Eine Art ist funktional/funktionell ausgestorben, wenn nicht mehr genügend Individuen vorhanden sind, um neue Generationen hervorzubringen. Das bedeutet auch, dass die Art keine wesentliche Rolle mehr für die Funktion des Ökosystems spielt.
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Axolotl
Der Axolotl (Ambystoma mexicanum), ein mexikanischer Schwanzlurch, unterscheidet sich von den meisten anderen Amphibien. Diese entwickeln sich in der Regel von einem im Wasser abgelegten Ei zu einer kiemenatmenden Larve und schließlich zu einem lungenatmenden Wesen, das auch außerhalb von Gewässern leben kann. Axolotl durchlaufen diese Metamorphose nicht und bleiben
WeiterlesenPädomorphose
Bei der Pädomorphose treten Merkmale früher Entwicklungsstadien eines Vorfahren im Erwachsenenstadium eines Nachfahren auf. Beim Axolotl sind das Kiemen im Erwachsenenalter statt Lungen – die Entwicklung stoppt im Stadium der Dauerlarve.
WeiterlesenRostrum
Das Rostrum ist eine anatomische Bezeichnung für schnabelartige, spitz zulaufende Fortsätze an Körperteilen oder Organen. Beispiele: der Saugrüssel bei Stechfliegen, der Schnabel bei Vögeln oder der knöcherne Schnauzenfortsatz am Schädel von Haien.
WeiterlesenUnterkreide
Die Unterkreide ist ein Zeitabschnitt der Erdgeschichte innerhalb der Kreide. Das Ende der Kreidezeit vor rund 66 Millionen Jahren ist durch ein weltweites Massenaussterben, das fast alle Tier- und viele Pflanzengruppen erfasste, gekennzeichnet. Die Ursache war möglicherweise ein Asteroideneinschlag.
WeiterlesenNeue Welt
Neue Welt meint das von den Spaniern und Christoph Kolumbus 1492 wiederentdeckte Amerika. Die bis dato bekannte Alte Welt besteht aus Europa, Asien und Afrika.
WeiterlesenInselverzwergung
Bei der Inselverzwergung handelt es sich um ein Phänomen aus der Evolutionsbiologie, bei dem die Körpergröße von Tierarten, die auf einer Insel ohne Fressfeinde und menschliche Eingriffe leben, im Laufe der Zeit deutlich abnimmt. Das gegensätzliche Phänomen dazu ist der Inselgigantismus.
WeiterlesenSchwesterart
Zwei Arten werden als Schwesterarten bezeichnet, wenn sie einander die nächsten Verwandten sind und auf einen gemeinsamen Vorfahren zurückgehen.
WeiterlesenSexualdichroismus
Unterschiede in der Färbung zwischen zwei Geschlechtern bezeichnet man als Sexualdichroismus. Beispiele sind die Gefiederfärbung bei Vögeln oder die Flügelfärbung bei Schmetterlingen.
WeiterlesenDurophagie
Tiere, die Organismen verzehren, die eine harte Schale besitzen, wie zum Beispiel Muscheln, Schnecken, Korallen oder Krabben.
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