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Cascade-Trichternetzspinne

cascade-funnelweb-spider Cascade-Trichternetzspinne
Zeichnung der Cascade-Trichternetzspinne von ihrem Entdecker V. V. Hickman. (© Hickman 1926)
Cascade-TrichternetzSpinne – Steckbrief
lateinische Namen Hadronyche pulvinator, Atrax pulvinator
englischer Name Cascade Funnelweb Spider
ursprüngliches Verbreitungsgebiet Tasmanien (Australien)
Zeitpunkt des Aussterbens 1950er-Jahre
Ursachen für das Aussterben Lebensraumverlust

Seit mehr als 50 Jahren keine Spur von der Spinne

Die IUCN listet die Cascade-Trichternetzspinne noch nicht als ausgestorben, aber seit 1995 führt man sie in den Listen des Threatened Species Protection Act als ausgestorben. Der Grund dafür: sie wurde seit den 50er-Jahren des 20. Jahrhunderts nicht mehr gesichtet.

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Sri-Lanka-Bubble-Nest-Frosch

sri lanka bubble nest frog / Sri-Lanka-Bubble-Nest-Frosch
Eine Zeichnung des Sri-Lanka-Bubble-Nest-Frosches aus dem Jahr 1882 aus einem Katalog in der Sammlung des British Museum. (© R. Mintern, Public domain, via Wikimedia Commons)
Sri-Lanka-Bubble-Nest-Frosch – Steckbrief
lateinische Namen Philautus adspersus, Pseudophilautus adspersus, Ixalus adspersus
englischer Name Sri Lanka Bubble-Nest Frog
ursprüngliches Verbreitungsgebiet Sri Lanka
Zeitpunkt des Aussterbens frühestens 1886
Ursachen für das Aussterben Lebensraumverlust

Seit mehr als 100 Jahren nicht mehr gesehen

Der zur Gattung der Ruderfrösche (Rhacophoridae) gehörende, einst auf Sri Lanka heimische Sri-Lanka-Bubble-Nest-Frosch wurde von der IUCN für ausgestorben erklärt, da er seit mehr als 100 Jahren nicht gesichtet wurde und intensive Suchen der letzten Jahre erfolglos blieben.

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Lake-Pedder-Regenwurm

Lake pedder
Die einstige Heimat des Lake-Pedder-Regenwurms: der Lake Pedder 1970 vor dem Bau der Staudämme. (© Jon Deeprose, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons)
Lake-Pedder-Regenwurm – Steckbrief
lateinische Namen Hypolimnus pedderensis, Diporochaeta pedderensis, Perionychella pedderensis, Atlantodrilus pedderensis
englischer Name Lake Pedder Earthworm
ursprüngliches Verbreitungsgebiet Lake Pedder, Tasmanien (Australien)
Zeitpunkt des Aussterbens nach 1972
Ursachen für das Aussterben Lebensraumverlust durch Flutung des Lake Pedder

Die Lake-Pedder-Flutung sorgte für das Aussterben des Regenwurms

Der Lake Pedder, einstige Heimat vom Lake-Pedder-Regenwurm, ist ein Stausee im Bundesstaat Tasmanien, Australien. Im Jahr 1972 staute man den See auf, wogegen zahlreich protestiert wurde, denn die Staudämme brachten ökologische Folgen mit sich.

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Sturdees Zwergfledermaus

Pipistrellus Zwergfeldermaus
Das Bild zeigt eine Zwergfledermaus im Flug. Da Sturdees Zwergfledermaus nur von einem Exemplar her bekannt ist, gibt es keine Fotos von ihr. (© Barracuda1983, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons)
Sturdees Zwergffledermaus – Steckbrief
alternative Bezeichnung Sturdee’s Zwergfledermaus
lateinischer Name Pipistrellus sturdeei
englische Namen Sturdee’s Pipistrelle, Bonin Pipistrelle
ursprüngliches Verbreitungsgebiet Südostasien
Zeitpunkt des Aussterbens spätestens 2000
Ursachen für das Aussterben unklar

Sturdees Zwergfledermaus: Nicht einmal ihre Herkunft weiß man sicher

Sturdees Zwergfledermaus ist nur von einem einzigen Exemplar her bekannt, welches Ende des 19. Jahrhunderts gesammelt wurde, doch selbst über den Sammelort herrscht Uneinigkeit.

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Mono-Lake-Tauchkäfer

Dytiscidae
Vom Mono-Lake-Tauchkäfer gibt es kaum Abbildungen. Die Illustration aus Fauna Germanica von Edmund Reitter (1908) zeigt verschiedene Schwimmkäfer. (© Loggi at German Wikipedia., Public domain, via Wikimedia Commons)
Mono-Lake-Tauchkäfer – Steckbrief
lateinische Namen Hygrotus artus, (Hygrotus sharpi, Hygrotus fumatus)
englische Namen Mono Lake Hygrotus Diving Beetle, Mono Lake Diving Beetle
ursprüngliches Verbreitungsgebiet Mono Lake (eventuell auch in anderen Bächen, Flussarmen), Kalifornien (USA)
Zeitpunkt des Aussterbens frühestens 1984
Ursachen für das Aussterben unklar

Er lebte vorwiegend unter dem Wasser

Über den Mono-Lake-Tauchkäfer ist nun wirklich kaum etwas bekannt, außer dass er zur Familie der Schwimmkäfer (Dytiscidae) gehört, von der weltweit rund 3.200 Arten beschrieben sind.

