Cozumel-Fuchs – Zwergfuchs auf der Insel Cozumel (Urocyon sp.)

Erstmals fotografiert: Zwergfuchs von Cozumel ist doch nicht ausgestorben

Auf der mexikanischen Insel Cozumel ist erstmals ein lebender Cozumel-Fuchs fotografisch dokumentiert worden. Der Nachweis ist außergewöhnlich, denn diese zwergwüchsige Inselform aus der Gattung der Graufüchse war bislang sicher nur durch subfossile Knochenfunde bekannt. Zwar gab es in der Vergangenheit einzelne Sichtungsberichte, doch sie blieben unbelegt: Es fehlten Fotos, genetische

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Moorfrosch (Rana arvalis) - Moore als Lebensraum

Mehr als Kohlenstoffspeicher: Moore als Lebensräume bedrohter Arten

Moore gelten seit jeher als geheimnisvolle, schwer zugängliche Landschaften. In Geschichten und Filmen erscheinen sie oft als gefährliche Orte mit schwankendem Boden, dunklem Wasser und Nebel – Orte, an denen man versinken oder spurlos verschwinden könnte. Ökologisch sind sie jedoch weit mehr als diese alte Vorstellung: Sie zählen zu den

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Burulori / Blue-fronted Lorikeet (Charmosynopsis toxopei) by John C. Mittermeier/American Bird Conservancy
Burulori (Charmosynopsis toxopei) auf Buru – fotografiert von John C. Mittermeier. Es zählt zu den ersten dokumentierten Aufnahmen der Art seit 2014. Bild: John C. Mittermeier/American Bird Conservancy

Burulori wiederentdeckt: Seltener Papagei lebt in abgelegenen Bergwäldern der Molukken

Der Burulori (Charmosynopsis toxopei) ist wieder nachgewiesen worden. Im April 2026 dokumentierte ein Expeditionsteam die seltene Papageienart im Hochland des Mount Kapalatmada auf der indonesischen Insel Buru. Es ist der erste gesicherte Nachweis seit 2014 und erst die zweite bestätigte Beobachtung der Art seit ihrer Entdeckung vor rund einhundert Jahren.

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Einsame Pflanzen
Manche Pflanzenarten sind in der Wildnis auf weniger als zehn reife Individuen zusammengeschrumpft.

Die einsamsten Pflanzen der Welt: Arten mit weniger als zehn Individuen

Von einigen Pflanzenarten existieren in der Natur weniger als zehn reife Wildpflanzen – manchmal sogar nur noch ein einziges Individuum. Solche Arten zeigen, wie weit ein Rückgang gehen kann: Lebensräume schrumpfen, Populationen brechen auseinander, und am Ende bleiben einzelne Pflanzen zurück, deren Überleben oft vom Zufall abhängt. 15 Pflanzenarten mit

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Sacramento Mountains Checkerspot Butterfly (Euphydryas anicia cloudcrofti)

Sacramento-Mountains-Scheckenfalter: Letzte bekannte Raupe gestorben

5. Mai 2026, ABQ BioPark in Albuquerque, New Mexico: Die letzte bekannte Raupe des Sacramento-Mountains-Scheckenfalters stirbt – und mit ihr vielleicht auch die Chance, eine ganze Schmetterlingsunterart vor dem Aussterben zu bewahren. Eigentlich hatten Forschende gehofft, dass sich die Raupe noch in einen erwachsenen Falter verwandeln würde. Dann hätte man

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Plant Blindness: Zwergkrug (Cephalotus follicularis)

Plant Blindness: Warum das Pflanzensterben oft unbeachtet bleibt

Viele Menschen nehmen Pflanzen kaum bewusst wahr. Auf einer Theaterbühne wären sie gewissermaßen die Hintergrundkulisse, während Tiere als eigentliche Akteure im Vordergrund stehen. Pflanzen erscheinen oft nur als „grüne Masse“, nicht als eigenständige Lebewesen mit individuellen Arten, komplexen Anpassungen und einer eigenen Evolutionsgeschichte. Dieses Phänomen wird als Plant Blindness oder

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Meeres-Hundertfüßer (Strigamia maritima)

Rote Liste 2026: Deutschlands Hundertfüßer und Doppelfüßer geraten unter Druck

Unter unseren Füßen lebt eine kaum beachtete Tierwelt. Zwischen Laub, Totholz, Wurzeln, Steinen und Bodenspalten bewegen sich Hundertfüßer und Doppelfüßer durch ihre Lebensräume. Dabei übernehmen sie wichtige Aufgaben: Hundertfüßer jagen kleine Bodentiere, Doppelfüßer zersetzen abgestorbenes Pflanzenmaterial und tragen so zur Bildung fruchtbarer Böden bei. Die neue Rote Liste der Hundertfüßer

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Tierarten mit weniger als 50 Individuen
Einige der seltensten Tierarten der Welt: Vom nahezu ausgestorbenen Vaquita über den Rotwolf bis hin zur Jangtse-Riesenweichschildkröte, der Okinawa-Stachelratte und dem Nördlichen Breitmaulnashorn. Diese Arten überleben heute nur noch in winzigen Populationen.

Weniger als 50 Individuen: Diese Tierarten sind fast verschwunden

Weltweit existieren Tierarten, deren Population inzwischen auf wenige Dutzend oder sogar nur noch einzelne Individuen geschrumpft ist. Viele von ihnen stehen unmittelbar vor dem Aussterben und überleben lediglich in kleinen Rückzugsgebieten oder durch aufwendige Schutzprogramme. Hauptursache für ihren Rückgang ist der Mensch – etwa durch Lebensraumzerstörung, Wilderei, invasive Arten oder

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Blaubock: Colossal plant die Wiederauferstehung
Eines der wenigen bekannten Blaubock-Exemplare im Muséum national d’histoire naturelle in Paris – keines ist vollständig erhalten, was die genetische Rekonstruktion erheblich erschwert. Bild: Doreen Fräßdorf

Die Wiederauferstehung des Blaubocks? – Neue Pläne von Colossal Biosciences

Vor über 200 Jahren verschwand der Blaubock aus dem südlichen Afrika. Nun arbeitet das US-Biotech-Unternehmen Colossal Biosciences daran, diese ausgestorbene Art zumindest teilweise wieder zum Leben zu erwecken. Der Ansatz wird als De-Extinktion bezeichnet Der Blaubock (Hippotragus leucophaeus) war eine Antilope, die ausschließlich in den offenen Graslandschaften des südwestlichen Südafrikas

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Folgen des Klimawandels: Brände

Klimawandel-Studie: Wie Extremereignisse zunehmen und Tiere künftig mehrfach betroffen sind

Während einer extremen Hitzewelle in Australien starben innerhalb weniger Tage über 72.000 Flughunde. Die verheerenden Brände im Pantanal 2019/20 töteten schätzungsweise 17 Millionen Wirbeltiere. Solche Ereignisse sind keine Einzelfälle mehr. Eine neue Studie, veröffentlicht in Nature Ecology & Evolution und geleitet vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), zeigt: Klimatische Extremereignisse werden

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