen

Flüsse und Seen beherbergen einige der größten Tiere der Binnengewässer – von riesigen Welsen, Stören, Lachsen und Karpfen über Schildkröten bis hin zu Krokodilen. Viele dieser Arten wurden jedoch vom Menschen bewusst in neue Regionen eingeführt. Eine neue globale Studie im Fachjournal One Earth untersucht erstmals systematisch, welche Folgen solche

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Dactylonax kambuayai – eine von zwei Beuteltierarten, die wiederentdeckt wurden

Neuguinea: Zwei seit 6.000 Jahren verschollene Beuteltiere wiederentdeckt

Im März 2026 veröffentlichte ein australisches Forscherteam um den Zoologen Tim Flannery zwei Studien mit überraschenden Ergebnissen: Auf der abgelegenen Vogelkop-Halbinsel im Nordwesten Neuguineas wurden zwei Beuteltierarten lebend nachgewiesen, die bislang nur aus etwa 6.000 bis 7.500 Jahre alten Fossilien bekannt waren. Solche Wiederentdeckungen werden oft als Lazarus-Arten bezeichnet –

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EIner der Vögel Nordamerikas, dessen Bestandsrückgang sich beschleunigt: der Rotflügelstärling (Agelaius phoeniceus)

Vogelbestände in Nordamerika: Rückgang beschleunigt sich – fast jede zweite Art betroffen

Die Vogelbestände in Nordamerika gehen seit Jahrzehnten zurück. Doch eine neue Studie zeigt nun, dass nicht nur die Zahl der Vögel sinkt, auch die Geschwindigkeit dieses Rückgangs nimmt zu. Zu diesem Ergebnis kommt eine im Fachjournal Science veröffentlichte Untersuchung von Forschenden der Ohio State University und der Czech University of

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Singvögel im Museum
Museale Vogelpräparate als wissenschaftliche Referenzobjekte – und als Spiegel historischer Sammlungspraxis. (© Doreen Fräßdorf, Naturkundemuseum Berlin, 2025)

Die unsichtbare Hälfte der Biodiversität – Wie männlich geprägte Sammlungen Forschung und Artenschutz verzerren

Wir werden vermutlich niemals erfahren, wie die Weibchen des Schomburgk-Hirsches (Rucervus schomburgki) aussahen. In historischen Zeichnungen, Reiseberichten und Museumssammlungen finden sich ausschließlich Überreste der Männchen – mit ihren einzigartigen, vielfach verzweigten Geweihen. Weibchen trugen vermutlich keine, und offenbar galten sie den Sammlern des 19. Jahrhunderts als zu unscheinbar, um bewahrt

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Qutang-Schlucht am Jangtse (Changjiang) in der Drei-Schluchten-Region in China

Hoffnung für den Jangtse: Studie zeigt, wie ein Fangverbot den Fluss wiederbelebt

Der Jangtsekiang (kurz Jangtse) ist mit über 6.300 Kilometern Asiens längster Fluss und der drittlängste Strom der Erde. Über Jahrtausende hinweg gehörte er zu den artenreichsten Süßwasserökosystemen der Welt. Er versorgte Menschen, Tiere und ganze Kulturen mit Wasser, Nahrung und Lebensraum – und bildete das ökologische Rückgrat weiter Teile Chinas.

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Motte Drepanogynis insciata (Axiodes insciata) nach über 140 Jahren wiederentdeckt

Südafrika: Ausgestorben geglaubter Nachtfalter nach 147 Jahren wiederentdeckt

Bis vor wenigen Jahren war die Spannereule Drepanogynis insciata, die lange Zeit unter dem Namen Axiodes insciata geführt wurde, nur noch eine Randnotiz der Entomologie. Von dem auffallend schönen, smaragdgrünen Nachtfalter existierten fast 150 Jahre lang lediglich zwei historische Museumsexemplare aus der Umgebung der südafrikanischen Stadt Swellendam sowie alte Illustrationen.

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Bedroht durch invasive Arten: Partula radiolata

Invasive Arten & Aussterben: Welche Rolle spielen fremde Tiere und Pflanzen?

Ob Ratten auf tropischen Inseln, eingeschleppte Schnecken im Pazifik oder verwilderte Katzen in entlegenen Vogelkolonien – invasive gebietsfremde Arten können ganze Ökosysteme aus dem Gleichgewicht bringen und Tier- und Pflanzenarten an den Rand des Aussterbens treiben. Der Weltbiodiversitätsrat IPBES berichtete 2023, dass bei rund 60 % aller dokumentierten Ausrottungen invasive

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Wiederentdeckung der Rostlerche (Calendulauda rufa)
Das Bild zeigt die Anfang Februar 2026 wiederentdeckte Rostlerche – eine der ersten Aufnahmen der Art überhaupt. (© Pierre Defos du Rau, Idriss Dapsia, Julien Birard)

Wiederentdeckung in Afrika: Rostlerche seit 94 Jahren erstmals dokumentiert

Afrika: Eine bislang kaum erforschte Vogelart, die seit fast einem Jahrhundert als verschollen galt, ist nun wiederentdeckt worden. Anfang Februar 2026 gelang es erstmals seit Jahrzehnten, die Rostlerche (Calendulauda rufa) im Tschad wieder lebend nachzuweisen. Die Rostlerche lebt in den trockenen Savannen und Halbwüsten der Sahelzone und kommt vor allem

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Taurusrind im Steinbruch Gerhausen/Beiningen (Baden-Württemberg)

De-Extinktion: Mindert die Aussicht auf Wiederbelebung einer ausgestorbenen Art die Sorge um das Aussterben rezenter Arten?

Vor weniger als einem Jahr verkündete das US-Unternehmen Colossal Biosciences medienwirksam, den vor rund 13.000 Jahren ausgestorbenen sogenannten Schattenwolf (Aenocyon dirus) wieder zum Leben erweckt zu haben. Dasselbe soll künftig auch für andere ikonische ausgestorbene und ausgerottete Arten möglich sein: Mammut, Südinsel-Riesenmoa, Beutelwolf, Dodo – sie alle sollen zurückkehren. Viele

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Regenwürmer als Indikatoren für gesunde Böden

Studie: Pestizidrückstände in mehr als zwei Dritteln der Böden Europas – nicht nur in Agrarlandschaften

Wenn über Pestizide diskutiert wird, geht es meist um Bienen, Vögel oder Rückstände in Lebensmitteln. Weniger Aufmerksamkeit erhält der Ort, an dem viele ihrer Wirkungen beginnen: der Boden. Dabei bildet er die Grundlage unserer Ernährung und ist Lebensraum für Milliarden von Organismen. Eine internationale Studie, die Anfang 2026 im Fachjournal

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