Archiv der Kategorie: andere

Pasadena-Süßwassergarnele

Stygiocaris stylifera gehört derselben Familie wie die Pasadena-Süßwassergarnele an

Das Bild zeigt Stygiocaris stylifera, eine in Australien beheimatete Art, die wie auch die Pasadena-Süßwassergarnele zur Familie der Süßwassergarnelen (Atyidae) gehört. (© Dr. Danny Tang, CC BY 2.5, via Wikimedia Commons)

Pasadena-Süsswassergarnele – Steckbrief
lateinischer Name Syncaris pasadenae, Syncaris pasadenas, Caradina pasadenae, Syncaris Trewi
englische Namen Pasadena Freshwater Shrimp, Pasadena Shrimp
ursprüngliches Verbreitungsgebiet Los Angeles (Kalifornien, USA)
Zeitpunkt des Aussterbens 1933
Ursachen für das Aussterben Lebensraumverlust

Pasadena-Süßwassergarnele: Dort, wo sie einst lebte, wird heute der Super Bowl ausgetragen

J. S. Kingsley beschrieb die Pasadena-Süßwassergarnele 1897 wissenschaftlich anhand von Exemplaren, die an dem Ort entdeckt wurden, wo heute das Rose-Bowl-Stadion steht. Bis 1933 hat man noch rund hundert dieser Krebstiere sammeln können, danach kein einziges mehr. Die Weltnaturschutzorganisation IUCN klassifiziert die Pasadena-Süßwassergarnele deshalb als ausgestorben.

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Achatinella buddii (Baumschnecke)

achatinella buddii

Drei Gehäuse der ausgestorbenen Schneckenart Achatinella buddii. Diese befinden sich im Museum Naturalis in Leiden, Niederlande. (© Naturalis Biodiversity Center, CC0, via Wikimedia Commons)

Achatinella buddii – SteckbrieF
lateinische Namen Achatinella buddii, Achatinella buddi
ursprüngliches Verbreitungsgebiet Oahu (Hawaii)
Zeitpunkt des Aussterbens um 1900
Ursachen für das Aussterben Schneckensammler, langsame Reproduktionsrate, Lebensraumverlust, auf Insel eingeschleppte Pflanzen und Tiere

Baumschnecken – Die Juwelen des Waldes

Einst, vor der Besiedlung durch Menschen, existierten auf den Hawaii-Inseln rund 750 verschiedene Arten von Landschnecken. Heute sind die meisten von ihnen vom Aussterben bedroht, mindestens 50 sind bereits ausgestorben – darunter Achatinella buddii.

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Brasilianischer Riesenregenwurm

Megascolides australis

Neben Megascolides australis (Bild) zählt Rhinodrilus fafner zu den längsten Würmern. Die Zeichnung von Arthur Bartholomew befindet sich im Buch Natural History of Victoria von Frederick McCoy (1885). (© Arthur Bartholomew (1833—1903), Public domain, via Wikimedia Commons)

Brasilianischer Riesenregenwurm – Steckbrief
lateinischer Name Rhinodrilus fafner
englischer Name Giant Brazilian Earthworm
ursprüngliches Verbreitungsgebiet Brasilien
Zeitpunkt des Aussterbens frühestens 1912
Ursachen für das Aussterben Lebensraumverlust

Brasilianischer Riesenregenwurm: Mehr als zwei Meter lang

Im Jahre 1912 wurde in der Nähe von Belo Horizonte in Brasilien ein 210 Zentimeter langer Wurm entdeckt: Rhinodrilus fafner, ein Brasilianischer Riesenregenwurm.

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Plegma duponti (Landschnecke)

plegma duponti landlungenschnecke

Gehäuse von Plegma duponti, einer ausgestorbenen Landlungenschneckenart von Mauritius. Das Exemplar befindet sich im Museum Naturalis in Leiden. (© Naturalis Biodiversity Center, CC0, via Wikimedia Commons)

Plegma duponti – Steckbrief
lateinische Namen Plegma duponti, Helix duponti, Nanina sulcifera, Helix sulcifera
ursprüngliches Verbreitungsgebiet Mauritius (Indischer Ozean)
Zeitpunkt des Aussterbens 19. Jahrhundert
Ursachen für das Aussterben nicht bekannt, eventuell Lebensraumverlust

Plegma duponti lebte an Land und atmete Sauerstoff aus der Luft

Die ausgestorbene Schneckenart Plegma duponti ähnelt unseren heutigen Weinbergschnecken (Helix pomatia) etwas. Denn bei beiden Arten handelt es sich um Landlungenschnecken mit einem Gehäusedurchmesser von bis zu fünf Zentimetern.

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Tropidophora carinata (Landschnecke)

Tropidophora carinata

Gehäuse der ausgestorbenen, einst auf den Inseln Réunion und Mauritius endemischen Landschnecke Tropidophora carinata. (© Jjargoud, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons)

Tropidophora carinata – Steckbrief
lateinischer Name Tropidophora carinata
ursprüngliches Verbreitungsgebiet Réunion, Mauritius (Indischer Ozean)
Zeitpunkt des Aussterbens 1881
Ursachen für das Aussterben Lebensraumverlust

Tropidophora carinata: Landdeckelschnecke mit Kiemen

Wirklich viel findet man zu Tropidophora carinata nicht, eine Landschnecke, die einst auf den Inseln Mauritius und Réunion im Indischen Ozean gesammelt wurde.

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Namibcypris costata (Muschelkrebs)

Namibcypris costata

Nachbildung des vermutlich ausgestorbenen Muschelkrebses Namibcypris costata. (© Apokryltaros, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons)

Namibcypris Costata – Steckbrief
lateinische Namen Namibcypris costata, Namibocypris costata
englischer Name Namibian Candonid Crustacean
ursprüngliches Verbreitungsgebiet Namibia (Afrika)
Zeitpunkt des Aussterbens spätestens 1996
Ursachen für das Aussterben vermutlich Lebensraumverlust durch Reinigung von Quellen

Namibcypris costata sah aus wie eine kleine Muschel

Bei Namibcypris costata aus der Familie Candonidae handelt es sich um einen bereits ausgestorbenen Muschelkrebs – auch als Ostrakode bezeichnet. Muschelkrebse verdanken ihren Namen dem muschelförmigen Panzer, der ihren Weichkörper schützt.

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Lake-Pedder-Regenwurm

Lake pedder

Die einstige Heimat des Lake-Pedder-Regenwurms: der Lake Pedder 1970 vor dem Bau der Staudämme. (© Jon Deeprose, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons)

Lake-Pedder-Regenwurm – Steckbrief
lateinische Namen Hypolimnus pedderensis, Diporochaeta pedderensis, Perionychella pedderensis, Atlantodrilus pedderensis
englischer Name Lake Pedder Earthworm
ursprüngliches Verbreitungsgebiet Lake Pedder (Tasmanien, Australien)
Zeitpunkt des Aussterbens nach 1972
Ursachen für das Aussterben Lebensraumverlust

Die Lake-Pedder-Flutung sorgte für das Aussterben des Regenwurms

Der Lake Pedder, einstige Heimat vom Lake-Pedder-Regenwurm, ist ein Stausee im Bundesstaat Tasmanien, Australien. Im Jahr 1972 staute man den See auf, wogegen zahlreich protestiert wurde, denn die Staudämme brachten ökologische Folgen mit sich.

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