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Jamaika-Schlanknatter

Antiguan Racer
Da kaum Bilder der Jamaika-Schlanknatter existieren, hier eine Fotografie der Antigua-Schlanknatter, welche ebenfalls zur Gattung Alsophis zählt. Diese Schlangenart existiert noch heute, ist aber in ihrem Bestand gefährdet. (© Wallamalloo69 at English Wikipedia, Public domain, via Wikimedia Commons)
Jamaika-Schlanknatter – Steckbrief
alternative Bezeichnung Schwarze Schlanknatter
lateinische Namen Alsophis ater, Hypsirhynchus ater
englische Namen Jamaican Racer, Black Racer
ursprüngliches Verbreitungsgebiet Jamaika
Zeitpunkt des Aussterbens frühestens 1940er-Jahre
Ursachen für das Aussterben auf Insel eingeschleppte Tiere, Lebensraumverlust

Schwarze Schlanknatter: Sehr selten oder ausgestorben?

Die Jamaika-Schlanknatter gehört zur Familie der Nattern und ist eine von elf Schlanknatterarten der Gattung Alsophis, die alle im Westindischen Raum beheimatet sind oder waren.

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Gelbe Gallwespenschleiche

gelbe gallwespenschleiche
Foto eines Exemplars der Gelben Gallwespenschleiche im Natural History Museum in London. Es wurde vermutlich im 19. Jahrhundert gesammelt. (© Simon J. Tonge, CC BY 3.0, via Wikimedia Commons)
Gelbe Gallwespenschleiche – Steckbrief
lateinischer Name Celestus occiduus
englische Namen Jamaican Giant Galliwasp, Sinking Galliwasp
ursprüngliches Verbreitungsgebiet Jamaika
Zeitpunkt des Aussterbens frühestens 1851
Ursachen für das Aussterben auf Insel eingeschleppte Tiere

Gelbe Gallwespenschleiche – Ausgestorben oder vom Aussterben bedroht?

Die Gelbe Gallwespenschleiche war eine nur auf der Insel Jamaika endemische Echsenart, die eine Körperlänge von rund 30 Zentimetern erreichte. Ihre Farbe wurde als Hellbraun mit dunkleren Absetzungen beschrieben. Es heißt, dass die Echse diese Farben durch ein Gelb erweitern konnte, was wiederum ihren Namen erklärt.

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Ilin-Borkenratte

Crateromys schadenbergi
Bilder von der Ilin-Borkenratte gibt es keine. Adolph B. Meyers Illustration von 1896 zeigt Schadenbergs Borkenratte (Crateromys schadenbergi), die heute noch auf den Philippinen lebt und auch zu den Borkenkletterern gehört. (© Adolph Bernhard Meyer from Abhandlungen und Berichte des Koenigl. Zoologischen und Anthropologisch Etnographischen Museums zu Dresden year 1896 – no.6, Public domain, via Wikimedia Commons)
Ilin-Borkenratte – Steckbrief
lateinischer Name Crateromys paulus
englische Namen Ilin Island Cloudrunner, Ilin Bushy-tailed Cloud Rat
ursprüngliches Verbreitungsgebiet Ilin Island (Philippinen)
Zeitpunkt des Aussterbens frühestens 1953
Ursachen für das Aussterben Lebensraumverlust

Ilin-Borkenratte: Nur von einem Exemplar her bekannt

Von der einst auf der nur 47 Quadratkilometer großen Insel Ilin beheimateten Ilin-Borkenratte ist nur ein einziges Exemplar bekannt. Dieses wurde erst 1953 auf der Insel gefunden.

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Tasmanischer Emu

tasmanischer emu
Tasmanischer Emu: Handgemalte Lithographie, etwa aus dem Jahr 1910 von John Gerrard Keulemans. (© John Gerrard Keulemans, Public domain, via Wikimedia Commons)
Tasmanischer Emu – Steckbrief
lateinische Namen Dromaius novaehollandiae diemenensis, Dromaius diemenensis
englischer Name Tasmanian Emu
ursprüngliches Verbreitungsgebiet Tasmanien (Australien)
Zeitpunkt des Aussterbens 1873
Ursachen für das Aussterben Bejagung, Lebensraumverlust, Hybridisierung

Tasmanischer Emu: Eine Unterart des Großen Emu

Der Tasmanische Emu war, wie auch der Schwarze Emu und der Känguru-Insel-Emu, eine ausgestorbene Unterart des noch heute auf dem Festland des australischen Kontinents lebenden Großen Emu.

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Känguru-Insel-Emu

Känguru-Insel-Emu
Eine Illustration des Känguru-Insel-Emus aus Walter Rothschilds Buch Extinct Birds (1907). Heute geht man davon aus, dass es sich hierbei um den Schwarzen Emu von King Island handelt. (© John Gerrard Keulemans, Public domain, via Wikimedia Commons)
Känguru-Insel-Emu – Steckbrief
lateinische Namen Dromaius novaehollandiae baudinianius, Dromaius baudinianius, Dromaius peroni
englische Namen Kangaroo Island Emu, Dwarf Emu, Lesser Emu
ursprüngliches Verbreitungsgebiet Känguru-Insel (Australien)
Zeitpunkt des Aussterbens spätestens 1836
Ursachen für das Aussterben Bejagung, Lebensraumverlust

Entdeckt Anfang des 19. Jahrhunderts, anerkannt 1984

Der einst auf der sich im Süden Australiens befindlichen Känguru-Insel beheimatete Känguru-Insel-Emu ist, wie auch der ausgestorbene Schwarze Emu oder der Tasmanische Emu, nur von wenigen historischen Aufzeichnungen und Museumsexponaten bekannt, wie etwa Resten von Eiern oder Skeletten.

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