Cylindraspis triserrata

Mauritius-Sattelrücken-Riesenschildkröte

Mauritius-Sattelrücken-Riesenschildkröte: In knapp 60 Jahren auf der Hauptinsel ausgerottet Zwei verschiedene Arten von Riesenschildkröten lebten einst im Inselstaat Mauritius im Südwesten des Indischen Ozeans knapp 870 Kilometer östlich der Insel Madagaskar: die Mauritius-Sattelrücken-Riesenschildkröte und die Mauritius-Riesenschildkröte (Cylindraspis inepta). Sie lebten in großer Zahl sowohl auf der Hauptinsel Mauritius als auch

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gelbe gallwespenschleiche
Foto des Kopfes einer Gelben Gallwespenschleiche im Natural History Museum in London. Das Exemplar der Echse wurde vermutlich im 19. Jahrhundert gesammelt. Simon J. Tonge, CC BY 3.0, via Wikimedia Commons)

Gelbe Gallwespenschleiche

Gelbe Gallwespenschleiche: Zuletzt gesehen 1851 Die ausschließlich auf der Karibik-Insel Jamaika endemische Gelbe Gallwespenschleiche gehört zur Familie der Doppelzungenschleichen (Diploglossidae) – Echsen mit kleinen, aber gut entwickelten Beinen. Aus einem um 1850 verfassten Bericht des englischen Naturforschers Philip H. Gosse geht hervor, dass die Gelbe Gallwespenschleiche zu jener Zeit noch

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Antiguan Racer

Jamaika-Schlanknatter

Schwarze Schlanknatter: Selten oder ausgestorben? Der englische Naturforscher Philip Henry Gosse beschrieb die Schwarze Schlanknatter oder Jamaika-Schlanknatter Mitte des 19. Jahrhunderts als eine der häufigsten Schlangen Jamaikas. Sie kam sowohl im Tiefland als auch in den Bergen der Insel vor. Mitte des 20. Jahrhunderts war die Jamaika-Schlanknatter ausgestorben. Die bodenbewohnende Schlange

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Phelsuma gigas Rodrigues-Riesengecko Modell

Rodrigues-Riesengecko

Rodrigues-Riesengecko: 1842 beschrieben, 1691 entdeckt „Hier gibt es noch eine andere Art nachtaktiver Eidechsen, mit grauer Färbung, und [sehr] hässlich; sie sind so groß und lang wie der Arm eines Menschen, ihr Fleisch schmeckt nicht schlecht, sie lieben es, auf Latanpalmen zu verweilen.“ So beschrieb der französische Naturforscher und Entdecker

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Lake-Chapala-Klappschildkröte (Kinosternon hirtipes chapalaense)

Viesca-Klappschildkröte

Auf der Suche nach den Klappschildkröten Da die Gewässer nahe der Ortschaft Viesca im mexikanischen Bundesstaat Coahuila in den 1960er-Jahren austrockneten, schlussfolgerten Biologen, dass die dort in ruhigen Flüssen und Sümpfen lebende Viesca-Klappschildkröte zu dieser Zeit ausgestorben sein muss. Allerdings hat niemand versucht, andere ganzjährige Gewässer in den umliegenden Gebieten

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Kapverdischer Riesenskink

Kapverdischer Riesenskink

Ilhas Desertas – Die Terra typica des Kapverdischen Riesenskinks Lebewesen, die in isolierten Ökosystemen wie Inseln vorkommen, sind oft an die dort herrschenden extremen Bedingungen angepasst. Sie zeichnen sich zum Beispiel durch Verzwergung oder Gigantismus aus und oft fehlen ihnen aufgrund der Abwesenheit von Fressfeinden Verteidigungsmechanismen, was sie von ihren

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Cylindraspis peltastes Rodrigues-Riesenschildkröte
Zeichnung der Rodrigues-Riesenschildkröte, entstanden um 1770. (© Paul Jossigny, Public domain, via Wikimedia Commons)

Rodrigues-Riesenschildkröte

Eine der kleinsten Riesenschildkröten im Indischen Ozean Angesichts ihrer eigentlichen Körpergröße ist der Name Rodrigues-Riesenschildkröte wirklich irreführend. Tatsächlich erreichte die Art nämlich lediglich eine Panzerlänge von 40 Zentimetern und ein Gewicht von knapp zwölf Kilogramm. Sie gehörte damit zu den kleinsten Riesenschildkröten des Indischen Ozeans. Die Rodrigues-Riesenschildkröte teilte sich mit

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Antigua-Glattkopfleguan

Ein Reptil von ekelhaftem Aussehen Eine Mrs. Lanaghan (auch Lanagan) lieferte 1844 in Antigua and the Antiguans eine Beschreibung eines Reptils, welches der Antigua-Glattkopfleguan sein könnte. Sie beschrieb eine auf dem Boden lebende Echse, die „wesentlich größer“ als jene auf Bäumen sei. An ihrem Körper verlaufen „in Längsrichtung blutrote Streifen

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ameiva fuscata

Guadeloupe-Ameive

Ein Hurrikan führte zum Aussterben der letzten Guadeloupe-Ameiven Letztendlich verantwortlich für das Verschwinden der zur Familie der Schienenechsen (Teiidae) zählenden Guadeloupe-Ameive war der Okeechobee-Hurrikan, welcher im September 1928 auf der Insel Guadeloupe wütete. Der tropische Wirbelsturm erreichte am 12. September 1928 mit Windgeschwindigkeiten von 240 Kilometern pro Stunde die zu

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ameiva major

Martinique-Ameive

Selbst Herkunft der Martinique-Ameive ist umstritten Es ist wirklich nicht viel über die Martinique-Ameive bekannt und das, was man einst dachte, zu wissen, wurde von der Wissenschaft revidiert. So trägt die Martinique-Ameive vielleicht sogar ihren Namen zu Unrecht. Wissenschaftler nehmen an, die Martinique-Ameive, eine Echse aus der Familie der Schienenechsen

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