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Rabida-Riesenschildkröte

Chelonoidis nigra porteri / verwandt mit rabida-riesenschildkröte
Von der Rabida-Riesenschildkröte gibt es keine Bilder. Das Foto zeigt die heute noch existierende Santa-Cruz-Riesenschildkröte (Chelonoidis nigra porteri). Beide sind Unterarten der Galápagos-Riesenschildkröte (C. nigra).
Rabida-Riesenschildkröte – Steckbrief
lateinischer Name Chelonoidis nigra wallacei
englischer Name Rábida Island Tortoise
ursprüngliches Verbreitungsgebiet Rábida (Galápagosinseln)
Zeitpunkt des Aussterbens 1906

Eine Unterart der Galápagos-Riesenschildkröte

Die Rabida-Riesenschildkröte soll eine Unterart der Galápagos-Riesenschildkröte (Chelonoidis nigra) gewesen sein, von der insgesamt 15 Unterarten existieren, wobei vier bereits ausgestorben sind: die Santa-Fe-Riesenschildkröte (unbenannt), die Floreana-Riesenschildkröte (C. nigra nigra), die Fernandinha-Riesenschildkröte (C. nigra phantastica) und eben die Rabida-Riesenschildkröte.

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St.-Helena-Riesenohrwurm

st.-helena-riesenohrwurm Labidura herculeana
St.-Helena-Ohrwurm aus dem Jamestown Museum. (© Roger S. Key)
St.-Helena-Riesenohrwurm – Steckbrief
alternative Bezeichnung St.-Helena-Ohrwurm, Sankt-Helena-Ohrwurm, Sankt-Helena-Riesenohrwurm
lateinische Namen Labidura herculeana, Labidura loveridgei
englische Namen Saint Helena Earwig, Saint Helena Giant Earwig, St. Helena Earwig, St. Helena Giant Earwig
ursprüngliches Verbreitungsgebiet St. Helena (Südatlantik)
Zeitpunkt des Aussterbens etwa 1967

St.-Helena-Riesenohrwurm: Der größte Ohrwurm der Welt

Der St.-Helena-Riesenohrwurm war mit 8,4 Zentimetern Länge der einst größte Ohrwurm der Welt. Etwa fünf Zentimeter war sein Körper lang, seine Greifzangen 3,4 Zentimeter. Zum Vergleich: Die meisten anderen Ohrwurmarten sind ein bis zwei Zentimeter lang.

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Maia-Bubble-Nest-Frosch

Pseudophilautus tanu / verwandt mit maia-bubble-nest-frosch
Das Bild zeigt die ebenfalls auf Sri Lanka heimische und noch existierende Froschart Pseudophilautus tanu. Sie ist eng mit dem Maia-Bubble-Nest-Frosch verwandt. (© Buddhika Mawella)
Maia-Bubble-Nest-Frosch – Steckbrief
lateinische Namen Pseudophilautus maia, Pseudophilautus macropus, Philautus maia
englischer Name Maia Bubble-Nest Frog
ursprüngliches Verbreitungsgebiet Sri Lanka
Zeitpunkt des Aussterbens spätestens 1876

Maia-Bubble-Nest-Frosch: Kaum Exemplare bekannt

Viel weiß man über den vermutlich braunen Maia-Bubble-Nest-Frosch nicht. Die Froschart wurde erst 2007 anhand eines weiblichen Exemplars beschrieben, welches in den 1860er-Jahren gesammelt wurde. Dieses befindet sich heute im Natural History Museum in London.

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Südinsel-Riesengans

südinsel-riesengans
Größenvergleich aus dem Jahr 1879: Südinsel-Riesengans (rechts) und heute noch existierende Hühnergans (links). (© Griesbach)
Südinsel-Riesengans – Steckbrief
lateinische Namen Cnemiornis calcitrans, (Cnemiornis minor)
englischer Name South Island Goose, New Zealand Goose
ursprüngliches Verbreitungsgebiet Südinsel Neuseelands
Zeitpunkt des Aussterbens um 1400

Der größte bekannte Wasservogel Neuseelands

Die Südinsel-Riesengans machte ihrem Namen alle Ehre und erreichte eine Rückenhöhe von 65 Zentimetern, eine Länge von 85 Zentimetern und ein Gewicht von 18 Kilogramm. Zum Vergleich: Unsere europäische Graugans (Anser anser) erreicht dagegen nur ein Gewicht von zwei bis vier Kilogramm.

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St.-Helena-Wiedehopf

st.-helena-wiedehopf Upupa antaios
Rekonstruktion des St.-Helena-Wiedehopfs aus dem Jahr 2007. (© Apokryltaros)
St.-Helena-Wiedehopf – Steckbrief
lateinische Namen Upupa antaios, Upupa antaois lapsus
englische Namen Saint Helena Hoopoe, Saint Helena Giant Hoopoe, Giant Hoopoe
ursprüngliches Verbreitungsgebiet St. Helena (Südatlantik)
Zeitpunkt des Aussterbens etwa 1502

St.-Helena-Wiedehopf starb mit Entdeckung der Insel aus

Es heißt, 1502 entdeckte der portugiesische Seefahrer João da Nova eine Insel und benannte sie nach seiner Mutter Helena. Mit der Entdeckung der Insel St. Helena soll dann auch der dort endemische St.-Helena-Wiedehopf ausgestorben sein.

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Felsengebirgsschrecke

felsengebirgsschrecke Melanoplus spretus
Illustration aus dem Jahre 1902. Felsengebirgsschrecken gehören zu den Kurzfühlerschrecken (Caelifera). (© Julius Bien)
Felsengebirgsschrecke – Steckbrief
alternative Bezeichnung Rocky-Mountain-Heuschrecke
lateinische Namen Melanoplus spretus, Calopentus spretus, Acridium spretis, Pezotettix spretus
englischer Name Rocky Mountain Locust
ursprüngliches Verbreitungsgebiet Nordamerika
Zeitpunkt des Aussterbens 1902

Rekord: Ein Schwarm von 12.500.000.000.000 Tieren

Bei der Felsengebirgsschrecke oder der Rocky-Mountain-Heuschrecke handelte es sich um die größte Heuschreckenart, die noch bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts lebte. Sie erreichte eine Körperlänge von rund drei Zentimetern.

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Kawekaweau-Gecko

Kawekaweau-Gecko Hoplodactylus delcourti
Nachbildung des Kawekaweau-Geckos aus dem Lille Natural History Museum in Frankreich.
Kawekaweau-Gecko – Steckbrief
lateinischer Name Hoplodactylus delcourti
englische Namen Kawekaweau, Delcourt’s Sticky-toed Gecko, Delcourt’s Giant Gecko
ursprüngliches Verbreitungsgebiet Neuseeland
Zeitpunkt des Aussterbens 1870

Kawekaweau-Gecko: Der einst größte Gecko der Welt

Der Kawekaweau-Gecko war mit 60 Zentimetern Länge der größte Gecko weltweit. Das Tier war an der Körperoberseite vermutlich hellbraun mit dunkelroten Längsstreifen; seine Unterseite war beige.

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Haastadler

haastadler greift moas an
Haastadler greift ebenfalls bereits ausgestorbene Moas Neuseelands an. Die größten Moas waren die weiblichen Südinsel-Riesenmoas. Sie konnten eine Größe von 360 Zentimetern und ein Gewicht von bis zu 250 Kilogramm erreichen.
Haastadler – Steckbrief
lateinischer Name Harpagornis moorei
englischer Name Haast’s Eagle
ursprüngliches Verbreitungsgebiet Neuseeland
Zeitpunkt des Aussterbens 14. oder 15. Jahrhundert

Der größte Greifvogel der Neuzeit

Der Haastadler gilt mit einer Flügelspannweite von rund drei Metern und einem Gewicht von bis zu 18 Kilogramm als der größte Greifvogel der Neuzeit.

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Kleiner Kaninchennasenbeutler

kleiner kaninchennasenbeutler Macrotis leucura
Kleine Kaninchennasenbeutler erreichten eine Kopfrumpflänge von 20 bis 27 Zentimetern, die Schwanzlänge betrug 12 bis 17 Zentimeter und das Gewicht zwischen 300 und 400 Gramm.
Kleiner Kaninchennasenbeutler – Steckbrief
lateinischer Name Macrotis leucura
englische Namen Lesser Bilby, Yallara, Lesser Rabbit-eared Bandicoot, White-tailed Rabbit-eared Bandicoot
ursprüngliches Verbreitungsgebiet Australien
Zeitpunkt des Aussterbens spätestens 1960er-Jahre

Eingeschleppte Füchse und Katzen stellten dem Kleinen Kaninchennasenbeutler nach

In Australien eingeführte Rotfüchse, Hauskatzen und Wildkaninchen gelten als Hauptgrund dafür, dass die Beuteltierart Kleiner Kaninchennasenbeutler Mitte des 20. Jahrhunderts ausgestorben ist.

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Bodensee-Kilch

Bodensee-Kilch Coregonus gutturosus
Abbildung des Bodensee-Kilches aus dem Jahr 1858. Das Bild entstammt dem Buch Die Suesswasserfische der Oestreichischen Monarchie mit ruecksicht auf die angraenzenden Laender von Rudolf Kner und Johann Jakob Heckel.
Bodensee-Kilch – Steckbrief
alternative Bezeichnung Kilch
lateinische Namen Coregonus gutturosus, Coregonus acronius, (Salmo maraena gutturosa)
englischer Name Lake Constance Whitefish
ursprüngliches Verbreitungsgebiet Bodensee (Deutschland, Österreich und Schweiz)
Zeitpunkt des Aussterbens 1970er-Jahre

Bodensee-Kilch bewohnte tiefe Zonen des Sees

Der Süßwasserfisch Bodensee-Kilch war einst in den tiefen Bereichen des Bodensees heimisch. Der olivgrüne oder braune Fisch konnte eine Länge von rund 29 Zentimetern erreichen und wog etwa 125 Gramm.

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